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Interview mit Khalid Abdalla (zu Drachenläufer)

Interview mit Khalid Abdalla.

Universal Pictures International führte zum Kinostart von
„DRACHENLÄUFER“ ein Interview mit Hauptdarsteller Khalid Abdalla. Khalid Abdalla wurde 1980 in Glasgow / Scotland geboren. Bekannt geworden ist Abdalla durch den Film „Flug 93“. Weitere Infos zum Film finden sie unter:
http://movies.universal-pictures-international-germany.de/drachenlaeufer/

Universal Pictures International stellte uns dieses Interview zum Kinostart von " DRACHENLÄUFER" zur Verfügung. Der Film läuft ab den 17.01.2008 in den deutschen Kinos!

Interview!
UIP: Haben Sie das Buch vor dem Script gelesen?
KHALID: Nein…

UIP: Aber danach schon?
KHALID: Ja, natürlich! Ich habe es gelesen, bevor ich zum Vorsprechen
gegangen bin. Ich wünschte mir, ich könnte behaupten, es schon zuvor
gelesen zu haben, aber als ich zum Vorsprechen gebeten wurde, habe
ich mir natürlich das Buch besorgt und es in einem Zug durchgelesen.
Es ist wunderbar.

UIP: Wie unterscheidet sich das Buch vom Film?
KHALID: Es passiert eigentlich sehr selten, aber in allen Vorführungen, die wir
bisher hatten, haben Fans des Buches den Film geliebt. Ich denke, es
liegt daran, dass der Film eine ähnliche emotionale Wirkung hinterlässt
wie das Buch. Es gibt natürlich Unterschiede, die es geben muss und
die ganz normal sind. Ich glaube aber, dass der Film die Stimmung des
Buches genau auffängt. Der Film schafft es zudem, etwas
hinzuzufügen, was in Verfilmungen sehr selten passiert, denn
normalerweise lässt man eher etwas aus. Der Film stellt eine
Verbindung her, besonders durch Elemente wie die Sprache, die man
durch das Buch so nicht erfährt. Das ist natürlich ein riesiger Vorteil. Ich
habe mir sehr viele Vorführungen zusammen mit Khaled Hosseini
angeschaut und er liebt den Film. Er hat ihn seiner Familie auf privaten
Vorführungen vorgestellt. Es war wunderbar.

UIP: Wie hat ihnen das Drachenkämpfen gefallen?
KHALID: Ich habe eine Weile gebraucht, um es wirklich zu verstehen. Das
Prinzip, dass Leute mit Drachen gegeneinander kämpfen, war mir
schon klar, aber ich habe dennoch nicht genau verstanden, wie es
funktioniert. Erst während des Trainings in Kabul zusammen mit den
Jungs habe ich dann richtig begriffen. Alles dreht sich um die Schnur.
Der Drachen ist im Grunde nur dazu da, die Schnur zu führen – man
kämpft also nicht mit Drachen, wie man annehmen könnte. Je schneller
sich die Schnur hin und her bewegt, desto schneidender wird sie. Wie
eine Rasierklinge. Wie bei einem Chinesischen Bogen gibt es nur
kleine Papierschnittwunden. Sie können ja die Narben an meinen
Fingern sehen. Wenn man so intensiv lernt, hat man leider keine Zeit
eine Hornhaut zu bilden, so dass man von der Schnur geschnitten wird,
die einem durch die Finger gleitet. Das ist schon eine blutige
Angelegenheit. Das Lernen wird zunehmend schwieriger mit so
blutigen Händen. Es ist schon ein knallharter Sport, aber gleichzeitig
auch irgendwie wundervoll.

UIP: Was war die schwerste Szene für sie in diesem Film?
KHALID: Diese Frage wurde mir nun schon häufiger gestellt, so dass ich
eigentlich eine Antwort parat haben sollte. Ich hatte während der
Kampfszenen 39 Grad Fieber, und es hat entsprechend wenig Spaß
gemacht, dass mein Kopf gegen eine Wand geschlagen wurde.

UIP: In wieweit konnten Sie Ihre eigene Meinung für ihre Rolle einbringen?
KHALID: Ich glaube schon sehr viel, so habe ich es zumindest empfunden. Wir
hatten eigentlich während der ganzen Zeit eine sehr ähnliche Meinung.
Mark ist eher zurückhaltend, wie er die Dinge lenkt und steuert. Er
würde nur dann wirklich eingreifen, wenn er sieht, dass es in die
falsche Richtung geht. Das ist aber sehr selten passiert, wir haben eher
in dieselbe Richtung gearbeitet. Er ist ein sehr einfühlsamer Regisseur.
Es fühlt sich beinahe so an, als ob er auf einen wartet, als ob er eine
Verbindung mit einem hat. Er weiß, in welche Richtung man will. Oder
er wartet auf einen, wenn er selber eine Richtung eingeschlagen hat. Er
konzentriert sich dabei von Aufnahme zu Aufnahme...

UIP: Sie haben 2005 mit der Schauspielerei angefangen?
KHALID: Für Spielfilme? Ja.

UIP: Was haben Sie vorher gemacht?
KHALID: Nun, ich habe in der Schule mit der Schauspielerei angefangen, als ich
ungefähr 15 oder 16 war. Dann habe ich auf dem (Adambury) Festival
gespielt und in der Universität. Dann habe ich für ein Jahr lang eine
Ausbildung in Frankreich absolviert. Am Ende meiner Ausbildung, zwei
oder drei Monate später, habe ich dann überraschend eine Rolle in
United 93 bekommen. Ich habe professionell ein bisschen auf der
Bühne in London gearbeitet und habe so meine Karriere begonnen.

UIP: Wollten Sie schon immer ernsthafte und kontroverse Rollen spielen?
Oder könnten Sie sich auch eine Rolle in einer Komödie vorstellen?
KHALID: Nein. Ich habe mir nie vorgestellt, eines Tages Filme zu drehen. Es
wäre schon schön, einmal einen Film zu machen, der nicht so
kontrovers ist. Obwohl es natürlich Diskussionen über den Film gibt,
halte ich ihn aber nicht für kontrovers. Ich würde mich schon darüber
freuen. Ich glaube Humor ist sehr wichtig.

UIP: Was kommt für Sie als nächstes, wenn dieser Film in den Kinos läuft?
KHALID: Ich drücke die Daumen, dass ich im Januar einen neuen Film drehen
kann. Ich möchte es aber nicht beschwören, da noch nichts
unterschrieben oder vereinbart wurde.

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