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Interview mit Ben Barnes (Narnia 2)

Walt Disney / Buena Vista International führte zum Kinostart von
„Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“ ein Interview mit Ben Barnes. Ben Barnes wurde am 20. August 1981 in England geboren. In seiner großartigen 2006 begonnenen Karriere spielte Ben Barnes in den erfolgreichen Fantasie-Märchen „Der Sternwanderer (Stardust)“ mit.
Weitere Informationen über Ben Barnes finden sie unter:
http://benbarnesfan.com
http://benbarnesonline.net/

Walt Disney Pictures / Buena Vista International stellte uns dieses Interview zum Kinostart von " Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia" zur Verfügung. Der Film läuft ab den 31.07.2008 in den deutschen Kinos!
http://www.disney.go.com/disneypictures/narnia/

In den "Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia", dem zweiten Teil der Disney-Verfilmung der Narnia-Chroniken von C. S. Lewis, werden die vier Pevensie-Geschwister auf mysteriöse Weise wieder nach Narnia zurückgerufen. Ein Narnia, das sehr anders ist als das, das sie nach ihrem letzten Abenteuer zurückgelassen hatten. Die guten Narnier sind von dem grausamen König Miraz in ein Versteck getrieben worden, und die einzige Hoffnung für das einmal friedliche Land ist, dass sich die Pevensie-Geschwister mit dem Neffen von Miraz und rechtmäßigen Herrscher über Narnia zusammenschließen: Prinz Kaspian. Regisseur Andrew Adamson suchte ein Jahr lang nach der richtigen Besetzung für die Hauptrolle des Films und traf hierfür Kandidaten aus Europa, Australien und Nord- und Südamerika, bevor er letztendlich seinen Prinzen im 26-jährigen britischen Schauspieler Ben Barnes fand, der bis dahin hauptsächlich für seine Bühnenarbeit und für eine kleine Rolle im Fantasy-Film "Der Sternwanderer" bekannt gewesen war.

INTERVIEW MIT BEN BARNES
DISNEY: Sie haben sich gegen sehr viele andere junge Schauspieler für die Rolle als Prinz Kaspian durchsetzen können. Hat der Audition-Prozess sehr lange gedauert?
BARNES: Ich bin erst sehr spät dazugekommen. Ich glaube das lag daran, dass der Regisseur und die Film-Crew schon sehr lange nach einer passenden Besetzung gesucht hatten. Jemand kam zu einem Theaterstück, in dem ich in London mitgespielt habe, und hat mich eingeladen, vor dem Casting-Direktor zwei Szenen vorzulesen. Die Woche darauf hatte ich dann meine Audition vor Regisseur Andrew Adamson und der gesamten Film-Crew. Vier Tage später hatte ich die Rolle. Es ging alles sehr schnell.

DISNEY: Wie würden Sie Prinz Kaspian für alle die, die das Buch nicht gelesen haben, beschreiben?
BARNES: Nun ja, der Grund, warum ich den Charakter mag, ist, dass er ein ganz normaler Mensch ist, und dass jeder ihn auf seiner Reise begleiten kann. Sie können mit ihm mitfühlen: wenn er sich verletzbar fühlt, fühlen Sie sich verletzbar, und wenn er sich stark fühlt, fühlen Sie sich ebenfalls gut. Er ist außerdem sehr ehrenhaft, das mag ich.

DISNEY: Mussten Sie sich in besonderer Weise auf die Rolle vorbereiten?
BARNES: Ich hatte nicht sehr viel Zeit zur Vorbereitung, weil ich die Rolle so kurz vor Beginn der Dreharbeiten bekommen habe. Ich bin also in Neuseeland aus dem Flugzeug ausgestiegen, und innerhalb von 20 Minuten saß ich auf einem Pferd und habe für Stunts trainiert. Das habe ich acht Wochen lang gemacht, und das war manchmal ganz schön hart.

DISNEY: Kannten Sie die Narnia-Bücher, bevor Sie diese Rolle bekamen?
BARNES: Ich kannte die ersten drei Bände: "Der König von Narnia", "Prinz Kaspian" und "Die Reise auf der Morgenröte". Ich kann mich auch daran erinnern, eine BBC-Serie von "Die Reise auf der Morgenröte" gesehen zu haben. Ich war zu der Zeit genau im richtigen Alter, und die Geschichte fesselte mich. Als ich die Einladung für die Audition zu diesem Film erhielt, habe ich mal in meinem Bücherregal geschaut und da den Prinz Kaspian-Band gefunden. Das Copyright-Datum in meinem Buch ist 1989, also war ich damals acht Jahre alt. Auf dem Buch war sogar ein kleiner Aufkleber, auf dem "I can't bear to be without my books" (Ich kann nicht ohne meine Bücher sein) stand, darunter war ein Bild von einem Bären und darunter stand "Benjamin Barnes" in meiner achtjährigen Handschrift.

DISNEY: Sie sind viel älter als der Prinz Kaspian, der im Buch beschrieben wird. Hat das einen besonderen Grund?
BARNES: Wer die Bücher kennt, stellt sich Prinz Kaspian als einen Jungen vor, aber für den Film war es besser, ihn ein bisschen älter zu machen. Das lag zum Teil daran, dass die Schauspieler, die die Pevensie-Geschwister spielen, jetzt so erwachsen aussehen. Die einzige Information, die Andrew Adamson und ich in dem Buch finden konnten, war, wenn Peter Kaspian zum ersten Mal sieht und Kaspian als "in etwa demselben Alter" beschrieben wird. Ganz am Anfang des Buches hat Kaspian ein Kindermädchen und scheint sehr jung zu sein, aber im nächsten Kapitel ist er mit seinem Lehrer und Mentor Dr. Cornelius zusammen. Er scheint plötzlich viel reifer zu sein und stellt Fragen, die für einen 13-Jährigen nicht typisch zu sein scheinen. Wie dem auch sei, für den Film wurde entschieden, dass er etwa 17 Jahre alt ist. Ich bin eine ganze Ecke älter, mein Trick, um jünger auszusehen, war, mich zwei Mal pro Tag zu rasieren.

DISNEY: War Ihr erster Tag auf dem Set besonders nervenaufreibend?
BARNES: Nun, meine erste Szene war am Anfang des Films, wo ich von meinem Pferd stürze und hinterher geschleift werde, weil sich mein Fuß im Steigbügel verhakt. Ich liege also auf dem Rücken und werde von einem Stuntman durch den Wald geschleift. Ich hatte gar keine Zeit, nervös zu sein. Ich hatte außerdem Glück, dass Andrew ein Regisseur ist, der Filme gern in chronologischer Reihenfolge dreht. Dass ich in der ersten bzw. in den ersten beiden Wochen etwas überwältigt war, hat gut zu dem gepasst, wie Kaspian sich am Anfang des Films fühlt, als er zum ersten Mal in die Welt hinausgehen muss und nach und nach mitbekommt, wie grausam sein Onkel ist.

DISNEY: Viele Cast- und die Crew-Mitglieder kannten sich bereits von "Der König von Narnia", während Sie neu waren. Wie haben Sie sich hierbei gefühlt?
BARNES: Anna, William, Skandar und Georgie, die die Pevensie-Geschwister spielen, sind ein sehr geschlossener Kreis, aber sie wussten, dass ein neuer Charakter dazu kommen würde, und ich glaube, sie hatten sich darauf eingestellt. Sie haben mich auf jeden Fall gleich in ihren Kreis aufgenommen. Kaspian und Peter sind im Film beide sehr ehrgeizig und die Rivalität zwischen beiden ist sehr groß. Das war in gewisser Weise auch zwischen William Moseley und mir der Fall. Wir haben uns sehr gut verstanden und haben einen ähnlichen Humor, aber sind beide auf jeden Fall auch sehr ehrgeizig.

DISNEY: Wenn man sich den Trailer anschaut, bekommt man den Eindruck, dass es in diesem Film einige ganz tolle Kostüme gibt. Wie wichtig sind diese Kostüme, um sich richtig in Ihre Rolle zu versetzen?
BARNES: Die Kostüme sind eine große Hilfe. Jemand hat mich vor einer Weile gefragt, wie ich mich auf meine Rolle als Prinz vorbereite, und da ist mir plötzlich eine Szene zu Beginn der Dreharbeiten eingefallen, in der ich in eine Rüstung gekleidet mit einem Schwert in meiner Hand auf einem riesigen, wunderschönen Rappen im Hof einer riesigen Burg saß und Tausende von Menschen standen um mich herum. Was sonst braucht man, um sich wie ein Prinz zu fühlen? Und die Kostüme waren wunderschön. Die Liebe zum Detail ist einfach fantastisch. Ich wünschte mir, dass sich jeder diese Kostüme aus der Nähe anschauen könnte.

DISNEY: In Prinz Kaspian gibt es mehrere (computeranimierte) CGI-Charaktere. Wie war es, mit Charakteren zu arbeiten, die in Wirklichkeit nicht da waren?
BARNES: Ich hatte so etwas noch nie vorher gemacht. Die erste Szene, die ich mit einem CGI-Charakter gedreht habe, war mit dem Dachs Trüffeljäger. Um das Spielen leichter zu machen, hat eine von Andrew Adamsons Assistentinnen diesen limonengrünen Anzug angezogen, eine Kappe aufgesetzt, Handschuhe angezogen usw. und ist auf ihren Knien wie ein Dachs herumgehoppelt.

DISNEY: Was war für Sie insgesamt gesehen der schwierigste Teil, als Sie Prinz Kaspian gedreht haben?
BARNES: Vieles war für mich schwierig, vom Reiten bis dahin, meinen ersten wirklich großen Film zu machen, aber alle haben mir sehr geholfen. Insbesondere würde ich sagen, dass ich mich glücklich geschätzt habe, mit Andrew Adamson zusammenarbeiten zu dürfen. Er war so positiv, hat uns immer aufgemuntert und war freundlich, und er hat eine Vision, die jenseits dessen ist, was wir anderen Sterblichen uns auch nur vorstellen könnten. Er hat mich immer wieder zum Staunen gebracht. An einem Tag auf dem Set haben wir mit hundert Statisten eine Kampfszene in einem Hof gedreht und er kam zu mir und sagte: "War dein Gürtel beim letzten Take nicht im vierten Loch statt im dritten?". Und du fragst dich, wie kann einer so was sehen? Auf dem Set sind Hunderte von Statisten, alle diese Kameras und die Special Effects-Crew usw., er sorgt sich darum, dass die Geschichte richtig rüberkommt und bemerkt trotzdem das kleinste Detail. Er ist wirklich der perfekte Regisseur für einen Film wie diesen hier.

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