Liebe Leserinnen und Leser, liebe Künstlerinnen und Künstler,
nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, bei den meisten unserer Interviews vorerst auf die Verwendung von Bildmaterial zu verzichten.
Wenn wir Interviews führen, bitten wir grundsätzlich um ein Foto, das wir im Rahmen unserer redaktionellen Berichterstattung verwenden dürfen. Die Nennung des jeweiligen Copyrights ist für uns dabei selbstverständlich. Über viele Jahre hinweg, mittlerweile seit rund 25 Jahren, war dies eine vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit. Man stand miteinander in Kontakt, tauschte sich aus und aktualisierte auf Wunsch gelegentlich Bilder. Im Mittelpunkt stand stets das gemeinsame Interesse, die Menschen hinter den Projekten sichtbar zu machen und ihre Arbeit zu würdigen.
Solche Interviews sind für uns weit mehr als reine Artikel. Sie sind Erinnerungen, persönliche Begegnungen und Zeitdokumente, die den Weg und das Schaffen wunderbarer Künstlerinnen und Künstler festhalten.
Doch die Zeiten ändern sich. Rechtliche Rahmenbedingungen, persönliche Einstellungen und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit entwickeln sich weiter. Wir wissen, dass diese Veränderungen nicht zwangsläufig von den Künstlerinnen und Künstlern selbst ausgehen und dass hinter vielen Entscheidungen nachvollziehbare Gründe stehen. Schließlich müssen wir alle von unserer Arbeit leben.
Gleichzeitig müssen auch wir unsere Situation berücksichtigen: Unsere Redaktion arbeitet vollständig ehrenamtlich und erzielt keinerlei Einnahmen. Wir verfolgen keine kommerziellen Interessen, sondern möchten Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten, ihre Arbeit vorstellen und ihnen zusätzliche Aufmerksamkeit ermöglichen.
Umso trauriger macht es uns, dass die Kommunikation in manchen Fällen kaum noch stattfindet. Wo früher ein offener Austausch möglich war, bleiben heute mitunter Anfragen unbeantwortet oder frühere Ansprechpartner sind nicht mehr erreichbar. Dabei hätten wir uns gewünscht, auch bei veränderten Bedingungen gemeinsam nach Lösungen suchen zu können.
Wenn nach vielen Jahren plötzlich rechtliche oder finanzielle Ansprüche im Zusammenhang mit verwendetem Bildmaterial entstehen könnten, bringt uns das in eine schwierige Lage. Als ehrenamtlich arbeitende Redaktion verfügen wir weder über entsprechende Einnahmen noch über finanzielle Rücklagen, um mögliche rechtliche Auseinandersetzungen aufzufangen. Im schlimmsten Fall könnte bereits eine einzige Klage das Ende unserer Arbeit bedeuten.
Deshalb sehen wir uns gezwungen, zu unserem eigenen Schutz Konsequenzen zu ziehen und gegebenenfalls auch Bildmaterial aus älteren Beiträgen zu entfernen. Eine Alternative wären mithilfe künstlicher Intelligenz erstellte Bilder. Diese wären jedoch kein authentisches Abbild der jeweiligen Künstlerinnen und Künstler und könnten die persönlichen Erinnerungen und die ursprüngliche Intention unserer Interviews nicht ersetzen. Das ist nicht das, was wir uns für unsere Beiträge wünschen.
Im Zuge dieser Veränderungen haben wir Künstlerinnen und Künstler um neues, lizenzfreies Bildmaterial gebeten. Leider sind viele der damaligen Ansprechpartner inzwischen nicht mehr erreichbar. So kommt es, dass bei manchen Profilen heute nur noch der Name beziehungsweise ein Schriftzug zu sehen ist, wo früher ein Foto die Persönlichkeit des jeweiligen Menschen unterstrichen hat. Das bedauern wir sehr.
Unsere Tür bleibt dennoch offen.
Jede Künstlerin und jeder Künstler, die oder der uns ein aktuelles Foto zur Verfügung stellen möchte, ist herzlich eingeladen, uns jederzeit zu kontaktieren. Wir würden uns aufrichtig freuen, unsere Interviews auch weiterhin mit authentischem Bildmaterial hervorheben zu können.
Voraussetzung dafür ist eine schriftliche, eindeutige Bestätigung, dass wir das bereitgestellte Bild im vereinbarten redaktionellen Rahmen dauerhaft und unentgeltlich verwenden dürfen und daraus keine Vergütungsansprüche entstehen. Selbstverständlich müssen dabei die vereinbarten Nutzungsbedingungen sowie die geltenden Rechte aller Beteiligten berücksichtigt werden.
Wir haben Verständnis dafür, dass Bilder und kreative Leistungen einen Wert besitzen und dass jede und jeder Einzelne die eigenen Interessen schützen muss. Das respektieren wir ausdrücklich. Wir wünschen uns lediglich, dass auch unsere Situation und die Grenzen einer vollständig ehrenamtlichen Arbeit Berücksichtigung finden.
Denn hinter unserer Arbeit stehen Menschen, die ihre Freizeit, ihre Energie und ihr Herzblut investieren. Nicht, um damit Geld zu verdienen, sondern weil sie an Filme, Kunst, Kreativität und die Menschen dahinter glauben.
Wir sind noch nicht bereit, all die wunderbaren Künstlerinnen und Künstler, deren Wege wir über viele Jahre begleiten durften, einfach zurückzulassen.
Wir möchten weiterhin Erinnerungen bewahren, Geschichten erzählen und Menschen eine Stimme geben. Dafür hoffen wir auf Verständnis, gegenseitigen Respekt und vielleicht auch auf die Bereitschaft, miteinander im Gespräch zu bleiben.
Vielen Dank an alle, die uns über die Jahre begleitet, unterstützt und ihr Vertrauen geschenkt haben.
Eure Redaktion.
Dear Readers, Dear Artists,
After careful consideration, we have decided to temporarily refrain from using images in most of our interviews.
Whenever we conduct an interview, we generally ask for a photograph that we are permitted to use in our editorial publications. Proper copyright attribution is, of course, a matter of course for us. For many years, throughout our approximately 25 years of work, this arrangement was based on trust and mutual understanding. We communicated with one another, stayed in touch, and occasionally updated images upon request. Our shared goal was always to make the people behind the projects visible and to recognize and appreciate their work.
To us, these interviews are far more than just articles. They are memories, personal encounters, and historical records documenting the journeys and achievements of wonderful artists.
However, times change. Legal requirements, personal attitudes, and the possibilities for collaboration continue to evolve. We understand that these changes do not necessarily originate with the artists themselves and that there are often understandable reasons behind such decisions. After all, we all have to make a living.
At the same time, we must also take our own circumstances into account. Our editorial team works entirely on a voluntary basis and generates no income whatsoever. We have no commercial interests. Our aim is to provide artists with a platform, introduce their work to a wider audience, and help bring greater attention to their creative achievements.
That is why it saddens us when communication becomes increasingly difficult or disappears altogether. In some cases, requests that would once have led to an open and constructive conversation now go unanswered, while former contacts are no longer reachable. We would have welcomed the opportunity to discuss changing circumstances and find solutions together.
When legal or financial claims relating to images used in articles from many years ago suddenly become a possibility, we find ourselves in a very difficult position. As a volunteer-run editorial team, we have neither the income nor the financial reserves to withstand potentially costly legal disputes. In the worst-case scenario, even a single lawsuit could bring our work to an end.
For this reason, we feel compelled to take precautions to protect ourselves, even if that means removing images from older articles where necessary. One possible alternative would be to use images generated with artificial intelligence. However, these would not be authentic representations of the artists concerned and could never replace the personal memories and original intentions behind our interviews. That is not what we want for our publications.
As part of these changes, we have reached out to artists to request new, freely licensed image material. Unfortunately, many of our former contacts are no longer reachable. As a result, some profiles now display only a name or a simple wordmark, where a photograph once helped convey the personality of the person featured. We deeply regret this.
Nevertheless, our door remains open.
Any artist who would like to provide us with a current photograph is warmly invited to contact us at any time. We would sincerely welcome the opportunity to continue highlighting our interviews with authentic images.
To make this possible, we ask for clear written confirmation that we may use the supplied photograph permanently and free of charge within the agreed editorial context, without any remuneration being due for that use. Naturally, any such agreement must respect the agreed terms of use and the applicable rights of everyone involved.
We understand that photographs and creative work have value and that everyone must be able to protect their own interests. We fully respect that. All we ask is that our circumstances and the limitations of entirely voluntary work are also taken into consideration.
Behind our work are people who invest their free time, energy, and passion. Not to make money, but because they believe in films, art, creativity, and the people behind them.
We are not yet ready to simply abandon all the wonderful artists whose journeys we have had the privilege of following over the years.
We want to continue preserving memories, telling stories, and giving people a voice. To do so, we hope for understanding, mutual respect, and perhaps a willingness to keep the lines of communication open.
Thank you to everyone who has accompanied us, supported us, and placed their trust in us throughout the years.
Your Editorial Team.

Clayton Watson
"What is the Matrix...? OBZ KNOW!"

Mark Weiler
"OBZ is a great resource to connect artists around the World. Thank you!"

Jonathan Chase
"OH WOW!!!"

































































































