


Reggie (Reggie Bannister) scheint den Kampf gegen den Tall Man (Angus Scrimm) inzwischen allein führen zu müssen, nachdem Mike (A. Michael Baldwin) sich seit dem letzten Sequel in dessen Gewalt befindet. Die Vorhaben des Tall Man mit Mike sowie seine Pläne, die Lebenden auszulöschen und die Toten zu versklaven, scheinen schon bald Realität zu werden. Doch hat er seine Rechnung ohne Mike gemacht, der Reggie durch Zeit und Dimensionen zur Hilfe eilt und schließlich den Widersacher zum entscheidenden Duell bittet.
Originaltitel: Phantasm IV: Oblivion
Regie: Don Coscarelli.
Drehbuch: Don Coscarelli.
Darsteller: A. Michael Baldwin, Reggie Bannister, Bill Thornbury, Heidi Marnhout, Bob Ivy, Angus Scrimm.
Genre: Fantasy / Horror / Sci-Fi
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 90 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Black Hill Pictures / Koch Media GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Phantasm IV: Oblivion ist vermutlich der umstrittenste Teil der gesamten Reihe. Regisseur Don Coscarelli musste sich damals einiges anhören: Ideenlosigkeit, eine aus Restmaterial zusammengesetzte Handlung und der Vorwurf, der Film existiere lediglich aus finanziellen Gründen. Und tatsächlich lässt sich nicht leugnen, dass „Oblivion“ erzählerisch die schwächste und zugleich verworrenste Fortsetzung der Reihe darstellt.
Die Geschichte wirkt dünn, teilweise beinahe fragmentarisch und verzichtet weitgehend auf echte Höhepunkte oder größere Spannungsmomente. Viele Szenen treiben die Handlung kaum voran und hinterlassen eher den Eindruck eines hypnotischen Fiebertraums als eines klassischen Horrorfilms. Gerade Zuschauer, die sich nach klaren Antworten oder einer konsequenten Weiterentwicklung der Story sehnten, dürften deshalb enttäuscht gewesen sein.
Und dennoch besitzt „Phantasm IV – Das Böse IV“ etwas, das viele andere Fortsetzungen verlieren: die ursprüngliche Atmosphäre des ersten Films. Während Teil 2 und 3 stärker auf Action und Tempo setzten, bewegt sich „Oblivion“ wieder deutlich näher an der surrealen, melancholischen und mysteriösen Stimmung des Originals. Die albtraumhafte Ruhe, die rätselhafte Erzählweise und die fast philosophisch wirkende Komplexität erinnern tatsächlich stärker an den ersten Teil als an die direkteren Fortsetzungen.
Gerade dadurch entfaltet der Film trotz seiner Schwächen eine eigentümliche Faszination. Die Reihe war schließlich nie dafür bekannt, alle Fragen logisch zu beantworten. Trotzdem hätte man sich hier durchaus gewünscht, dass zumindest einige der offenen Geheimnisse und Andeutungen der vorherigen Filme etwas klarer beleuchtet werden. Statt Antworten entstehen jedoch erneut weitere Rätsel, wodurch der Film für manche Fans eher frustrierend als faszinierend wirkt.
Natürlich bleibt auch hier Angus Scrimm als Tall Man das eigentliche Zentrum des Geschehens. Seine Präsenz besitzt nach wie vor diese unheimliche Würde und kalte Bedrohlichkeit, die die Reihe über Jahrzehnte getragen hat.
Erfreulich ist hingegen die Veröffentlichungssituation für Sammler und Fans. Dass nun endlich auch der vierte Teil als Mediabook erhältlich ist, dürfte viele Anhänger der Reihe besonders freuen, denn gerade auf diese Veröffentlichung musste ungewöhnlich lange gewartet werden. Und glücklicherweise hat sich das Warten gelohnt.
Die Bildqualität präsentiert sich erfreulich ordentlich und auch die Verarbeitung des Mediabooks überzeugt deutlich mehr als bei manch anderen Veröffentlichungen. Die Gestaltung wirkt hochwertig, sauber verarbeitet und liebevoll umgesetzt. Besonders positiv fällt dabei das informative Booklet auf, das mit interessanten Hintergrundinformationen und einer gelungenen Präsentation punktet. Hinzu kommen verschiedene Artworks, wodurch Fans zusätzlich Auswahlmöglichkeiten erhalten.
So bleibt „Phantasm IV – Das Böse IV“ ein schwieriger, sperriger und sicher nicht perfekter Beitrag der Reihe — atmosphärisch faszinierend, erzählerisch jedoch äußerst diffus. Für Fans des surrealen Albtraum-Horrors besitzt „Oblivion“ dennoch eine ganz eigene, melancholische Qualität.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Auch wenn der Schwarzwert ordentlich statt präsentiert, bei dunklen Szenen zeigt sich die Auflösung leicht körnig. Der Kontrast ist hervorragend abgepasst und die Farbwiedergabe zeigt sich nicht zu kräftig. Die Details sind ausreichend fein.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Einige Soundeffekte wie Explosionen verteilen sich gut im Raum und unterstreichen sehr gut die Stimmung und Atmosphäre des Films, doch ansonsten bewegt sich der dynamische Ton mehr im vorderen Bereich.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Die Super-8-Fassung gab es bereits, das restliche Bonusmaterial ist zufrieden stellend aber bietet nichts Außergewöhnliches sondern nicht mehr als Standardextras.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 25. Juli 2019.