


Die Weite des Universums birgt unendliche Geheimnisse – das Weltall wirkt wie ein Magnet und zieht Menschen in die Tiefe des Raums. Auch den Astronauten Paul Andrews. Vor 20 Jahren machte er auf dem Mond eine ungeheuerliche Entdeckung und er weiß, dass sie die außerplanetare Zukunft bestimmen wird. Niemand ahnt etwas von seinem Geheimnis. Auch nicht der 17-jährige Eric Michaels, der Astronaut werden will. Doch zunächst entwickelt Eric irdische Gefühle: Er lernt Mara Simons kennen, die sich sofort in ihn verliebt. Turbulente Sommertage vergehen. Als der ehemalige Astronaut Andrews fühlt, dass er bald sterben wird, übergibt er die außerirdische Botschaft in die Hände von Eric. Von der Entscheidung des Jungen hängt nun die Zukunft der Erde ab. Die Zukunft, gelenkt von Energien jenseits der Sterne. Ein Geheimnis, das niemand erahnen kann…
Originaltitel: Beyond the Stars
Regie: David Saperstein.
Drehbuch: David Saperstein.
Darsteller: Martin Sheen (Alf: Der Film), Christian Slater (Hollow Man 2), Sharon Stone (Casino), Robert Foxworth, Olivia d’Abo, F. Murray Abraham, Don S. Davis, William S. Taylor.
Genre: Drama / Sci-Fi
Land: USA / Kanada
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 92 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: keine.
Extras: Originaltrailer, Bildergalerie, Trailershow.
Vertrieb: © cmv-laservision / AL!VE AG
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Beyond the Stars — hierzulande auch unter dem Titel „Moon Trek“ bekannt — gehört zu jenen Science-Fiction-Dramen, die über viele Jahre beinahe verschwunden waren und gerade dadurch unter Sammlern einen gewissen Kultstatus entwickelten. Die frühe Veröffentlichung durch VCL Communications galt lange Zeit als kleine Rarität, weshalb die spätere Mediabook-Neuauflage von cmv-Laservision durchaus ihre Berechtigung besitzt und den Film zumindest wieder zurück ins Gespräch bringt.
Allerdings zeigt sich bei der erneuten Sichtung auch recht deutlich, dass die Zeit nicht besonders gnädig mit dem Film umgegangen ist. Was einst vielleicht als ruhiges Science-Fiction-Drama funktionierte, wirkt heute über weite Strecken sehr zurückhaltend, beinahe träge inszeniert. Spannung entsteht kaum und selbst die emotionalen Momente entfalten nur bedingt die gewünschte Wirkung.
Dabei besitzt die Geschichte eigentlich ein durchaus interessantes Fundament. Die Verbindung aus Weltraumthematik, Krankheit, Hoffnung und dem Wunsch nach einem letzten großen Traum hätte enormes emotionales Potenzial gehabt. Gerade deshalb wirkt es etwas schade, dass der Film dieses Potenzial nie vollständig ausschöpft.
Besonders auffällig ist die vergleichsweise kostengünstige Machart. Einige Szenen wirken aus heutiger Sicht erstaunlich schlicht umgesetzt — allen voran die frühe Mondgang-Sequenz, die eher unbeholfen als beeindruckend inszeniert wurde. Gerade bei einem Stoff, der von großen Träumen und der Faszination des Weltraums lebt, fehlt es der visuellen Umsetzung leider oft an Größe und Atmosphäre.
Dennoch besitzt der Film eine durchaus respektable Besetzung. Martin Sheen, Christian Slater und Robert Foxworth verleihen dem Werk zumindest eine gewisse schauspielerische Glaubwürdigkeit, auch wenn selbst sie das insgesamt sehr zurückhaltende Tempo nicht vollständig auffangen können.
Gerade zum Ende versucht „Moon Trek“ zunehmend emotional und ergreifend zu werden. Doch statt wirklicher Intensität entsteht häufig eher Gleichgültigkeit, weil die Inszenierung zuvor zu wenig emotionale Bindung aufgebaut hat. Viele Szenen bleiben dadurch seltsam distanziert, obwohl die Geschichte eigentlich genau das Gegenteil erreichen möchte.
So bleibt letztlich ein ruhiger, seichter Science-Fiction-Film mit interessanter Grundidee und guter Besetzung, der seine Möglichkeiten jedoch nur teilweise nutzt. Als nostalgischer Genre-Geheimtipp oder Sammlerstück mag „Moon Trek“ durchaus seinen Reiz besitzen, doch wirklich mitreißend oder emotional packend wird er leider nur selten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Auswertung bezieht sich jetzt auf die High Definition Blu-ray Disc. Qualitativ besticht der Film mit einer klaren Schärfe beim Bild und auch die Farben wirken recht natürlich. Leider zeigt sich der Schwarzwert überhaupt nicht schön und lässt dann letztlich doch alles recht blass erscheinen.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Ton wurde zwar sauber abgemischt. Aber auch hier wirkt alles sehr seicht, ist zudem viel zu leise, nicht immer klar verständlich und kommt hauptsächlich im vorderen Bereich matt daher.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist leider nicht der Rede wert. Außer das Booklet mit einigen Informationen reicht einem aus?
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Mediabook-Bewertung: 2 von 5 Booklets.
Das Mediabook ist gut und sauber verarbeitet und wir erfahren im Booklet einiges an Informationen über die Produktion. Aber gestalterisch macht das Mediabook sehr wenig her. Vor allem die Rückseite ist gestalterisch für einen Kauf abschreckend und die Bilder qualitativ nicht wirklich scharf und insgesamt sehr dunkel. Den Film gibt es tatsächlich mit der Veröffentlichung erstmals in HD, ist allerdings recht lieblos.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Weltweit erstmalig in HD! Limitiert auf 666 Stück.
Wendecover: Aufkleber zum abziehen.
EAN: 4260403754979
VÖ-Kauf: 28.11.2024