


Jennifer Fast, eine attraktive TV-Reporterin, hat einen wichtigen Auftrag in Kalifornien zu erledigen: Sie soll das Volksfest einer dänischen Volksgruppe verfilmen. Zusammen mit ihrer Schwester Karin und der gemeinsamen Freundin Vicky machen sie sich auf den Weg. Was sie nicht bedacht haben, unzählige Touristen haben alle Hotels belegt. In der Nähe finden sie dann doch noch ein altes Gasthaus. Doch der Besitzer sagt ihnen, dass das Haus schon lange kein Gasthaus mehr sei, sondern ein Museum. Er bietet ihnen aber an, sie in einem Haus in der Nähe unterzubringen, wo seine Frau Virginia wohnt. Die drei sagen zu … und das Unheil nimmt seinen Lauf. Dieses Haus strahlt etwas Unheimliches aus, und Virginia ist mal voller freundlicher Zuneigung und dann wieder in absoluter Abwehrhaltung. Die beiden Schwestern brechen zu ihrer Reportage auf, Vicky bleibt allein zurück. Durch ein unheimliches Geräusch neugierig geworden, versucht sie durch den Lüftungsschacht zu ergründen, was da vor sich geht. Aber eine unheimliche und böse Kraft zieht sie in die Tiefe. Als die beiden Schwestern zurückkommen, fordert das „unsichtbare Böse“ weitere Opfer … und es kommt zu einem dramatischen Höhepunkt.
Originaltitel: The Unseen
Regie: Danny Steinmann.
Drehbuch: Danny Steinmann (as Peter Foleg).
Darsteller: Stephen Furst, Barbara Bach, Sydney Lassick, Lelia Goldoni, Karen Lamm, Douglas Barr, Lois Young, Maida Severn.
Genre: Horror / Thriller
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 94 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0.
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar, Originaltrailer, Booklet, Trailershow.
Vertrieb: CMV-Laservision / Alive AG
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Das Unsichtbare ist oft wesentlich beängstigender als das, was man klar erkennen kann. Genau dieses Prinzip macht The Unseen so wirkungsvoll. Der Film versteht früh, dass ein Killer, den man lange Zeit kaum oder gar nicht sieht, automatisch eine viel größere Unruhe erzeugt. Gerade dadurch entsteht eine Spannung, die sich langsam aber äußerst effektiv aufbaut.
Der Einstieg wirkt zunächst eher ruhig und beinahe gemächlich erzählt. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto unangenehmer wird die Atmosphäre. Vor allem die letzte halbe Stunde entwickelt sich schließlich zu einem regelrechten Albtraum und zeigt, wie stark der Film seine Spannung kontrolliert steigern kann.
Besonders interessant bleibt dabei die Wirkung der titelgebenden Gestalt. Der Film spielt geschickt mit der Wahrnehmung des Zuschauers. Ist dieses Wesen wirklich böse oder vielmehr neugierig und fehlgeleitet? Genau diese Unsicherheit macht „The Unseen“ so faszinierend. Die Figur besitzt etwas beinahe Babyhaftes — zugleich verstörend, unheimlich und seltsam bemitleidenswert. Dadurch beginnen die eigentlichen Diskussionen bereits im Kopf des Zuschauers.
Man hat stellenweise fast das Gefühl, zwei Filme gleichzeitig zu sehen: einen klassischen Horrorfilm und gleichzeitig ein psychologisches Spiel über Wahrnehmung, Angst und Mitgefühl. Andere werden darin vielleicht einfach nur einen soliden Horrorstreifen der 1980er sehen. Doch genau diese unterschiedliche Wirkung macht den Film letztlich so spannend.
Auch atmosphärisch funktioniert „The Unseen“ hervorragend. Die düstere Stimmung und die langsame Entfaltung des Grauens sorgen dafür, dass der Film auch heute noch überraschend gut funktioniert. cmv-laservision veröffentlichte „Unseen – Das unsichtbare Böse“ zudem in einem limitierten Mediabook mit einer Auflage von 399 Stück. Besonders gelungen ist erneut das schlichte VHS-Design, das wunderbar zur Ästhetik des Films passt. Etwas unglücklich bleibt allerdings, dass das Cover dem „Bösen“ bereits ein Gesicht gibt und dadurch einen Teil des Mysteriums vorwegnimmt.
Neben Blu-ray und DVD enthält die Veröffentlichung außerdem ein informatives Booklet mit interessanten Hintergrundinformationen zur schwierigen und teilweise intriganten Produktionsgeschichte des Films. Eine Produktion mit Glück im Unglück — und ein Horrorfilm, der deutlich mehr ist als nur gewöhnlicher Genre-Trash.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein ausgezeichneter heller Kontrast, natürliche Farben, ein solider Schwarzwert und eine recht klare und detailreiche Schärfe. Leichte Körnungen muss man hier allerdings in Kauf nehmen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Wenn auch durchgehend recht matt, der Sound erzeugt eine recht gänsehautartige Atmosphäre. Die Dialoge erklingen dabei ausgezeichnet dynamisch.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Audiokommentar und Trailer sind kein wirklicher Leckerbissen.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr!
Zusätzliche Infos: Die Mediabook ist limitiert auf 399 Stück.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260403751459
VÖ-Kauf: 04. Mai 2018
www.cmv-laservision.de