


Das wird eine schöne Bescherung! Der Weihnachtsmann will sich zur Ruhe setzen und sucht einen Nachfolger! Doch es läuft alles schief: erst verliert er seinen Sack, der Schlitten steckt im Zoll fest, und dann wird er auch noch verhaftet. Doch Hilfe naht in der Gestallt von Ernest P. Worrell. Obwohl Ernest bemüht ist, alles richtig zumachen, geht es in die Hose. Aber er lässt sich nicht von seinen Vorhaben abbringen und will Weihnachten retten…
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Der Weihnachtsklamauk aus dem Jahr 1988 überzeugt heute mehr als damals. Mit etwas Abstand entfaltet der Film einen Charme, den viele moderne Produktionen kaum noch erreichen. Überdreht, stellenweise herrlich bekloppt – und dabei doch auf eine eigenartige Weise natürlich.
Gerade im Vergleich zu heutigen Komödien wirkt vieles weniger konstruiert, weniger geschniegelt. Statt künstlicher Gags setzt der Film auf ein Chaos, das aus sich selbst heraus entsteht und genau deshalb so gut funktioniert.
Dabei besitzt die Geschichte trotz aller Albernheit auch Herz. Und vielleicht gehört genau das zu Weihnachten dazu: ein bisschen Übertreibung, ein wenig Wahnsinn – einfach, um nicht alles zu ernst zu nehmen.
Chaotische Weihnachten ist damit ein wunderbar unperfekter Film, der gerade durch sein Chaos begeistert und einfach gute Laune macht.
Die Farben sind schon sehr blass ausgefallen und auch die Schärfe überzeugt nicht immer ganz klar. Der Kontrast ist aber hervorragend.
Dynamische Dialoge und insgesamt ein sauberer Klang. Ausreichend.