


Der professionelle Scharfschütze Sam Lorde (Scott Adkins) will sich als Auftragskiller zurückzuziehen. Doch sein letzter Auftrag macht ihn selbst zum Ziel, als er in einer verglasten Hotelsuite gefangen gehalten wird. Mit seinen militärischen Fähigkeiten und einem unerschütterlichen Überlebenswillen kämpft Sam gegen die Angreifer. In einem Wettlauf gegen die Zeit, ohne jegliche Deckung und mit der Verantwortung für das Leben anderer auf seinen Schultern, wird er gezwungen, alles zu riskieren, um die Situation zu retten.
Originaltitel: Take Cover
Regie: Nick McKinless.
Drehbuch: Joshua Todd James.
Darsteller: Scott Adkins, Jack Parr, MadalinaBellariu Ion, Alba De Torrebruna, Alice Eve, Renars Latkovskis, Lucy Cork, Peter Caulfield, Tom Leigh, Nik Goldman.
Genre: Action / Thriller
Land: UK
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonformat: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailer.
Vertrieb: © SquareOne Entertainment
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Take Cover beginnt zunächst genau so, wie man es sich von einem modernen Action-Thriller erhofft: laut, temporeich und mit einer durchaus gelungenen Verfolgungsjagd, die sofort Dynamik erzeugt. Gerade die ersten Minuten vermitteln den Eindruck, als würde hier ein spannender Katz-und-Maus-Actioner folgen, der sein Publikum ordentlich unter Druck setzt.
Doch kaum ist die erste Hektik vorbei, zieht sich der Film überraschend stark zurück. Der Großteil der Handlung spielt anschließend fast ausschließlich in einem luxuriös ausgestatteten Hotelzimmer beziehungsweise innerhalb des Gebäudes. Das erzeugt zwar eine gewisse klaustrophobische Grundstimmung, nimmt dem Film gleichzeitig aber auch viel von seiner anfänglichen Energie.
Problematisch ist dabei vor allem, dass der Film seine eigenen Überraschungen viel zu offensichtlich vorbereitet. Praktisch jede Kameraeinstellung, jeder Dialog und beinahe jede Entscheidung der Figuren verrät dem Zuschauer schon früh, wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Spannung entsteht dadurch leider kaum.
Gerade die großen Wendungen der zweiten Hälfte verlieren dadurch erheblich an Wirkung. Was eigentlich als überraschender Twist gedacht ist, lässt sich schon lange vorher erahnen. Selbst weitere Enthüllungen oder Richtungswechsel verpuffen recht schnell, weil der Film seine Karten schlicht zu offen auf den Tisch legt.
Dabei besitzt die Grundidee durchaus Potenzial. Ein eingeschlossener Auftragskiller, ein gefährliches Gegenüber und permanenter Beschuss aus unbekannter Richtung hätten eigentlich eine intensive Nervosität erzeugen können. Doch die Inszenierung schafft es nur selten, daraus echte Hochspannung entstehen zu lassen.
Immerhin liefert der Film solide Actionmomente. Geschossen wird hier reichlich und die Feuergefechte sind ordentlich inszeniert. Gerade Fans klassischer geradliniger Actionkost dürften zumindest in diesen Szenen ihren Spaß haben.
Hinzu kommt Scott Adkins, der mittlerweile längst zu den sympathischsten Gesichtern moderner B-Actionfilme gehört. Auch wenn das Drehbuch ihm hier nicht allzu viel Tiefe spendiert, trägt seine Präsenz den Film spürbar. Adkins besitzt einfach diese natürliche Action-Ausstrahlung, durch die selbst durchschnittliche Produktionen oft noch angenehm kurzweilig bleiben.
Visuell wirkt das Ganze ebenfalls durchaus hochwertig. Besonders das Hotelsetting wurde stilvoll ausgestattet und sorgt immerhin für eine gewisse Atmosphäre. Leider nutzt der Film seine Kulisse erzählerisch nicht konsequent genug aus, um daraus wirkliche Spannung oder kreative Actionmomente zu entwickeln.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Finale schließlich genau jenem typischen Genre-Klischee verfällt, das man eigentlich schon lange vorher erwartet hat. Statt mutig neue Wege zu gehen, entscheidet sich der Film letztlich für die sichere Standardlösung.
Dennoch bleibt Take Cover trotz aller Schwächen einigermaßen unterhaltsam. Nicht weil der Film besonders clever oder spannend wäre, sondern weil die Action solide funktioniert und Scott Adkins auch schwächere Momente angenehm über Wasser hält.
Ein optisch ordentlicher, aber viel zu vorhersehbarer Action-Thriller mit solider Ballerei, verschenkter Spannung und einem sympathischen Scott Adkins. Kurzweilig unterhaltsam, aber erzählerisch leider deutlich unter seinen Möglichkeiten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die DVD punktet bei der Bildqualität mit einer klaren Schärfe und hellen Kontrast.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Ton erklingt sehr sauber und hervorragend dynamisch bei der Action. Sehr ausgewogen mit den kräftigen Dialogen zusammen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es nur den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4009750223420
VÖ-Kauf: 24.04.2025