


Die alleinerziehende Mutter Maya Sulliway geht mit 35 Jahren wieder zurück ans College, um ihren Abschluss nachzuholen. Dafür muss sie auch ein Praktikum bei einem renommierten Tech-Unternehmen absolvieren, dass sich auf Social Media Apps spezialisiert hat. Ein Bereich, in dem sich Maya überhaupt nicht auskennt im Gegensatz zu ihren neuen, viel jüngeren Kollegen. Dort trifft sie auch auf den sehr geradlinigen Finanzchef Colin und den eher entspannten Geschäftsführer Will, die sich beide sehr für ihre neue attraktive Praktikantin interessieren. Und während die beiden Führungskräfte um Mayas Aufmerksamkeit buhlen, entwickelt sie sich zu einer regelrechten Expertin in der digitalen Welt und findet eine neue Liebe auf dem altmodischen Weg.
Originaltitel: Summer Love
Regie: Lynne Stopkewich.
Drehbuch: Dawn DeKeyser, Sandra Berg.
Darsteller: Rachel Leigh Cook (Eine wie keine), Lucas Bryant (Für immer Liebe), Travis Milne (Rogue), Aidan Khan, Crystal Balint, Madison Desjarlais, Matt Afonso, Christine Willes.
Genre: Romantik
Land: USA / Kanada
FSK: 6 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Bei Summer Love fühlt man sich schnell an jene leichten romantischen Fernsehfilme erinnert, die an einem ruhigen Nachmittag angenehm nebenher laufen, ohne dabei jedoch einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Der Film ist freundlich, harmlos und durchgehend sympathisch inszeniert – aber leider auch ziemlich zahm.
Besonders auffällig ist natürlich die Besetzung mit Rachael Leigh Cook, die viele noch aus ihren romantischen Kultfilmen der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre kennen. Und tatsächlich scheint die Zeit an ihr beinahe spurlos vorbeigegangen zu sein. Optisch besitzt sie nach wie vor diese vertraute Ausstrahlung und das charmante Lächeln, das einst Filme wie She’s All That so beliebt machte.
Doch leider fehlt Summer Love genau jene besondere Magie, die ihre früheren Filme oft ausgezeichnet hat. Die Geschichte selbst bleibt sehr schlicht und entwickelt sich fast schon zu ruhig. Natürlich muss nicht jede romantische Komödie hektisch oder voller verrückter Wendungen sein, doch hier fehlt es der Handlung oftmals an Energie, Spannung oder emotionalem Aufbau. Viele Szenen plätschern eher vor sich hin, ohne wirklich zu berühren oder mitzureißen.
Gerade deshalb dauert es erstaunlich lange, bis überhaupt eine romantische Atmosphäre entsteht. Erst gegen Ende entfaltet der Film jene Gefühle, die man sich eigentlich schon deutlich früher gewünscht hätte. Davor wirkt vieles eher wie eine harmlose Alltagsgeschichte mit leicht romantischem Anstrich.
Hinzu kommt, dass die Figuren leider kaum Tiefe besitzen. Die Charaktere bleiben über weite Strecken sehr oberflächlich geschrieben und entwickeln nur wenig Persönlichkeit. Man erfährt zwar genug, um der Handlung folgen zu können, doch echte emotionale Bindung entsteht kaum.
Fast schon überraschend ist dabei, dass der Film trotz seiner romantischen Ausrichtung vergleichsweise wenig auf typischen Kitsch setzt. Das klingt zunächst positiv, nimmt dem Ganzen aber gleichzeitig auch einen Teil seiner Wärme. Gerade bei solchen Sommer-Romanzen erwartet man eigentlich ein wenig mehr Herzklopfen, verspielte Romantik oder emotionale Übertreibung.
Hier wäre etwas mehr Mut zum kitschigen Charme vermutlich sogar hilfreich gewesen. Denn durch die nüchterne Zurückhaltung wirkt der Film stellenweise fast zu brav und zu kontrolliert.
Optisch präsentiert sich Summer Love immerhin angenehm sommerlich. Die sonnigen Kulissen und die leichte Atmosphäre sorgen dafür, dass der Film trotz seiner Schwächen nie unangenehm wirkt. Man schaut ihn durchaus entspannt weg, ohne sich groß zu ärgern.
Doch genau darin liegt auch das Problem: Der Film bleibt letztlich zu belanglos, um wirklich lange im Gedächtnis zu bleiben. Ein ruhiger, harmloser Sommer-Romantikfilm mit sympathischer Hauptdarstellerin, aber zu wenig Leidenschaft, zu flachen Figuren und einer viel zu zurückhaltenden Liebesgeschichte. Nett anzusehen – mehr aber leider auch nicht.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Heller Kontrast und helle Farben. Die Schärfe zeigt sich dabei hervorragend klar.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Ein wenig leise und doch sind die Dialoge in der deutschen Fassung klar verständlich. Sauber aber leider mehr auch nicht.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Keine Extras vorhanden!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr!
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 11. Mai 2018
www.studio-hamburg-enterprises.de/de/