


Der Fernfahrer Clayton hat sich einen Traum erfüllt: Als stolzer Besitzer eines teuren Sattelschleppers hat er sich mit seinem Partner K. W. Hicks selbstständig gemacht. Doch als seine Frau Jesse ihn verlässt und er den Kredit auf den Laster nicht abzahlen kann, gerät er auf gefährliche Abwege und fährt für den Gangster Pinky Pincus. Erst als sein Partner Hicks von Pincus‘ Leuten umgebracht wird, erkennt Clayton, auf welches Spiel er sich eingelassen hat, und nimmt Rache…
Originaltitel: Steel Cowboy
Regie: Harvey S. Laidman.
Drehbuch: Douglas Wheeler, Bill Kerby.
Darsteller: James Brolin, Rip Torn, Jennifer Warren, Melanie Griffith, Julie Cobb, Lou Frizzell, Strother Martin, William Bryant, Albert Popwell.
Genre: Drama.
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 92 Minuten.
Bildformat: 1.33:1 / 4:3 Vollbild.
Sprachen: Deutsch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0
Untertitel: —
Extras: keine.
Vertrieb: SchröderMedia HandelsgmbH.
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Steel Cowboys ist einer jener Filme, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, sich dann aber langsam und überraschend nachhaltig entfalten. Ein klassischer Hochglanzfilm ist dieses Road-Movie-Drama ganz sicher nicht, dafür fehlt es ihm stellenweise an Tempo, großer Starpower und inszenatorischem Glanz. Doch genau darin liegt gleichzeitig auch ein Teil seines besonderen Charmes.
Man könnte den Film beinahe als modernen Western auf Asphalt bezeichnen – nur dass hier keine Pferde durch staubige Landschaften reiten, sondern schwere Trucks über endlose Straßen rollen. Die Fernfahrer ersetzen gewissermaßen die Cowboys vergangener Zeiten und genau dieses Gefühl von Freiheit, Einsamkeit und rastlosem Unterwegssein zieht sich angenehm durch den gesamten Film.
Die Geschichte lebt dabei weniger von großen Überraschungen oder spektakulären Wendungen, sondern vielmehr von ihren Figuren, ihren Begegnungen und den kleinen menschlichen Momenten zwischendurch. Gerade dadurch entsteht eine angenehm ruhige, fast melancholische Atmosphäre, die erstaunlich lange nachwirkt.
Zugegeben: Die Besetzung gehört nicht unbedingt zu den stärksten Aspekten des Films. Manche Darsteller bleiben etwas blass oder spielen ihre Rollen eher funktional als wirklich eindringlich. Doch seltsamerweise schadet das dem Gesamtbild weniger als erwartet. Denn die eigentliche Stärke von Steel Cowboys liegt eindeutig in seiner Geschichte und in den Dialogen.
Besonders die Gespräche zwischen den Figuren verleihen dem Film immer wieder eine glaubwürdige Bodenständigkeit. Oft geht es um einfache Dinge – Freiheit, Freundschaft, Verantwortung oder das Gefühl, im Leben irgendwie unterwegs geblieben zu sein. Genau diese kleinen Zwischentöne machen das Drama überraschend sympathisch.
Leider wirkt die deutsche Synchronfassung stellenweise etwas zu flach und nüchtern. Einige Dialoge verlieren dadurch spürbar an Natürlichkeit und Atmosphäre. Gerade deshalb dürfte der Film im Original deutlich stärker funktionieren, weil viele Szenen eigentlich von ihrer ruhigen sprachlichen Wirkung leben.
Visuell überzeugt Steel Cowboys vor allem mit seiner offenen Straßenatmosphäre. Die langen Fahrten, Rastplätze und nächtlichen Straßenbilder verleihen dem Film einen angenehm klassischen Road-Movie-Charakter. Man spürt förmlich den Asphalt, den Motorenlärm und dieses Gefühl ewiger Bewegung.
Dabei richtet sich der Film keineswegs nur an Trucker-Fans. Zwar spielt die Welt der Fernfahrer eine große Rolle, doch im Kern erzählt der Film eine universelle Geschichte über Menschen, die versuchen, ihren eigenen Weg zu finden oder mit ihrem bisherigen Leben ins Reine zu kommen.
Natürlich ist Steel Cowboys kein perfekter Film. Dafür fehlt ihm an manchen Stellen die erzählerische Kraft oder die größere emotionale Wucht. Doch genau wie viele kleine Roadmovies besitzt er eine schwer erklärbare Ehrlichkeit, die ihn letztlich erinnerungswürdig macht.
Ein ruhiges, bodenständiges Road-Movie mit Westerngefühl auf Asphalt – nicht makellos, aber atmosphärisch, sympathisch und erstaunlich nachhaltig im Gedächtnis bleibend.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Qualitativ ist die Disc Mist. Dunkles Bild, Körnungen und leider viele unscharfe Stellen.
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Tonqualität: 2 von 5 Soundboxen.
Der Sound erklingt sehr matt und teilweise auch blechern.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial ist nicht zu erwarten. Insgesamt alles sehr lieblos.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 9120052896602
VÖ-Kauf: 10. Januar 2019.