


Peter Crane (Ron Silver) ist ein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter New Yorker Journalist. Nach einem Herzinfarkt zieht er mit seiner Frau Heather und seinem Sohn Zack in die idyllische Kleinstadt Saugatuck. Sie scheint der sicherste Ort für ein friedliches Familienleben zu sein. Aber dieser Eindruck täuscht… Das beschauliche Leben der Cranes ändert sich an dem Tag, an dem eine Frau Peter um Hilfe für ihren Sohn Jim bittet. Dieser steht unter Mordverdacht und wartet im Gefängnis auf seinen Prozess. Seine Mutter ist von seiner Unschuld überzeugt. Als Peter mit Nachforschungen beginnt, schlägt ihm seitens der bisher friedlichen Bewohner plötzlich Feindseligkeit und Eiseskälte entgegen. Zack wird von seinen Schulkameraden ‚aufgemischt‘, Peter und seine Frau werden Opfer blutiger Anschläge. Aber das ist erst der Anfang des schleichenden Terrors. Bis Jim in seiner Zelle Selbstmord verübt – oder war es kaltblütiger Mord? Hinter der bürgerlichen, trügerischen Fassade Saugatucks lauert ein eisern gehütetes, unvorstellbar schreckliches Geheimnis…
Originaltitel: Skeletons
Regie: David DeCoteau.
Drehbuch: Joshua Michael Stern.
Darsteller: Ron Silver (Timecop), Dee Wallace (Cujo), Kyle Howard (Hausarrest), Christopher Plummer (Insider), James Coburn, Arlene Golonka, D. Paul Thomas.
Genre: Krimi / Thriller / Mystery / Horror
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 1.33:1 / 4:3 Vollbild.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital Stereo, Dolby Digital Stereo
Untertitel: –.
Vertrieb: SchröderMedia HandelsgmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Bereits die Entstehungsgeschichte des Films sorgt für ein gewisses Interesse, denn gedreht wurde Skeletons – Die verborgene Gruft in den berühmten Warner Bros. Studios – jenem traditionsreichen Studiogelände, auf dem zahlreiche bekannte Produktionen entstanden sind, darunter Gilmore Girls, Desperate Housewives, Ghost Whisperer oder auch Fright Night. Allein dadurch umweht den Film bereits ein gewisser nostalgischer Studioglanz.
Leider erreicht der eigentliche Thriller dieses Niveau nur bedingt. Skeletons besitzt deutlich eher die Ausstrahlung einer typischen Videoproduktion der 1990er-Jahre – solide inszeniert, handwerklich ordentlich, aber ohne die große cineastische Wirkung oder echte Überraschungen.
Dabei beginnt der Film durchaus atmosphärisch. Die geheimnisvolle Gruft, die düsteren Schauplätze und die unterschwellige Bedrohung erzeugen anfänglich eine angenehme Spannung. Gerade Fans kleinerer Mystery- und Thrillerproduktionen jener Zeit dürften sich schnell heimisch fühlen. Der Film erinnert in seiner Machart stark an jene Produktionen, die früher spätabends in Videotheken oder im Nachtprogramm entdeckt wurden.
Besonders positiv fällt die Besetzung auf. Die Darsteller holen sichtbar das Beste aus dem Material heraus und verleihen den Figuren zumindest genug Glaubwürdigkeit, damit das Geschehen nie völlig belanglos wirkt. Doch selbst gute Schauspieler können nicht vollständig darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte insgesamt sehr simpel konstruiert bleibt.
Die Handlung entwickelt sich äußerst geradlinig und verrät ihre Überraschungen oft viel zu früh. Wirklich unerwartete Wendungen bleiben aus, wodurch der Thriller nie jene Intensität erreicht, die seine düstere Grundidee eigentlich ermöglichen würde. Vieles wirkt vertraut und teilweise sogar formelhaft.
Trotzdem besitzt der Film einen gewissen Reiz. Gerade seine unkomplizierte Art und die leicht altmodische Thriller-Atmosphäre verleihen ihm heute beinahe nostalgischen Charme. Man merkt, dass hier weniger auf große Effekte als vielmehr auf klassische Spannung und geheimnisvolle Stimmung gesetzt wurde.
Allerdings sollte man die Erwartungen klar herunterschrauben. Skeletons – Die verborgene Gruft ist kein großer Genre-Geheimtipp und schon gar kein vergessenes Meisterwerk. Dafür fehlt es schlicht an erzählerischer Raffinesse und wirklicher Spannungstiefe.
Am Ende bleibt ein kleiner, solider Thriller mit sympathischem Videotheken-Flair, guter Besetzung und angenehmer Mystery-Stimmung – aber eben auch ein Film, der nie über Durchschnitt hinauswächst. Unterhaltsam genug für einen ruhigen Thrillerabend, doch eindeutig eher Stoff für die DVD-Sammlung als für großes Kino.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Keine schöne Farben, der Kontrast ist viel zu dunkel ausgefallen aber eine Schärfe die ausreichend klar erscheint.
Tonqualität: 2 von 5 Soundboxen.
Irgendwie durchgehend dynamisch besonders bei den Dialogen, zudem ordentlich sauber. Doch leider auch sehr matt. Das schlimmste: der Ton ist absolut nicht Lippensynchron.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Auch hier fehlen zusätzliche Extras.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr
Zusätzliche Infos: Ron Silver verstarb 2009 im Alter von 62 Jahren.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 9120052895490
VÖ-Kauf: 08. März 2018
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