


Die Bibliothekare finden sich in einem Kampf zwischen zwei Fronten wieder. Zuerst wird Apep, der ägyptische Gott des Chaos, aus einem Museum freigelassen, um das Böse in der Welt zu entfachen und eine Apokalypse heraufzubeschwören. Die Bibliothekare setzen alles daran, um ihn aufzuhalten, doch geraten dabei ins Visier der neuen, geheimen Regierungsbehörde D.O.S.A. (Abteilung für statistische Anomalien).
D.O.S.A.s Untersuchung der Magie lässt die Agentur – und deren entschlossene Anführerin General Cynthia Rockwell – glauben, dass die Bibliothekare einheimische Terroristen sind. So werden die Bibliothekare Flynn, Baird, Stone, Cassandra, Ezekiel und Jenkins gleichzeitig zu Jägern und Gejagten und kämpfen sich von Mission zu Mission, um die Welt zu retten. Dabei laufen sie Gefahr, die Bibliothek selbst zu verlieren.
Es ist ein Konflikt, der die Bibliothekare dazu zwingt, den Preis der Verwendung von Magie und ihre wahren Gefühle füreinander abzuwägen – ein für alle Mal.
Originaltitel: The Librarians
Regie: Noah Wyle, Marc Roskin, Dean Devlin, Jonathan Frakes.
Drehbuch: John Rogers, Kate Rorick, Jeremy Bernstein, Paul Guyot.
Darsteller: Rebecca Romijn (X-Men), Christian Kane (Angel), Lindy Booth (Cry Wolf), John Harlan Kim (Nachbarn), John Larroquette (Richie Rich), Noah Wyle (Donnie Darko).
Genre: TV-Serie
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 405 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Universum Film GmbH
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Serienbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Die dritte Staffel von The Librarians entfernt sich inzwischen endgültig vom Stil der ursprünglichen Abenteuerfilme rund um The Librarian: Quest for the Spear und dessen Fortsetzungen. Der deutlich von Indiana Jones and the Raiders of the Lost Ark inspirierte Abenteuercharme der Filme ist zwar noch stellenweise spürbar, doch die Serie hat längst ihren ganz eigenen Weg gefunden.
Und das ist auch gut so. Denn anstatt lediglich die Filme zu kopieren, entwickelt The Librarians mit jeder Staffel immer mehr ihre eigene Identität. Einige bekannte Elemente und Kulissen sorgen zwar weiterhin für Wiedererkennungswert, doch der Ton der Serie ist mittlerweile deutlich moderner, fantasievoller und wesentlich temporeicher geworden.
Gerade Staffel 3 legt dabei ordentlich an Tempo zu. Die Abenteuer wirken größer, die Fantasy-Aspekte ausgeprägter und die Spezialeffekte spielen diesmal eine noch wichtigere Rolle. Überall warten magische Artefakte, mystische Kreaturen und neue Rätsel darauf, entschlüsselt zu werden. Die Serie setzt dabei bewusst auf eskapistische Unterhaltung voller Action, Humor und Fantasie.
Und genau darin liegt ihr Reiz. Die Folgen fühlen sich oft wie kleine Abenteuerfilme an, die nie lange stillstehen. Kaum ist ein Geheimnis gelöst, wartet bereits die nächste Gefahr oder eine neue mystische Entdeckung. Dadurch bleibt die Staffel angenehm kurzweilig und verliert nie ihren lockeren Abenteuercharme.
Besonders positiv fällt außerdem auf, wie gut Humor und Spannung miteinander harmonieren. The Librarians nimmt sich zwar nie völlig ernst, kippt dabei aber auch nie vollständig ins Alberne ab. Gerade die lockeren Dialoge und das sympathische Zusammenspiel der Figuren sorgen immer wieder für charmante Momente zwischen all den magischen Ereignissen.
Auch die Gaststars machen diesmal wieder viel Spaß. Sean Astin, vielen natürlich aus The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring oder The Goonies bekannt, bringt sofort zusätzliche Abenteuerfilm-Nostalgie mit hinein. Ebenso sorgt Vanessa Williams mit ihrer Präsenz für zusätzliche Unterhaltung.
Die Serie lebt außerdem stark von ihrer angenehmen Leichtigkeit. Trotz Gefahren, Kämpfen und Weltrettungsmissionen bleibt die Atmosphäre stets unterhaltsam und zugänglich. Genau deshalb funktioniert Staffel 3 sowohl für langjährige Fans als auch überraschend gut für Neueinsteiger.
Denn obwohl die Serie bereits ihre eigene Mythologie aufgebaut hat, findet man schnell in die Abenteuerwelt hinein. Besonders schön bleibt dabei, dass die Serie niemals versucht düster oder unnötig kompliziert zu wirken. Stattdessen konzentriert sich The Librarians ganz bewusst auf klassische Abenteuerunterhaltung voller Rätsel, Magie und sympathischer Figuren.
Und genau deshalb macht Staffel 3 so viel Spaß. Eine temporeiche, fantasievolle und herrlich unterhaltsame Abenteuerstaffel voller Magie, Rätsel und charmanter Figuren. The Librarians hat endgültig ihren eigenen Stil gefunden und bietet spannende Unterhaltung mit viel Humor, kreativen Ideen und sympathischer Leichtigkeit. Perfekte Fantasy-Abenteuerkost für Fans klassischer Schatzsuche- und Mystery-Serien.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Details zeigen sich ordentlich fein, die Schärfe gestochen klar. Der Kontrast ist hell und der Schwarzwert ordentlich kräftig. Doch für ein echtes HD-Gefühl fehlt hier noch der richtige Feinschliff. Standard-Qualität aber gut!
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Ton setzt auf viel Dynamik bei den Effekten und bei den durchgehend klar verständlichen Dialogen. Doch Serienmäßig ist außer dem dynamischen nichts gewesen.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliche Extras gibt es bei der dritten Staffel diesmal nicht. Enttäuschend!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Eine vierte Staffel wird kommen.
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: –
VÖ-Kauf: 08. Dezember 2017.
www.universumfilm.de