


Was würdest Du tun, wenn Deine Liebe verboten wäre? „Love is love?“ zeigt sehr eindrucksvoll, was passieren würde, wenn die Normen der Welt getauscht wären!
Eine Liebe zwischen Mann und Frau, tabu! Ein Spießrutenlauf durch den Alltag der Homosexualität. Deine heterosexuelle Liebe wird zum Opfer von Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt. Jude (Briana Evigan) ist eine beliebte und erfolgreiche Quarterback-Spielerin im Footballteam ihrer Highschool in einer beschaulichen Kleinstadt inmitten der USA. Sie lebt glücklich mit ihrer Freundin zusammen, die als Schülersprecherin kandidiert. Ein typisch amerikanisches Highschool-Idyll. Das Drama beginnt, als Jude den jungen Sport-Journalisten Ryan (Tyler Blackburn) kennen und lieben lernt. Ihre verbotene Beziehung setzt eine Reihe dramatischer Ereignisse in Gang, die alles verändern werden.
Originaltitel: Love Is All You Need?
Regie: Kim Rocco Shields.
Drehbuch: Kim Rocco Shields.
Darsteller: Briana Evigan, Tyler Blackburn, Kyla Kenedy, Jacob Rodier, Ana Ortiz, Emily Osment, Ava Allan, Tim Chiou, Elisabeth Röhm, Jenica Bergere, Jeremy Sisto.
Genre: Drama
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 116 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Der Kurzfilm „Love is all you need?“, Hinter den Kulissen, Der Kurzfilm „Eine Bewegung“, Statement von David Tillmann und Kim Rocco Shields.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Ein Gedankenexperiment, das seine Wirkung nicht über große Inszenierung, sondern über eine simple, aber wirkungsvolle Idee entfaltet: Was wäre, wenn sich die gesellschaftlichen Rollen umkehren würden? Wenn plötzlich Heterosexualität zur Minderheit wird – und all die Vorurteile, der Hass und die Intoleranz sich gegen sie richten?
Der Film spielt dieses Szenario konsequent durch und zeigt dabei, wie erschreckend vertraut sich alles anfühlt. Es ändert sich im Kern kaum etwas – nur die Richtung der Ablehnung. Genau darin liegt seine Stärke: Die Mechanismen von Ausgrenzung werden sichtbar gemacht, ohne sie zu beschönigen.
Dabei geht es weniger um Provokation als um Perspektivwechsel. Der Film stellt Fragen, die hängen bleiben: Was ist eigentlich „normal“? Und warum braucht es überhaupt diese Einteilung?
Die Figuren wirken greifbar, die Besetzung trägt die Geschichte glaubwürdig, und das Konzept entfaltet seine Wirkung gerade durch die Spiegelung unserer Realität.
Ob der Film tatsächlich Einstellungen verändert, bleibt offen. Aber er regt zum Nachdenken an – und das ist vielleicht schon der wichtigere Schritt.
Ein spannendes, mutiges Experiment mit klarer Botschaft und nachhaltigem Eindruck.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Das Bild wirkt etwas verwaschen, die Schärfe etwas schwammig. Kontrast und Farben sind aber hervorragend.
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Tonqualität: 2 von 5 Soundboxen.
Klanglich leider sehr schlecht. Die Dialoge sind sehr leise und ab und an überhaupt nicht zu verstehen. Dafür frei von Rauschen.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Ein hervorragender gleichnamiger Kurzfilm auf dem der Film beruht, sowie einen weiteren Kurzfilm über die Entstehung des Kurzfilms, als auch kurze Statements und ein kleiner Blick hinter die Kulissen zum Hauptfilm werden hier als Extras geboten. Kurzfilm: topp! Rest: Standard!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: –
VÖ-Kauf: 08. Dezember 2017
www.eurovideo.de