


Staffel 16 – Folgen:
Originaltitel: Grey’s Anatomy Season 16
Regie: Debbie Allen, Kevin McKidd, Michael Medico.
Drehbuch: Krista Vernoff, Meg Marinis, Andy Reaser.
Darsteller: Ellen Pompeo, Justin Chambers, Chandra Wilson, James Pickens Jr., Kevin McKidd, Jesse Williams, Caterina Scorsone, Camilla Luddington, Kelly McCreary, Giacomo Gianniotti, Kim Raver, Greg German, Jake Borello, Chris Carmack, Debbie Allen.
Genre: Serie / Drama / Romantik
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 820 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch, englisch für Hörgeschädigte, französisch, dänisch, finnisch, norwegisch, schwedisch.
Extras: Keine.
Vertrieb: ABC Studios / Walt Disney Studios
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Serienbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Es ist schon bemerkenswert, wie sich Grey’s Anatomy auch nach über 16 Jahren noch behauptet. Der Erfolg scheint ungebrochen – nicht zuletzt, weil die Serie und Ellen Pompeo sogar noch mit dem People’s Choice Awards ausgezeichnet wurden. Ein klares Zeichen dafür, dass die Fanbindung nach wie vor enorm ist.
Und doch bleibt ein altbekannter Kritikpunkt bestehen: das Beziehungschaos. Die Serie verliert sich auch in Staffel 16 wieder stark in romantischen Verwicklungen, Spannungen und emotionalen Konflikten zwischen den Figuren – oft auf Kosten der medizinischen Fälle, die einst das Herzstück der Serie bildeten.
Gerade diese Fälle wirken inzwischen häufig weniger innovativ. Nach so vielen Jahren ist es verständlich, dass nicht jede Idee neu sein kann, doch wenn Krankheitsgeschichten sich wiederholen oder kaum noch überraschen, geht ein Teil der Faszination verloren.
Dennoch gibt es Lichtblicke. Einzelne Episoden und Figuren bringen frischen Wind hinein, und auch kleinere, charmante Patientenstories sorgen für gelungene Momente – etwa ungewöhnliche Fälle, die zumindest kurzzeitig wieder an die frühere Stärke erinnern.
Ein besonderes Highlight ist der Gastauftritt von Holly Marie Combs und Alyssa Milano, die hier als Schwestern auftreten – ein schönes Wiedersehen für Fans der Serie Charmed, in der sie einst gemeinsam zu sehen waren.
Emotional wird es ebenfalls: Ein Abschied eines langjährigen Charakters trifft die Serie spürbar und sorgt für einen der intensiveren Momente der Staffel. Gleichzeitig bleiben die Beziehungen weiterhin ein zentrales Element – inklusive neuer Wendungen, die besonders für treue Zuschauer Spannung erzeugen, aber auch Geduld verlangen.
Mit 21 Folgen fällt Staffel 16 etwas kompakter aus, bleibt aber im Kern das, was Grey’s Anatomy heute ist: ein Mix aus Drama, Beziehungen und gelegentlichen medizinischen Highlights.
Für Fans weiterhin sehenswert – für Kritiker ein weiteres Beispiel dafür, dass die Serie ihre Prioritäten längst verschoben hat.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Wenn man mal zur ersten Staffel zurück geht und das damalige Bild betrachtet, merkt man dass es heute nur noch perfekt erscheint. Die Qualität bei alle Folgen der sechzehnten Staffel besticht mit hervorragenden Details, eine großartig klaren Schärfe, mit einem hellen Kontrast und satten Farben. Körnungen sind mittlerweile keine zu verzeichnen. Dennoch bewegt sich die Qualität nicht mehr als auf heutigen TV-Standard aber nah an HD vorbei.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Krankenhausatmosphäre setzt leicht räumliche Akzente, selbst in der deutschen Synchronfassung. Die Dialoge hingegen präsentieren sich eher im vorderen Bereich. Der durchgehend sehr saubere Sound überzeugt aber insgesamt wie man es auch erwartet hat.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Vom letzten Ärztekongress wurden keine Andenken mitgebracht. Leider müssen Fans beim Kauf der Staffel-Box stark bleiben, denn auf zusätzliche ärztliche Versorgungen wird hier diesmal verzichtet. Schade!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 8717418577575
VÖ-Kauf: 26. November 2020.