


Es ist 1955 und Sidney Chambers (James Norton), der kriminologisch begabte Pfarrer des kleinen Dorfes Grantchester, ermittelt wieder im Auftrag des Herrn, zusammen mit seinem Freund, Detective Inspector Geordie Keating (Robson Green).
Obgleich sich Sydney mit grausamen Verbrechen, Intrigen und unerwarteten Tragödien beschäftigen muss, gab ihm seine Rolle in der Kirche immer den nötigen Halt. Doch diese wird auf eine harte Probe gestellt. Sidney steht vor einem moralischen Dilemma: mit der Frau zusammen sein, die er liebt, oder den moralisch hohen Ansprüchen der Kirche folgen. Obwohl Sidney das Leben eines Geistlichen lebt, kann er manchmal nicht anders, als in weltlichere Gewohnheiten zu verfallen, aber ist das ein Schritt zu weit?
Originaltitel: Grantchester
Regie: Tim Fywell, Rob Evans, Edward Bennett.
Drehbuch: Daisy Coulam, James Runcie, John Jackson.
Darsteller: James Norton (Krieg und Frieden), Robson Green (Reckless), Al Weaver, Kacey Ainsworth, Morven Christie, Skye Lucia Degruttola, Seline Hizli, Nick Brimble.
Genre: Krimi / Drama / Mystery / Serie
Land: UK
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 277 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Untertitel: —
Extras: Making of, Hinter den Kulissen, Interviews.
Vertrieb: Edel: Records / Edel Germany GmbH
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Serienbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Ein etwas holpriger Start – zumindest für das deutsche Publikum. Ursprünglich eröffnet eine Weihnachtsfolge die dritte Staffel, doch diese wurde hierzulande separat veröffentlicht und fehlt somit in der eigentlichen Staffelbox. Besonders schade, denn gerade diese Episode zählt zu den Highlights und setzt einen stimmungsvollen Ton.
Inhaltlich verändert sich einiges – und doch auch wieder erstaunlich wenig. Die wohl auffälligste Umstellung liegt im Format: Statt der oft ausgedehnten 90 Minuten setzt Staffel 3 nun konsequent auf rund 42 Minuten pro Folge. Jede Episode erzählt dabei einen in sich abgeschlossenen Fall, was dem Ganzen ein deutlich klassischeres Seriengefühl verleiht.
Das erhöhte Tempo wirkt zunächst erfrischend. Die Geschichten sind straffer, direkter erzählt und verlieren sich weniger in langatmigen Passagen. Gleichzeitig geht damit aber auch ein Teil der Tiefe verloren, die frühere Staffeln gelegentlich ausgezeichnet hat.
So entsteht ein zwiespältiger Eindruck: Mehr Schwung, aber auch mehr Routine. Vieles wirkt eingespielt – fast zu eingespielt. Überraschungen bleiben rar, emotionale Höhepunkte erreichen nicht immer die gewohnte Intensität.
Dennoch funktioniert die Staffel. Das vertraute Zusammenspiel von Sidney Chambers und Geordie Keating trägt weiterhin, die Besetzung überzeugt, und auch die Ausstattung bleibt auf hohem Niveau.
Immer wieder blitzen kleine, gelungene Momente auf, die zeigen, warum Grantchester nach wie vor so gern gesehen wird.
Und vielleicht ist genau das Entscheidende: Staffel 3 wirkt wie eine Übergangsphase. Solide, stellenweise etwas zu routiniert – aber mit dem Versprechen, dass noch mehr kommen kann.
Fans dürfen also gespannt bleiben. Denn mit der vierten Staffel steht bereits frischer Wind in Aussicht.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein ausreichend heller Kontrast, natürliche Farbwiedergabe und ordentliche Details. Die Schärfe zeigt sich klar und leistet sich bei keiner Folge Schwächen. Lediglich Körnungen bei dunklen Szenen bleiben nicht ganz aus.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound bietet mehr Dynamik als bei den Vorgängerstaffeln, zwar sehr sauber aber oft übertönt die Musik auch etwas die Dialoge. Zudem bewegt sich dieser weiter auf frontlastigem TV-Niveau.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial ist eine nette aber nicht sehr ausgeschmückte Beigabe.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: 4029759145103
VÖ-Kauf: 21. Februar 2020.