


Die kompromisslose Dokumentarfilmerin Vivian Prudeck (Dolly Wells) ist für ihren neuen Film auf der Suche nach Ehepaaren, an denen sie ihre revolutionäre Idee überprüfen will: den Sieben-Jahres-Ehevertrag. Nach Ablauf der sieben Jahre wäre die Ehe automatisch beendet, jedoch bestünde die Option auf Verlängerung. Aus jeweils ganz unterschiedlichen Gründen finden sich drei Paare, die bereit sind, vor Vivians Kamera zu treten und ihr Privatleben auseinander nehmen zu lassen. Alice (Lake Bell) und Noah (Ed Helms) „arbeiten“ reichlich verkrampft am ersten Kind, während Fanny (Amber Heard) und Zander (Wyatt Cenac) scheinbar glücklich und völlig frei in einer offenen Beziehung leben. Für Cybil (Mary Steenburgen) und Harvey (Paul Reiser) schließlich könnte die Filmteilnahme der Weckruf für ihre eingeschlafene Beziehung sein. Da lassen Tränen, Chaos und Zoff nicht lange auf sich warten und schnell nimmt das Experiment einen gänzlich unerwarteten Lauf!
Originaltitel: I Do… Until I Don’t
Regie: Lake Bell (In a World).
Drehbuch: Lake Bell.
Darsteller: Lake Bell (No Escape), Ed Helms (Hangover), Amber Heard (Aquaman), Paul Reiser (Stranger Things), Mary Steenburgen (Last Vegas), Wyatt Cenac, Dolly Wells, Chace Crawford.
Genre: Komödie
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 103 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Lake Bell hinter der Kamera, Geschnittene Szenen, Paar-Therapie, Der Film im Film, Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: KSM GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Ein Film, der spürbar aus einer klaren Idee heraus entstanden ist – und dabei viel Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken zeigt. Lake Bell beweist hier nicht nur vor der Kamera Präsenz, sondern auch dahinter ein feines Händchen für Humor und Figurenzeichnung.
Der Film lebt von seinem Ensemble. Die Besetzung ist stimmig gewählt, das Zusammenspiel wirkt natürlich und harmonisch. Besonders die Figur der Dokumentarfilmerin bringt eine gewisse Schärfe mit hinein – bissig, beobachtend und oft der eigentliche Motor der unterhaltsamsten Momente.
Der Humor ist dabei angenehm vergnüglich, manchmal subtil, manchmal herrlich absurd. Genau in diesen Situationen blitzt immer wieder auf, was der Film hätte sein können.
Denn trotz all seiner Stärken fehlt es der Erzählung an Schwung. Der rote Faden wirkt stellenweise zu gleichförmig, die Entwicklungen sind oft vorhersehbar, wodurch sich eine gewisse Eintönigkeit einschleicht.
Und doch: Ja, ich will… bis ich nein sage bleibt ein kurzweiliger Film, der mit seinen Figuren und seinem Humor überzeugt – auch wenn er nie ganz das Tempo erreicht, das ihm gutgetan hätte.
Eine charmante, leicht schräge Beziehungskomödie mit guten Ansätzen und unterhaltsamen Momenten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Neben der natürlichen Farbwiedergabe punktet das Bild mit einem sehr hellen Kontrast und mit einer schön-klaren Schärfe.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier heben sich vor allem die Dialoge hervor und doch wirken Sie oft etwas leise. Ansonsten ein sehr sauberer Klang!
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial besteht aus einigen netten aber sehr kurz gehaltenen Standardextras.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260495768403
VÖ-Kauf: 28. Februar 2019.