


Als der durchtrainierte Ricky und sein junger Liebhaber Raul eines Abends den Nachtclub „PULSe“ in Orlando besuchen, ahnen die beiden noch nicht, dass sie in einer chaotischen Nacht des Terrors um ihr Überleben kämpfen müssen…
In Binghamton, New York, muss die Englischlehrerin Elena, selbst Opfer von häuslicher Gewalt, erleben, wie ihre Situation eskaliert, als sie Khalid Nachhilfe geben will. Als sei das nicht schon schlimm genug, lauert an Ihrer Schule eine noch viel schrecklichere Gefahr…
Adele und Mathilde haben eine heiße Affäre – oder ist es doch Liebe? Adeles gefühlskalter Ehemann Francois verkompliziert allerdings die Situation merklich. Ein Konzertbesuch im „Bataclan“ soll für Ablenkung sorgen, die komplizierten Lebensumstände vergessen helfen. Stattdessen finden sich alle in einem terroristischen Albtraum wieder…
Originaltitel: Where We Go from Here
Regie: Anthony Meindl.
Drehbuch: Anthony Meindl.
Darsteller: Justine Wachsberger, Raphael Desprez, Camille De Pazzis, Nicolas Berger-Vachon, Olivia Taylor Dudley, Zak Steiner, Indiana Hanrahan, Siva Kaneswaran.
Genre: Drama
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 90 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Englisch, Französisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch, englisch, niederländisch.
Extras: Internationaler Trailer.
Vertrieb: Pro-Fun Media
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Ein Film, der viel will – und sich dabei etwas verliert. PULSE verwebt drei unterschiedliche Geschichten aus den USA und Paris, die alle in einem tragischen Kontext zusammenlaufen und sich lose an realen Ereignissen orientieren.
Die Idee dahinter ist stark: verschiedene Schicksale, die durch ein gemeinsames Thema verbunden sind und den Zuschauer emotional erreichen sollen. Unterstützt wird dies durch echte Aufnahmen, die dem Geschehen eine zusätzliche Wucht verleihen.
Doch genau hier liegt auch das Problem. Die Erzählstruktur wirkt unnötig kompliziert und verliert sich in ihren eigenen Verknüpfungen. Statt Klarheit entsteht Verwirrung, wodurch die emotionale Wirkung deutlich abgeschwächt wird.
Hinzu kommt, dass einige Szenen sehr vertraut erscheinen – fast schon zu vertraut – und im Vergleich zu ähnlichen, stärkeren Filmen nicht bestehen können.
Auch der Untertitel „Schlag gegen die Freiheit“ wirft Fragen auf, die der Film selbst kaum beantwortet. Wofür steht diese Freiheit? Und worin genau besteht der Konflikt? Eine klare Position bleibt aus.
So bleibt am Ende vor allem der Eindruck eines Films mit guten Ansätzen, der sein Potenzial jedoch nicht ausschöpft. Ein ambitioniertes, aber letztlich zu flaches Drama – das mehr verwirrt als bewegt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Schöne, feine Details mit einer hervorragend klaren Schärfe. Dazu eine natürliche Farbwiedergabe und ein heller Kontrast. Gewohnheitsmäßig sehr gut!
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klarer und sehr sauberer Sound. Doch präsentiert sich dieser auch viel zu weich, selbst bei der Tragik am Ende des Films und das sorgt leider für keine Spannung.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Zusätzliche Erklärungen über Hintergründe oder sonstigen, sollte man hier lieber nicht erwarten. Trailer!
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Nicht vorhanden.
EAN: 4031846012342
VÖ-Kauf: 04. Dezember 2020