


Matthias lebt in Berlin. Matthias liebt Techno. Matthew steht auf Matthias. Matthew will Matthias. Matthew will Matthias sein!
Matthew, der junger Kanadier, ist gerade erst nach Berlin gekommen, um einen Neuanfang zu machen. Aber er fühlt sich einsam und isoliert, so allein in einer fremden, großen, neuen Stadt. Bis zu dem Tag, an dem er Matthias trifft – der all das ist, was Matthew gerne wäre: schön, überaus sexy, charismatisch und allseits beliebt. Doch schon bald wird aus Matthews heißem Begehren für Matthias eine fast krankhafte Obsession. Matthew beginnt sich zu verwandeln, um dem Objekt seiner Begierde immer ähnlicher zu werden, er schneidet sich die Haare und kleidet sich neu ein. Als Matthias dann nach einem Motorradunfall im Krankenhaus im Koma liegt, ist das die Gelegenheit für Matthew: Matthew wird Matthias, zwei Leben, Träume und Erinnerungen verschwimmen… Als Matthias beginnt er zu leben und zu lieben.
Originaltitel: M/M
Regie: Drew Lint.
Drehbuch: Drew Lint.
Darsteller: Antoine Lahaie, Nicolas Maxim Endlicher, Nina Kettiger, Vika Kirchenbauer, Lynn Lahaie, Ahmad Larnes, Antonio Onio, Ivan Rueda.
Genre: Drama / Mystery / Thriller
Land: Deutschland / Kanada
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 81 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Pro-Fun Media
Filmbewertung: 1 von 5 Filmklappen.
Ein Film, der sich bewusst in eine düstere, verstörende Richtung bewegt – dabei jedoch mehr Distanz erzeugt als echte Faszination. Unter der Regie von Drew Lint entsteht ein Werk, das zwar stilistisch eigenständig wirkt, aber inhaltlich kaum greifbar wird.
Die Besetzung fügt sich durchaus stimmig ins Gesamtbild ein, doch weder die Geschichte noch die Inszenierung schaffen es, eine Verbindung zum Zuschauer aufzubauen. Statt Spannung oder Neugier dominiert ein Gefühl der Fremdheit, das eher abschreckt als fesselt.
Die düstere Atmosphäre wirkt weniger intensiv als vielmehr abweisend. Man bleibt auf Distanz, beobachtet, ohne wirklich einzutauchen. Auch das Ende verstärkt diesen Eindruck noch einmal – verstörend, aber ohne den emotionalen Unterbau, der ihm Gewicht verleihen würde.
So bleibt M/M ein Film, der zwar anders sein will, dabei jedoch selten überzeugt. Ein merkwürdiges, schwer zugängliches Werk, das mehr irritiert als begeistert.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 21. Dezember 2018.