


Alaska, Ende des 19. Jahrhunderts: Während Glücksritter aus aller Welt fieberhaft nach Gold graben, kümmert sich der Indianerjunge Mitsah um einen verwilderten Wolfshund. Die beiden werden schnell Freunde, so dass Mitsah ihm den Namen Wolfsblut gibt. Als der Junge beim Eisangeln einbricht, rettet Wolfsblut ihm das Leben. Wegen einer Unterkühlung braucht Mitsah jedoch schnellstmöglich einen Arzt, woraufhin Vater Charlie und sein tierischer Gefährte ihn nach Dawson City bringen. In dem Goldgräberstädtchen herrscht der Bandit „Beauty“ Smith mit brutaler Gewalt und terrorisiert alle Bewohner. „Beauty“ findet Gefallen an der ungebändigten Kraft von Wolfsblut und will Charlie dazu überreden, das Tier zu verkaufen. Als der Indianer sich weigert, wird er von „Beauty“ hart bestraft. Die beiden raubeinigen Abenteurer Jason und Kurt kommen Mitsah zu Hilfe. Sie wollen Smith schon länger das Handwerk legen. Gemeinsam mit Wolfsblut werden sie Beauty zum großen Verhängnis.
Originaltitel: Zanna Bianca
Regie: Lucio Fulci.
Drehbuch: Roberto Gianviti, Piero Regnoli, Harry Alan Towers, Guy Elmes, Thom Keyes, Guillaume Roux.
Darsteller: Franco Nero, Virna Lisi, Fernando Rey, John Steiner, Raimund Harmstorf, Daniel Martín, Rik Battaglia, Daniele Dublino.
Genre: Abenteuer / Drama / Western
Land: Italien
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0 Mono
Untertitel: keine.
Extras: keine
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Eine weitere DVD-Neuauflage eines Klassikers, die technisch kaum Neues bietet. Ein Formatwechsel wäre hier längst wünschenswert gewesen, denn qualitativ bleibt alles beim Alten – solide, aber ohne wirkliche Verbesserung.
Inhaltlich basiert der Film auf dem bekannten Roman White Fang von Jack London und erzählt ein raues Abenteuer mit dramatischen und teils thrillerartigen Elementen. Die Geschichte selbst hat nach wie vor ihre Kraft, doch die Umsetzung wirkt aus heutiger Sicht stellenweise problematisch.
Ein zentraler Kritikpunkt ist die Darstellung des titelgebenden Tieres: Statt eines Wolfes kommt ein Schäferhund zum Einsatz, was die Glaubwürdigkeit spürbar schmälert. Hinzu kommen Szenen, die überraschend hart ausfallen – insbesondere die gezeigten Hundekämpfe, die für ein jüngeres Publikum ungeeignet sind.
Auch schauspielerisch und dialogtechnisch bleibt vieles hinter den Erwartungen zurück. Die Darstellungen wirken oft hölzern, die Dialoge wenig überzeugend, und die Inszenierung erscheint stellenweise konstruiert.
Als Literaturverfilmung wird der Film der Vorlage nicht wirklich gerecht. Und doch – zwischen all den Schwächen blitzen immer wieder Momente auf, in denen man erahnt, welches Potenzial in der Geschichte steckt.
Ein Klassiker mit Ecken und Kanten: atmosphärisch stellenweise gelungen, insgesamt jedoch eine eher durchwachsene Umsetzung eines großen Romans.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Leichte Unschärfen sind immer mal gegeben, auch mit Körnungen muss man rechnen. Dafür überzeugt das Bild durch einen hellen Kontrast und natürlichen Farben.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Ton bietet eine saubere Dynamik aber auch einen ziemlich matten Klang der sich nur im vorderen Bereich bewegt. Das ständige Gebelle und Knurren der Hunde ist schon etwas nervig, besonders beim Sound.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Überraschung: auch hier gibt es mal wieder keine zusätzlichen Extras.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912170247
VÖ-Kauf: 16. April 2021
www.studio-hamburg-enterprises.de