


Jilian ist eine erfolgreiche Paartherapeutin und Bestsellerautorin von Beziehungsratgebern. Karrieretechnisch läuft es für sie hervorragend – nur in ihrer eigenen Ehe gibt es Probleme. Als ihr Mann ohne sie verreist, überredet ihre beste Freundin Nicole sie dazu, einen Welpen bei sich aufzunehmen. Nicole ist Hundetrainerin und gibt Jilian gleich jede Menge nützlicher Tipps. Der kleine Hund verursacht nicht nur Chaos in Jilians Leben, sondern bringt sie auch auf eine Idee, wie sie ihre Ehe vielleicht doch noch retten könnte.
Originaltitel: How to Pick Your Second Husband First
Regie: Sandra L. Martin.
Drehbuch: Sandra L. Martin.
Darsteller: Julie Gonzalo (Verrückte Weihnachten), Jonathan Chase (Gamer), Peri Gilpin, Karla Mosley, Luciana Faulhaber, Jordan Monaghan, Kayla Harrity, Matt Walton.
Genre: Komödie
Land: USA
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 85 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: keine.
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Wie erziehe ich meinen Mann? ist bereits auf den ersten Blick ein Titel, der mehr Verwirrung stiftet als Neugier weckt. Der deutsche Verleihtitel wirkt dabei besonders irreführend, fast schon wie eine bewusste Verschiebung des eigentlichen Inhalts. Eigentlich geht es weniger um „Erziehung“ im klassischen Sinn, sondern um Beziehungsdynamiken, Selbstreflexion und die Frage, wie man in romantischen Verhältnissen Entscheidungen trifft, die langfristig tragfähig sind. Der Titel suggeriert jedoch eine ganz andere Richtung, die der Film so gar nicht konsequent einlöst.
Die Grundidee der Geschichte ist dabei nicht wirklich neu. Wie erziehe ich meinen Mann? bewegt sich in einem vertrauten Terrain romantischer Komödien, in dem Unsicherheiten in Beziehungen, Missverständnisse und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Allerdings fehlt dem Film jener spritzige Funke, der aus einem bekannten Grundkonzept etwas Frisches oder Unvorhersehbares machen könnte. Viele Entwicklungen wirken vorhersehbar, manche Konflikte etwas konstruiert, und insgesamt bleibt die narrative Struktur eher auf Sicherheit als auf Überraschung ausgelegt.
Auch die Dialoge tragen nur bedingt dazu bei, dem Film mehr Leichtigkeit oder Schärfe zu verleihen. Wo man sich pointierte Wortgefechte oder charmante Schlagabtäusche erhofft, bleibt vieles erstaunlich glatt. Es entstehen nur wenige jener Momente, die wirklich im Gedächtnis bleiben oder dem Film eine eigene sprachliche Identität geben würden. Dadurch wirkt das Geschehen oft eher funktional als lebendig.
Ähnlich verhält es sich mit der Inszenierung. Der Film findet selten einen visuellen oder rhythmischen Schwung, der ihn aus der Masse vergleichbarer Rom-Coms herausheben würde. Szenen gehen oft ohne besondere Dynamik ineinander über, und auch emotional stärkere Momente werden eher zurückhaltend inszeniert. Es entsteht dadurch ein insgesamt netter, aber selten wirklich mitreißender Fluss.
Umso wichtiger sind die Darsteller, die dem Film überhaupt erst seine sympathische Seite verleihen. Besonders Jonathan Chase sticht hier positiv hervor. Er bringt eine glaubwürdige, charmante Präsenz mit, die vielen Szenen eine gewisse Wärme und Leichtigkeit verleiht. Gerade in einem Film, der erzählerisch und inszenatorisch eher zurückhaltend bleibt, sind es solche Performances, die verhindern, dass das Ganze völlig ins Belanglose abrutscht.
Am Ende ist Wie erziehe ich meinen Mann? ein Film, der sich vor allem als leichte, unverbindliche Unterhaltung versteht. Kein Werk, das neue Wege in der romantischen Komödie beschreitet, und auch keines, das durch besondere Originalität auffällt. Aber ein Film, der für einen entspannten Abend durchaus funktionieren kann — insbesondere für Paare, die sich vielleicht selbst in einer kleinen, alltäglichen Beziehungskrise wiederfinden und etwas leichtfüßige Ablenkung suchen.
Es bleibt ein solider, unaufgeregter Beitrag zum Genre: freundlich, gelegentlich charmant, aber ohne bleibenden Nachhall.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast ist etwas zu dunkel ausgefallen, doch die klare Schärfe und die Details können hervorragend überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klare Dialoge und eine saubere Abstimmung punkten, doch mehr als einen frontlastigen Sound wird hier auch nicht geboten.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Wer zusätzliche Extras erwartet wird enttäuscht werden.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912972445
VÖ-Kauf: 09. August 2019.