


„Das Weihnachtswunder“
In einer sternenklaren Nacht geschah etwas, was niemand wirklich verstand. Was bedeutete der besondere Stern, den sie am Himmel gesichtet hatten? Diese komische Gruppe von Freunden, eine Kuh, ein Pferd, ein Schwein, ein Hahn und eine Ratte sind dabei, einen besonderen Gast zu empfangen, der ihren kleinen Stall in Bethlehem besuchen wird.
„Es war einmal…“
Als Judah plötzlich verschwindet machen sich seine Freunde auf die Suche nach ihm. So verschieden die Freunde auch sind, das liebevolle Schwein (Horace), der arrogante Hahn (Drake), das ängstliche Pferd (Monty), die pedantische Ratte (Slink) und die mütterliche Kuh (Esmay), vereint sie der Wille, Judah zu retten. Sie erleben viele spannende Abenteuer und merken schnell, dass Judah für etwas ganz Großes bestimmt ist.
Originaltitel: The Lion of Judah, Once Upon a Stable
Regie: Deryck Broom, Roger Hawkins, Chris Schoultz.
Drehbuch: Brent Dawes, Edward James, Kurt Kelly, William B. Schaeffler.
Darsteller: Slink, Monty, Esmay, Boss, Judah, Horace, Drake, Jack, Tony, Jesus.
Genre: Animation
Land: USA
FSK: 6 Jahre.
Laufzeit: 108 Minuten.
Bildformat: 4:3 Vollbild / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: —
Extras: Keine.
Vertrieb: Black Hill Pictures / WVG Medien GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Alle Jahre wieder füllt sich der Markt mit weihnachtlichen Veröffentlichungen – doch nicht jede hält, was sie verspricht. Schon der Blick auf das Cover kann hier in die Irre führen, denn der Weihnachtsmann bleibt letztlich aus und auch die festliche Stimmung stellt sich nur bedingt ein.
Die beiden enthaltenen Geschichten wirken zwar lose verbunden, doch eher durch ihre Figuren als durch ein gemeinsames Thema. Während der kürzere Film einen Bezug zur Geschichte im Stall von Bethlehem herstellt, schlägt der zweite unerwartet eine ganz andere Richtung ein und bewegt sich thematisch näher an Ostern als an Weihnachten.
Gerade dadurch entsteht ein seltsamer Zwiespalt: Zwischen Erwartung und Inhalt liegt eine spürbare Lücke. Wer sich jedoch bewusst auf diese Abweichung einlässt, findet vielleicht gerade darin eine kleine Pause vom üblichen Weihnachtstrubel. Für Kinder funktioniert das Ganze zudem als einfache, leicht zugängliche Erzählung über Zusammenhalt und grundlegende Werte.
Technisch zeigt sich ein deutliches Gefälle. Die Animation des ersten Films wirkt veraltet und erinnert eher an frühe Videospielgrafik, während der zweite Teil visuell etwas mehr überzeugt. Wirklich tragen können die Filme am Ende vor allem die deutschen Synchronstimmen, die dem Ganzen zumindest einen Hauch von Leben verleihen.
Ein ungewöhnliches Doppelpaket, das weniger durch Weihnachtszauber als durch seine Andersartigkeit auffällt – und damit eine Nische bedient, die man so nicht unbedingt erwartet hätte.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Beim ersten Film „Das Weihnachtswunder“ spielen die Details nicht immer mit. Darunter leidet auch schon mal die Schärfe. Der Kontrast zeigt sich aber bei beiden Filmen hervorragend hell und auch die Farben wirken Ansprechend.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der doch sehr dynamische Sound setzt hier sehr auf die in den deutsch übersetzten Dialog. Beim zweiten Film „Es war einmal…“ können diese dann schon mal auf die Nerven gehen, wie zum Beispiel die nervige Dynamik der Stimme beim Lamm. Insgesamt präsentiert sich der Ton aber durchgehend bei beiden Filmen sehr sauber.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial gibt es keines.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: Wurde bereits unter den Titel „Löwe von Judah – Das Weihnachtswunder/Das Lamm, das die Welt rettete“ veröffentlicht.
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: 4250148718442
VÖ-Kauf: 30. Oktober 2020.