


Eine Serie von Tornados verwüstet in einer einzigen Nacht die Kleinstadt Blainsworth. Der 15-jährige Dan macht sich zusammen mit einer Freundin auf die Suche nach seinen Eltern und seiner Großmutter. Obwohl er noch keine Fahrerlaubnis besitzt, entwendet er ein Auto und durchbricht eine Absperrung. Durch dieses Wagnis findet er seinen Stiefvater Jack eingeklemmt unter einem Wagen liegend. Auch seine Großmutter findet er und kann sie in Sicherheit bringen; sie wurde nur leicht verletzt. Jack hat sich den Arm ausgekugelt, blieb aber ansonsten unverletzt; Jack und Dan machen sich jetzt gemeinsam auf die Suche nach Dans Mutter. Diese sucht ebenfalls bereits nach ihren beiden Söhnen und ihrem Mann vor deren eingestürztem Haus. Schließlich findet sich die Familie an genau diesem Ort wohlbehalten wieder zusammen, als Jack mit dem Wagen zu dem Haus fährt. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, denn am 3. Juni 1980 wurde Grand Island in Nebraska von 7 Tornados heimgesucht.
Originaltitel: Night of the Twisters.
Regie: Timothy Bond.
Drehbuch: Sam Graham.
Darsteller: Devon Sawa (Die Killerhand), Amos Crawley (PSI Factor), John Schneider (Demons), Lori Hallier (Blutiger Valentinstag), Laura Bertram, David Ferry, Helen Hughes, Jhene Erwin.
Genre: Drama.
Land: USA.
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 1.33:1 / 4:3 Vollbild.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: –
Extras: Trailershow.
Vertrieb: SchröderMedia HandelsgmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Night of the Twisters erschien damals genau zu jener Zeit, als auch der große Kinoblockbuster Twister die Zuschauer begeisterte. Natürlich kann der kleine Fernsehfilm technisch niemals mit dem großen Hollywood-Spektakel mithalten, auch wenn die Produktion damals tatsächlich für ihre visuellen Effekte ausgezeichnet wurde. Wirklich überzeugend wirkten diese allerdings bereits Mitte der 90er nur bedingt und aus heutiger Sicht haben die Tornados und Effekte ihren künstlichen Fernsehlok endgültig kaum noch verloren. Doch erstaunlicherweise schadet das dem Film wesentlich weniger als man zunächst vermuten würde.
Denn anders als viele große Katastrophenfilme konzentriert sich Night of the Twisters nicht hauptsächlich auf spektakuläre Zerstörung oder dauerhafte Action, sondern vielmehr auf die Menschen mitten im Ausnahmezustand. Im Mittelpunkt steht eine glaubwürdige Familiengeschichte über Angst, Hoffnung und Zusammenhalt während einer tödlichen Tornadoserie. Gerade dadurch gewinnt der Film eine überraschend emotionale und authentische Wirkung. Hinzu kommt, dass die Geschichte lose auf den realen Tornados von 1980 in Nebraska basiert, was dem Ganzen zusätzlich eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht.
Besonders positiv fällt die Besetzung auf. Die Figuren wirken natürlich und menschlich, wodurch man schnell mit ihnen mitfiebert. Genau deshalb funktioniert die Spannung auch heute noch erstaunlich gut. Selbst wenn die Effekte längst veraltet wirken, bleibt die Bedrohung durch die Naturgewalten jederzeit spürbar. Der Film zeigt eindrucksvoll, dass starke Katastrophenfilme nicht zwangsläufig riesige Explosionen oder modernste CGI benötigen, sondern vor allem glaubwürdige Charaktere und emotionale Nähe.
Gerade diese ruhige, persönliche Herangehensweise macht Die Nacht der Wirbelstürme bis heute sehenswert. Statt übertriebener Hollywood-Action bekommt man hier ein bodenständiges Survival-Drama mit viel Herz und einer angenehmen Ernsthaftigkeit präsentiert. Die Tornados bleiben gefährlich, die Situationen angespannt und der menschliche Zusammenhalt steht jederzeit im Mittelpunkt.
Ein überraschend spannender und emotionaler Katastrophenfilm, der trotz veralteter Spezialeffekte auch heute noch funktioniert. Die Nacht der Wirbelstürme überzeugt weniger durch Spektakel als vielmehr durch seine glaubwürdige Familiengeschichte, starke Besetzung und die authentische Darstellung von Angst, Hoffnung und Überlebenswillen mitten im Chaos der Naturgewalten.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Das Bild der Silberscheibe besitzt nun mal die Qualität einer TV-Ausstrahlung, doch die Farben zeigen sich etwas kräftig und das macht das Bild etwas frischer. Rauschen und leichte Unschärfen muss man dennoch hinnehmen.
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Tonqualität: 2 von 5 Soundboxen.
Die Tonqualität präsentiert sich sauber und dynamisch bei den Dialogen. Mehr sollte man allerdings nicht erwarten.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Aufgefallen ist uns das, das Schlusswort im Film zu den Bildern fehlt, stattdessen hört man nur Musik. Und auf der Rückseite vom Cover sind sowohl auch ein Bild aus „Twister“ als auch aus „Storm Hunters“ abgebildet. Zusätzliche Extras gibt es allerdings keine.
Zusätzliche Infos: Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, denn am 3. Juni 1980 wurde Grand Island in Nebraska von 7 Tornados heimgesucht.
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Ja! Vorhanden.
VÖ-Kauf: 12. Januar 2017.
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