


Whitney Houston brach mehr Rekorde der Musikindustrie als jede andere Sängerin zuvor. Mit über 200 Millionen verkauften Alben weltweit war sie die einzige Künstlerin mit sieben aufeinanderfolgenden Nummer 1 Hits in den USA. Zusätzlich zu ihrem musikalischen Erfolg war sie der Star mehrerer Blockbuster, bevor ihre brillante Karriere mit unzähligen Skandalen und ihrem frühen Tod mit 48 Jahren führte.
WHITNEY zeichnet ein intimes und bewegendes Portrait von Houston und ihrer Familie, welches sich abseits der bekannten Schlagzeilen bewegt und ein neues Licht auf ihre unglaubliche Karriere und ihr faszinierendes Leben wirft. Mithilfe von bisher ungesehenem Archiv-Material, exklusiven Demo Aufnahmen, seltenen Performances, Audio-Archiven und original Interviews mit den Menschen, die ihr am nächsten standen, entwirrt Oscar-Gewinner® Kevin MacDonald das Geheimnis hinter der Stimme, die Millionen begeisterte – selbst als sie verzweifelt damit kämpfte ihre dramatische Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Originaltitel: Whitney
Regie: Kevin Macdonald.
Drehbuch: Kevin Macdonald.
Darsteller: Whitney Houston, Cissy Houston, Gary Houston, Ellen Whitem Michael Houston, Donna Houston, Patricia Houston.
Genre: Dokumentation / Biografie / Musik
Land: USA / UK
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 115 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: keine.
Vertrieb: Wild Bunch Germany (Vertrieb Universum Film)
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Whitney Houston bleibt bis heute eine der größten weiblichen Musiklegenden aller Zeiten. Ihre Stimme war einzigartig, ihre Karriere monumental und ihr tragischer früher Tod hinterließ eine riesige Lücke in der Musikwelt. Dokumentationen über ihr Leben gibt es mittlerweile viele, doch Whitney wurde seinerzeit als die große, umfassende und endgültige Aufarbeitung ihres Lebens vermarktet — hochwertig produziert und mit exklusiven Einblicken versehen.
Gerade deshalb wirkt es umso problematischer, dass der Film immer wieder den Eindruck vermittelt, weniger eine neutrale Dokumentation als vielmehr eine kontrollierte Selbstinszenierung der Familie Houston zu sein. Besonders die Aussagen einzelner Familienmitglieder hinterlassen stellenweise einen unangenehmen Beigeschmack. Vieles wirkt arrogant, distanziert oder beinahe heuchlerisch, als wolle man bestimmte Narrative gezielt formen und andere Aspekte lieber verdrängen.
Besonders auffällig ist dabei der Umgang mit Robyn Crawford, die über Jahre hinweg als eine der wichtigsten Bezugspersonen in Whitneys Leben galt. Dass sie innerhalb der Dokumentation teilweise nahezu herablassend als „Niemand“ behandelt wird, wirkt nicht nur respektlos, sondern offenbart gleichzeitig sehr deutlich die komplizierten und oftmals problematischen familiären Dynamiken rund um Whitney Houston.
Gerade darin liegt letztlich auch die eigentliche Tragik des Films. Ungewollt vermittelt die Dokumentation immer wieder das Bild einer Frau, die trotz ihres weltweiten Ruhms und ihrer gewaltigen Karriere emotional nie jene Liebe und Geborgenheit fand, nach der sie sich offenbar ihr ganzes Leben lang sehnte. Zwischen den Interviews, Archivaufnahmen und musikalischen Höhepunkten entsteht dadurch ein trauriges Porträt einer Künstlerin, die auf der Bühne Millionen Menschen berührte, privat jedoch oft erschreckend allein wirkte.
Trotz aller Kritik bleibt Whitney dennoch eine eindrucksvoll produzierte Dokumentation mit starken Archivbildern und bewegenden musikalischen Momenten. Gerade Fans der Sängerin dürften viele Szenen emotional treffen, auch wenn der Film nie ganz den Eindruck abschütteln kann, bestimmte Wahrheiten nur kontrolliert preiszugeben.
Eine bewegende, hochwertig produzierte Dokumentation über eine Musiklegende, die jedoch immer wieder wie eine kontrollierte Familiendarstellung wirkt. Whitney zeigt eindrucksvoll den Ruhm und die Tragik von Whitney Houston, offenbart zwischen den Zeilen aber vor allem die tiefe emotionale Einsamkeit hinter ihrer Karriere.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Neben dem hellen Gesamtbild überzeugen hier auch die natürlichen Farben und die hervorragend klare Schärfe. Bei alten Filmaufnahmen muss man eine minderwertige Qualität leider in Kauf nehmen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Konzertausschnitte besitzen einen sehr klaren Klang. Ansonsten stehen hier nur die Dialoge der Interviews im Vordergrund.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Zusätzlich gibt es nur den Trailer zur Dokumentation. Mager! Treue Whitney Fans werden wahrlich nicht belohnt.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 08. Februar 2019.