


Die junge und taffe Bella Denton ist in ihrer Vergangenheit immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Zu ihrer Überraschung wird ihr von ihrem verstorbenen Vater, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte, eine noble Luxusjacht vererbt. Als diese jedoch von Dieben gekapert wird, beginnt für Bella ein Überlebenskampf. Auf hoher See gefangen und ohne die Aussicht zu entkommen, dreht sie den Spieß plötzlich um und wird von der Gejagten zur Jägerin…
Originaltitel: Stowaway
Regie: Declan Whitebloom.
Drehbuch: Ian Hayden.
Darsteller: Frank Grillo (Copshop), Ruby Rose (1UP), Patrick Schwarzenegger (Midnight Sun),Luis Da Silva Jr., Emma Maddock, Major Dodge, James Di Giacomo, Danny Bohnen.
Genre: Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Stowaway, hierzulande auch unter dem Titel The Yacht bekannt, besitzt eigentlich eine Grundidee, aus der man durchaus einen intensiven Überlebensthriller hätte machen können. Eine Frau allein auf einer luxuriösen Yacht, abgeschnitten von Hilfe und gefangen in einer lebensgefährlichen Situation — daraus ließe sich eigentlich reichlich Spannung erzeugen. Doch genau daran scheitert der Film beinahe durchgehend.
Denn trotz der überschaubaren Handlung schafft es der Film erstaunlich konsequent, jede mögliche Spannung im Keim zu ersticken. Bereits früh wird klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Überraschungen bleiben praktisch aus und der Verlauf wirkt von Anfang bis Ende vorhersehbar. Problematisch ist dabei vor allem, dass sich der Film unglaublich viel Zeit lässt, ohne diese Zeit sinnvoll mit Atmosphäre oder psychologischer Intensität zu füllen.
Stattdessen entsteht oft einfach nur Leerlauf. Szenen ziehen sich unnötig in die Länge und viele Dialoge wirken merkwürdig künstlich und wenig glaubwürdig. Hinzu kommen zahlreiche unlogische Entscheidungen der Figuren, die immer wieder aus dem Geschehen reißen. Gerade bei Thrillern, die stark auf Isolation und Gefahr setzen, ist Glaubwürdigkeit jedoch enorm wichtig — und genau diese fehlt hier an allen Ecken und Enden.
Besonders enttäuschend bleibt zudem die Vermarktung des Films. Der Trailer deutet stellenweise beinahe einen actiongeladenen Survival-Thriller an, doch davon ist im fertigen Film kaum etwas zu spüren. Die wenigen vorhandenen Actionszenen bleiben äußerst überschaubar und wirken zudem technisch erstaunlich schwach umgesetzt. Vor allem die CGI-Explosion gegen Ende gehört leider zu den Momenten, die eher unfreiwillig komisch als spektakulär wirken. Selten sah Feuer in einem modernen Thriller derart künstlich und billig aus.
Dabei hätte gerade das Finale eigentlich der große Höhepunkt des Films sein sollen. Stattdessen versucht der Film plötzlich noch eine melancholische und nostalgische Stimmung einzubauen, die emotional überhaupt nicht richtig greifen will. Dieser abrupte Tonwechsel wirkt seltsam fehl am Platz und hinterlässt eher Verwirrung als echte Wirkung.
Dabei liegt das Problem nicht einmal unbedingt an der Besetzung. Die Schauspieler machen ihre Sache grundsätzlich ordentlich, wirken jedoch oftmals selbst etwas verloren innerhalb der schwachen Inszenierung. Man hat ständig das Gefühl, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre, wenn Drehbuch und Regie konsequenter gearbeitet hätten. So bleiben die Figuren emotional erstaunlich distanziert und entwickeln kaum echte Dynamik.
Optisch besitzt der Film immerhin vereinzelt ganz ordentliche Bilder. Die offene See, die luxuriöse Yacht und die Isolation hätten durchaus eine beklemmende Atmosphäre erzeugen können. Doch auch daraus macht der Film letztlich viel zu wenig.
Und genau deshalb bleibt am Ende vor allem Enttäuschung zurück. Denn The Yacht wirkt wie ein Thriller, der ständig Spannung verspricht, diese aber nie wirklich einlöst. Statt nervenaufreibender Survival-Atmosphäre erhält man einen schleppenden, vorhersehbaren Film voller Logiklücken, der erst gegen Ende versucht, emotional bedeutungsvoll zu wirken.
Ein enttäuschender Thriller mit interessanter Grundidee, der jedoch kaum Spannung erzeugt. The Yacht verliert sich in langsamer Erzählweise, unglaubwürdigen Momenten und schwacher Actioninszenierung. Trotz solider Besetzung bleibt der Film überraschend leblos und verschenkt sein eigentlich vorhandenes Potenzial nahezu vollständig.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Das Bild überzeugt dank eines hellen Kontrasts und guten Details, sowohl bei der klaren Schärfe als auch bei der Auflösung.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound präsentiert sich sauber aber nicht sonderlich dynamisch. Solide! Die faden Synchronstimmen verleihen den Film und den Ton auch nicht mehr Dynamik.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es nur den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 18. November 2022.
www.leoninedistribution.com