


Der Ruhestand ist was für Rentner, das findet zumindest Brian Reader (Michael Caine). Seine alten Freunde sitzen im Knast, die Ehefrau ist unter der Erde und auch sonst verflucht der Ex-Ganove seinen ereignislosen Alltag. Ein letztes Mal juckt es ihn in den Fingern, sich und allen anderen zu beweisen, dass er es immer noch drauf hat. Und so versammelt Brian, dem Alter und der modernen Technologie zum Trotz, eine Riege Krimineller der alten Schule um sich und wagt gemeinsam mit ihnen einen riskanten Coup, der als größter Einbruch aller Zeiten in die Geschichte Großbritanniens eingehen wird. Doch es ist wesentlich leichter Beute zu machen, als sie loszuwerden…
Originaltitel: King of Thieves
Regie: James Marsh.
Drehbuch: Joe Penhall.
Darsteller: Michael Caine (Gottes Werk und Teufels Beitrag), Charlie Cox (Der Sternwanderer), Michael Gambon (Harry Potter), Jim Broadbent (Paddington 2), Ray Winstone (Sex Beast), Tom Courtenay (Doktor Schiwago), Paul Whitehouse (Mortdecai), Francesca Annis (Krull).
Genre: Krimi / Drama
Land: UK
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 103 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Featurette, Interview, Geschnittene Szenen, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: STUDIOCANAL / ARTHOUSE
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Ein Film mit Ecken und Kanten – ein wenig kauzig im Ton, aber gerade deshalb erstaunlich unterhaltsam. Ein letzter Job setzt weniger auf Hochglanz und perfekte Planung, sondern auf Charaktere, die schon bessere Tage gesehen haben und genau daraus ihren Reiz ziehen.
Die erstklassige Besetzung trägt den Film mühelos. Es sind diese leicht grantigen, abgeklärten Figuren, die mit trockenem, britischem Humor durch die Geschichte führen und dabei mehr durch Präsenz als durch große Aktionen überzeugen.
Spannung im klassischen Sinne sucht man hier fast vergeblich. Stattdessen entfaltet sich ein ruhiger, fast schon beiläufiger Gaunerfilm, der bewusst auf große Wendungen oder ausgeklügelte Raffinesse verzichtet. Und genau darin liegt seine Eigenheit: Die Dinge laufen nicht perfekt – wie im echten Leben eben.
Kleine Ungenauigkeiten und fehlende Cleverness wirken hier weniger wie Schwächen, sondern eher wie Teil des Konzepts. Das macht den Film zwar nicht makellos, aber auf seine Weise authentisch und angenehm unaufgeregt.
So bleibt ein Old-Man-Gaunerstreifen, der nicht glänzen muss, um zu unterhalten – und gerade durch seine Unvollkommenheit überzeugt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ordentliche Details bei der Auflösung und eine hervorragend klare Schärfe, hinzu kommt noch ein passender Kontrast und eine stimmige Farbwiedergabe.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier punkten vor allem die Dialoge, doch auch der Score zeigt sich von seiner dynamischen Seite. Insgesamt sehr sauber abgemischt!
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Sehr kurzgehaltene Standardextras ohne wirklich interessante Informationen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: „Ein letzter Job“ erzählt eine wahre Geschichte.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4006680086996
VÖ-Kauf: 05. September 2019.