


Es verspricht ein traumhaftes Wochenende zu werden: Mit einem luxuriösen Privatjet fliegen 5 Freunde nach Kalifornien. Doch mit dem Spaß ist es vorbei als sie einen blinden Passagier an Bord entdecken. Dieser schreckt vor nichts zurück um die Maschine solange wie möglich in der Luft zu halten. Was hat der ungebetene Gast mit dem mysteriösen Vorfall zu tun, der vor ihren Augen ganze Landstriche zerstört?
Originaltitel: Skybound
Regie: Alex Tavakoli.
Drehbuch: Alex Tavakoli.
Darsteller: Scarlett Byrne (The Vampire Diaries), Gavin Stenhouse (9-1-1), Rick Cosnett (The Flash), Morten Suurballe, Tyler Fayose, Carla Carolina Pimentel.
Genre: Action / Thriller
Land: Germany
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 78 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: OneGate Media GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Die Grundidee von Skybound besitzt tatsächlich einiges an Potenzial. Ein Thriller, der große Teile seiner Handlung in einem kleinen Flugzeug hoch über den Wolken spielen lässt und daraus Isolation, Bedrohung und psychologischen Druck entwickeln möchte, klingt zunächst nach einer spannenden Mischung aus Survival-, Mystery- und Katastrophenfilm.
Gerade deshalb ist es umso enttäuschender, dass der Film seine interessante Ausgangslage nie wirklich konsequent ausschöpft. Denn obwohl einige Ansätze durchaus funktionieren, scheitert Skybound letztlich an mehreren gravierenden Schwächen im Drehbuch und in der Inszenierung.
Optisch macht der B-Movie-Thriller zunächst sogar überraschend vieles richtig. Die Luftaufnahmen besitzen Atmosphäre, die bedrückte Enge des Flugzeugs erzeugt zeitweise tatsächlich Spannung und manche Szenen vermitteln ein angenehm unangenehmes Gefühl von Isolation. Für eine vergleichsweise kleine Produktion sieht das alles stellenweise durchaus ordentlich aus.
Doch immer wieder wird diese Wirkung durch den Schnitt zerstört. Viele Übergänge wirken holprig oder unnatürlich, Szenen enden abrupt oder verlieren ihren Spannungsfluss durch seltsame Rhythmuswechsel. Gerade bei einem Thriller, der stark von Atmosphäre und steigender Nervosität leben müsste, fällt das besonders negativ auf.
Hinzu kommen die Dialoge, die häufig erstaunlich künstlich und unbeholfen wirken. Viele Gespräche klingen, als hätte niemand wirklich darüber nachgedacht, wie echte Menschen in solchen Situationen miteinander sprechen würden. Statt natürlicher Dynamik entsteht oft unfreiwillige Komik. Manche Figuren reagieren auf lebensbedrohliche Situationen beinahe emotionslos oder mit seltsam platten Aussagen, was der Glaubwürdigkeit erheblich schadet.
Auch die schauspielerischen Leistungen schwanken stark. Einige Darsteller bemühen sich sichtbar, ihren Figuren mehr Tiefe zu verleihen, doch insgesamt bleiben die Charaktere zu oberflächlich geschrieben, um echtes Mitfiebern zu erzeugen. Dadurch entsteht kaum emotionale Bindung, was wiederum die Spannung deutlich abschwächt.
Und genau dort liegt das größte Problem des Films: Trotz seiner interessanten Ausgangssituation entwickelt Skybound nie die packende Intensität, die möglich gewesen wäre. Statt eines fesselnden Höhen-Thrillers bekommt man immer wieder Szenen, die eher unfreiwillig komisch oder schlicht leer wirken.
Dennoch muss man fairerweise anerkennen, dass der Film für eine deutsche Produktion mit internationaler beziehungsweise amerikanischer Besetzung durchaus ambitioniert erscheint. Man erkennt deutlich, dass hier versucht wurde, einen modernen Mystery-Thriller im internationalen Stil zu erschaffen. Das vorhandene Potenzial ist spürbar.
Leider fehlt es dem Gesamtwerk jedoch an erzählerischer Stärke, glaubwürdigen Figuren und einem wirklich mitreißenden Spannungsaufbau. So bleibt Skybound ein interessanter, aber letztlich unausgereifter B-Movie-Thriller, der immer wieder zeigt, was möglich gewesen wäre – und genau daran letztlich scheitert. Kurzweilig, atmosphärisch stellenweise gelungen und mit guter Grundidee, aber insgesamt zu unglaubwürdig und unfreiwillig komisch, um wirklich zu überzeugen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Feine Details mit einer glasklaren Schärfe, auch Kontrast und Farbwiedergabe können hervorragend überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Einige wenige Soundeffekte sind vorhanden, doch überwiegend punktet der Sound mit seinen dynamischen Dialogen. Ein sauberer Klang!
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial zum Film gibt es leider keines.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912972469
VÖ-Kauf: 23. August 2019.
www.onegate.de