


Alice (Amy Huberman) wohnt zusammen mit ihrem Partner Mitch (Stephen Wight) und deren schwulen besten Freund Richie (Emun Elliot) in einer WG. Sie sind ein unkonventionelles und unzertrennliches Trio, das zusammen lebt, lacht und es gerne krachen lässt. Eine ganz besondere Partynacht endet mit einem ungeplanten Dreier – und einer daraus resultierenden ungewollten Schwangerschaft von Alice. Doch anstatt sich voneinander zu trennen, entscheidet die Dreiergruppe Baby Lily gemeinsam aufzuziehen – dies führt zu sehr absurden und komischen Situationen…
Originaltitel: threesome
Regie: Ian Fritzgibbon, Catherine Morshead.
Drehbuch: Beth Chalmers, Tom Edge, Tom MacRae, Amy Shindler.
Darsteller: Emun Elliott, Amy Huberman, Stephen Wight, Shonn Gregory.
Genre: Comedy / Serie
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 308 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: englisch.
Extras: Making of, Die Schauspieler, Die Autoren.
Vertrieb: Polyband / WVG
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Serienbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Threesome wurde von vielen Zuschauern und auch einigen Kritikern überraschend begeistert aufgenommen. Gerade die lockere Art, moderne Beziehungskonzepte mit britischem Humor zu verbinden, kam vielerorts ausgesprochen gut an. Für unseren Geschmack bleibt die Serie allerdings deutlich zahmer, als man es zunächst erwarten würde.
Dabei fehlt es der Serie keineswegs an Charme. Im Gegenteil: Die drei Hauptfiguren wirken durchgehend sympathisch, menschlich und oftmals angenehm ehrlich geschrieben. Gerade im Umgang miteinander entstehen immer wieder kleine, warmherzige Momente, die durchaus funktionieren und der Serie eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Man merkt deutlich, dass sich die Autoren Mühe geben, moderne Beziehungen, Unsicherheiten und emotionale Konflikte möglichst offen und zeitgemäß darzustellen.
Und genau darin liegt gleichzeitig ein Teil des Problems. Denn obwohl die Serie eindeutig als Comedy angelegt ist, bleibt der Humor erstaunlich zurückhaltend. Viele Situationen wirken eher leicht unangenehm oder tragisch-peinlich als wirklich komisch. Man schmunzelt vielleicht hin und wieder, doch die großen Lacher bleiben praktisch komplett aus.
Gerade für eine britische Serie überrascht das etwas. Denn besonders aus England kennt man oftmals deutlich bissigeren, trockeneren oder mutigeren Humor. Drei ist keiner zuviel bleibt dagegen über weite Strecken erstaunlich vorsichtig und fast schon zu harmonisch. Die Serie scheint ihre Themen teilweise derart ernst nehmen zu wollen, dass sie sich selbst immer wieder ausbremst.
Dabei wären gerade die Voraussetzungen für bissige oder herrlich chaotische Situationen eigentlich perfekt vorhanden. Denn das Konzept rund um Dreiecksbeziehungen, emotionale Verwirrung und moderne Partnerschaftsmodelle bietet reichlich Potenzial für cleveren Humor und unangenehme Eskalationen. Stattdessen entscheidet sich die Serie oft für den sanfteren und emotionaleren Weg.
Das macht sie keineswegs schlecht — nur eben deutlich harmloser als erwartet. Trotzdem besitzen die Figuren eine angenehme Natürlichkeit. Besonders was gegenseitigen Respekt, Offenheit und zwischenmenschliches Feingefühl betrifft, kann man sich von den Charakteren durchaus die eine oder andere Scheibe abschneiden. Gerade deshalb funktioniert die Serie auf emotionaler Ebene oftmals besser als auf humoristischer. Hinzu kommt, dass die Besetzung ihre Rollen glaubwürdig und sympathisch spielt. Dadurch bleibt man trotz der erzählerischen Schwächen durchaus gerne bei den Figuren.
Und genau deshalb funktioniert die Serie letztlich immerhin als charmantes Beziehungsdrama mit Comedy-Elementen. Wer allerdings eine herrlich überdrehte britische Kult-Comedy erwartet, könnte durchaus etwas enttäuscht werden. Dafür fehlt der Serie einfach der Mut zu echter Schärfe, Chaos oder kompromisslosem Humor. Dennoch bleibt Threesome eine durchaus sehenswerte Serie für Zuschauer, die moderne Beziehungsgeschichten mit sympathischen Figuren und emotionalem Fokus mögen.
Eine charmante, moderne Beziehungsserie mit sympathischen Charakteren und viel Gefühl, die allerdings als Comedy überraschend zahm bleibt. Drei ist keiner zuviel punktet mit ehrlichen Figuren und angenehmer Atmosphäre, verpasst es jedoch, aus seinem eigentlich herrlich chaotischen Konzept wirklich bissigen Humor herauszuholen. Nicht schlecht — nur deutlich harmloser als erwartet.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die klare Schärfe und der helle Kontrast machen einen ausgezeichneten Eindruck. Gute Details“ Zudem gibt es eine natürliche Farbwiedergabe.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Ein auf die Dialoge zugeschnittener Ton mit einer sauberen Abstimmung. Für eine Serie voll und ganz im ausreichenden Bereich, wenn auch überwiegend nur im vorderen Bereich.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Kurzweilige Standardextras und auch nicht sonderlich knackig verpackt. Drei kleine aber leider viel zu kurze Featurettes.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4006448767532
VÖ-Kauf: 11. November 2017
www.polyband.de