


Es ist Weihnachtszeit und Jessi ist alles andere als aufgeregt. Sie kämpft nach wie vor mit dem Verlust ihrer Eltern, ist genervt von ihrem Job beim lokalen Kino und kann ihren Studentenkredit kaum tilgen. Auf ihrem Handy sieht sie ständig nur andere Frauen in ihrem Alter, die scheinbar „einfach alles haben“ inklusive Verlobungsring an der Hand. Kurzum: Jessi ist genervt und so gar nicht in festlicher Weihnachtsstimmung. Status: Weihnachtsfrust! Selbst ihre Oma und ihre Freunde haben es schwer, sie aus ihrem Loch zu befreien. Und alle fragen sich, ob Jessi jemals das Glück und die große Liebe findet? Wird Jessi dieses Jahr ihr persönliches Weihnachtswunder erleben?
Originaltitel: Hashtag Blessed: The Movie
Regie: Stephanie McBain.
Drehbuch: Dalea Faulkner.
Darsteller: Isabella Blake-Thomas, Mama Char, Nicholas Heard, Amanda Michalek, Tashara May, Edwin Modlin II, Michael Thomas, Malia Robinson, Summer Clark, Pamela Bowen.
Genre: Drama / Weihnachten
Land: USA
FSK: 6 Jahren.
Laufzeit: 80 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: keine.
Vertrieb: Polyband / WVG
Filmbewertung: 1 von 5 Filmklappen.
Ein Weihnachtsfilm, der eigentlich Wärme und Besinnlichkeit vermitteln möchte – und dabei erstaunlich konsequent das Gegenteil erreicht. #ASHTAG GESEGNET – Jessis Weihnachtswunder wirkt von Beginn an seltsam unerquicklich, fast schon deprimierend, obwohl er sich alle Mühe gibt, eine festliche Stimmung zu erzeugen.
Das größte Problem liegt im Drehbuch. Die Geschichte wird so unglaubwürdig und konstruiert erzählt, dass sich keinerlei echtes Gefühl einstellen will. Statt weihnachtlicher Magie entsteht eher Fremdscham, verstärkt durch Dialoge, die mehr schmerzen als berühren.
Auch die Besetzung kann daran nichts ändern. Die Figuren wirken steif, beinahe leblos – wie Schaufensterpuppen, die durch eine künstlich dekorierte Welt geschoben werden. Die Kulisse selbst trägt ihren Teil dazu bei: Weihnachtsstimmung aus dem Baukasten, irgendwo zwischen billigem Dekor und liebloser Inszenierung.
Selbst die üblichen Versatzstücke – Plätzchen, Lichter, vermeintlich herzerwärmende Momente – verpuffen wirkungslos. Alles wirkt vorhersehbar, überladen mit fadem Kitsch und ohne jede echte emotionale Substanz.
So bleibt ein Film ohne Weihnachtsflair, dafür mit reichlich Langeweile und einem unangenehmen Beigeschmack. #bittesegnemichnicht
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Wirklich klar gedreht wurde der Film nicht, aber die Schärfe hält sich dennoch wacker. Der Kontrast zeigt sich ausreichend hell aber die Farben recht schwach. Dabei müssten diese weihnachtlich strahlen.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Man versteht die Dialoge und die deutsche Spur präsentiert sich sauber. Das ist auch schon alles.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Ein zusätzliches Geschenk an Weihnachten gibt es hingegen nicht.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Hierbei handelt es sich um den Film zu der Serie „Hashtag Blessed“.
Wendecover: Nein. Ist nicht vorhanden.
EAN: 4006448772062
VÖ-Kauf: 14. Oktober 2022.
www.polyband.de