


| Die beiden Freunde Billy und Daniel sind angehende Künstler und teilen sich eine Wohnung im Zentrum von Memphis. Sie suchen nicht nur nach einem neuen WG-Partner, sondern auch ihren Platz in der queeren Künstlerszene. Während Daniel die Grenzen seiner Männergeschichten auslotet, versucht Billy, mit einem Filmprojekt eine Liebe zu bewältigen, die er nicht vergessen kann.“Feral“ (zu Deutsch: wild oder verwildert) bringt den Look und das Gefühl des New Queer Cinema ins Serienformat. Als jüngerer, etwas rauerer Kleinstadtbruder von “Looking“ beschreitet “Feral“ eigene Wege. Die Serie von Regisseur und Autor Morgan Jon Fox überzeugt durch bildschöne Kameraarbeit, schlaue Dramaturgie, stimmige Atmosphäre, urbane Musik sowie natürliches Schauspiel. “Feral“ ist ein realistisches und leidenschaftliches Porträt junger, schwuler Menschen, die nach Liebe, Halt und Bedeutung in einer verwirrenden Welt suchen. | |
| Originaltitel: | Feral. |
| Regie: | Morgan Jon Fox. |
| Drehbuch: | Morgan Jon Fox, Declan Deely. |
| Darsteller: | Jordan Nichols, Seth Daniel, Leah Beth Bolton, Chase Brother, Delvym Jacob Rickert, Tristan M. Garner, Ryan Masson. |
| Genre: | Serie. |
| Land: | U.S.A. |
| FSK: | 16 Jahre. |
| Laufzeit: | 151 Minuten. |
| Bildformat: | 2.35:1 / 16:9 Widescreen. |
| Sprachen: | Englisch. |
| Tonsystem: | Dolby Digital 2.0 |
| Untertitel: | Deutsch, Englisch. |
| Extras: | Trailer, Trailershow. |
| Vertrieb: | Pro-Fun Media |
| Serienbewertung: |
Eine Serie, die weniger erzählt als vielmehr fühlt. FERAL entfaltet sich wie ein leiser Traum, getragen von einer Atmosphäre, die sich kaum greifen lässt und gerade deshalb so intensiv wirkt. Von der ersten Minute an liegt etwas in der Luft – ein Flirren, ein leises Versprechen, das sich durch jede Szene zieht. Bei dieser zum Träumen schönen Serie kribbelt es im ganzen Körper, wie beim ersten Verliebtsein. „Sinnlich feine Bilder und zarte Dialoge!“. Genau darin liegt ihre größte Stärke: in der Zurückhaltung, im Andeuten, im Spiel zwischen Nähe und Distanz. Die Bilder wirken beinahe schwerelos, als würden sie mehr fühlen als zeigen. Licht, Farben und Blicke erzählen hier oft mehr als Worte. Und wenn gesprochen wird, dann leise, fast vorsichtig – Dialoge, die nicht laut sein müssen, um nachzuhallen. Die Besetzung, darunter Jordan Nichols, Seth Daniel und Leah Beth Bolton, fügt sich harmonisch in dieses fragile Geflecht ein. Ihre Figuren wirken nahbar und zugleich entrückt, als würden sie selbst nicht ganz wissen, wohin ihre Reise führt. FERAL ist dabei angenehm kurzweilig – fast zu kurz. Kaum hat man sich in diese Welt fallen lassen, entsteht bereits der Wunsch nach mehr. Mehr von diesen Momenten, mehr von dieser Stimmung, mehr von diesem leisen Kribbeln. Eine Serie, die nicht laut um Aufmerksamkeit bittet, sondern sie sich still nimmt – und genau dadurch lange nachwirkt. |
| Bildbewertung: | |
| Tonqualität: | |
| Bonusbewertung: | |
| Info: | Auch diese Pro-Fun-Veröffentlichung bietet nur die Originalsprachfassung mit deutschem Untertitel. |
| Abspann: | Nö. Nach dem Abspann kommt nichts mehr. |
| Wendecover: | Ja. |
| VÖ-Kauf: | 29. September 2017 |
| EAN: | 4031846011901 |
| Weitere Infos: | www.profunmedia.com |
| Easter Eggs: | Keine. |