


Pauls (Jean Dujardin) Leben spielt sich zwischen dem Schiffbau-Geschäft und seinem schönen Haus am Meer mit Frau (Marie-Josée Croze) und Tochter (Daphné Richard) ab. Als er eines Tages auf hoher See in ein merkwürdiges Wetterphänomen gerät, beginnt er unaufhaltsam zu schrumpfen, ohne dass die Ärzte es erklären könnten oder ein Gegenmittel hätten. Seine vertraute Umgebung verwandelt sich plötzlich in eine feindliche Welt, in der Begegnungen mit Katzen, Mausefallen und Spinnen zu einer Frage von Leben und Tod werden und er um sein Überleben kämpfen muss.
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> Originaltitel: L’homme qui rétrécit
> Regie: Jan Kounen.
> Drehbuch: Christophe Deslandes, Jan Kounen, Richard Matheson.
> Darsteller: Jean Dujardin, Marie-Josée Croze, Daphné Richard, Salim Talbi, Serge Swysen, Stéphanie Van Vyve.
> Genre: Abenteuer / Sci-Fi
> Land: Frankreich / Belgien
> FSK: 12 Jahren.
> Laufzeit: 95 Minuten.
> Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Französisch.
> Tonformat: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Making-of, Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © LEONINE
> Filmbewertung: 3,5 von 5 Clapperboards.
Die Neuinterpretation des Klassikers tritt mit großem Namen und vertrautem Stoff an, bleibt jedoch überraschend zurückhaltend in ihrem gestalterischen Wagnis. Trotz kleiner inhaltlicher Anpassungen wirkt das Remake nicht wirklich eigenständig. Die Veränderungen sind vorhanden, hinterlassen jedoch kaum spürbare Akzente – als habe man bewusst jede größere Abweichung vermieden, um niemanden zu irritieren.
Problematischer ist die Figurenzeichnung. Die Charaktere erscheinen wenig glaubwürdig konstruiert und finden auch in der darstellerischen Umsetzung nicht jene Tiefe, die das existenzielle Thema eigentlich erfordern würde. Gerade bei einer Geschichte, die sich mit Identitätsverlust, Isolation und existenzieller Bedrohung beschäftigt, wäre eine stärkere emotionale Verankerung entscheidend gewesen.
Visuell hingegen bietet der Film durchaus ansprechende Momente. Einzelne Aufnahmen und Perspektivspielereien sind sauber komponiert und technisch überzeugend umgesetzt. Dennoch bleiben sie auffallend harmlos. Wo sich kreative, vielleicht sogar gewagte Bildideen angeboten hätten, entscheidet sich der Film für sichere, wenig experimentelle Lösungen. Die tricktechnische Umsetzung ist hochwertig, aber selten überraschend oder wirklich innovativ.
Statt visuelle Spannung aufzubauen, greift der Film häufig auf Voice-over-Passagen zurück, in denen die Gedanken der Hauptfigur philosophisch ausformuliert werden. Diese erzählerische Führung nimmt dem Geschehen jedoch viel von seiner unmittelbaren Dringlichkeit. Ohne das ständige Kommentieren und ohne die musikalische Untermalung hätte sich möglicherweise ein intensiveres Mitfiebern eingestellt. So bleibt eine gewisse Distanz, die sich über die gesamte Laufzeit hinweg bemerkbar macht.
Unweigerlich steht das Remake im Schatten des Originals von 1957, das bis heute mit seiner erzählerischen Klarheit und seinen für die damalige Zeit beeindruckenden Effekten überzeugt. Diese frühere Version besitzt eine kreative Wucht und einen Ideenreichtum, die auch Jahrzehnte später Bestand haben. Die Neuauflage von 2025 wirkt dagegen spürbar steriler – technisch versiert, aber insgesamt uninspiriert und formal eher schlicht gehalten.
Enttäuschend ist der Film dennoch nicht. Wer das Original nicht kennt, dürfte hier eine solide, kurzweilige Unterhaltung erleben. Als eigenständiges Werk betrachtet, funktioniert das Remake durchaus – nur eben ohne jene visionäre Kraft, die den Stoff einst zu einem zeitlosen Klassiker gemacht hat.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die DVD überzeugt mit einer ordentlichen Detailauflösung und einer erfreulich klaren Schärfe. Die Farbwiedergabe wirkt natürlich und ausgewogen, wodurch ein insgesamt stimmiges und sauberes Bild entsteht, das die technischen Möglichkeiten des Formats gut ausschöpft.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Akustisch hinterlässt die Veröffentlichung einen soliden Eindruck. Die Dialoge sind kräftig und klar verständlich, der Score entfaltet eine dynamische, leicht melancholische Wirkung. Auch einzelne Soundeffekte – etwa subtil eingesetzte Geräusche wie fallende Wassertropfen – setzen überzeugende Akzente und bereichern die Atmosphäre.
> Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Mit einem rund 40-minütigen Making-of fällt das Bonusmaterial überraschend umfangreich aus. Zwar bewegen sich die Einblicke und Interviews im klassischen Rahmen, dennoch bietet das Feature einen lohnenswerten Mehrwert und geht über das übliche Standardmaß hinaus.
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: 4061229501903
> VÖ-Kauf: 06.03.2026