


Indy ist ein guter Hund. Treu, wachsam, eng verbunden mit seinem Herrchen. Doch als sich Todd (Shane Jensen) verändert und gemeinsam mit ihm in das abgelegene Haus seines verstorbenen Großvaters zieht, spürt Indy, dass etwas nicht stimmt. Etwas Gefährliches nistet in dem neuen Zuhause und scheint es auf Todd abgesehen zu haben. Indy wird seinen besten Freund mit allen Mitteln verteidigen – denn was auch immer in diesem Haus lauert: Es kommt näher…
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> Originaltitel: Good Boy – Trust his instincts
> Regie: Ben Leonberg.
> Drehbuch: Ben Leonberg, Alex Cannon.
> Darsteller: Indy, Shane Jensen, Arielle Friedman, Larry Fessenden, Stuart Rudin, Hunter Goetz.
> Genre: Horror / Thriller
> Land: USA
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 72 Minuten.
> Bildformat: 1.66:1 / 16:9 Widescreen.
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © Constantin Film
> Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
„Good Boy“ erzählt im Kern eine vergleichsweise einfache Geschichte, entscheidet sich jedoch für ein erzählerisches Konzept, das in dieser Konsequenz ausgesprochen selten ist. Gerade aus dieser Kombination bezieht der Film seine besondere Wirkung: Er will nicht überladen, sondern fokussieren – und schafft es dadurch, von Beginn an eine ungewöhnliche Nähe zum Geschehen herzustellen. Der Zuschauer wird nicht langsam herangeführt, sondern unmittelbar hineingezogen, was vor allem der konsequenten Inszenierung zu verdanken ist.
Formal überzeugt der Film auf ganzer Linie. Die Bildgestaltung ist präzise, scharf und sorgfältig komponiert, die Lichtsetzung unterstützt die Atmosphäre wirkungsvoll und verleiht dem Geschehen eine stetige Spannung. „Good Boy“ versteht es, visuelle Mittel gezielt einzusetzen, um Emotionen und Bedrohung spürbar zu machen, ohne auf übermäßige Effekte zurückzugreifen. Diese technische Souveränität sorgt dafür, dass der Film trotz seiner reduzierten Erzählweise jederzeit präsent bleibt.
Inhaltlich zeigt sich jedoch, dass die Geschichte nicht immer konsequent durchdacht ist. Im Verlauf schleichen sich logische Unschärfen ein, die bei genauer Betrachtung auffallen können. Allerdings gelingt es dem Film, diese Brüche weitgehend zu überdecken, indem er seine Handlung stärker als metaphorische Ebene begreift denn als strikt realistische Erzählung. Wer bereit ist, sich auf diese Lesart einzulassen, wird die Unstimmigkeiten weniger als Schwäche denn als Teil der erzählerischen Freiheit wahrnehmen.
Gegen Ende macht sich eine gewisse Ermüdung bemerkbar. Der dramaturgische Verlauf wiederholt Motive und Situationen, wodurch der Film stellenweise an Frische verliert. Dennoch leidet die Spannung darunter erstaunlich wenig. „Good Boy“ hält seine Atmosphäre aufrecht und bleibt in seiner Grundstimmung konsequent, auch wenn er erzählerisch nicht mehr jedes neue Moment ausreizt.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung des Hundes, der das emotionale Zentrum des Films bildet. Die Intensität, mit der er Gefühle transportiert, ist bemerkenswert und verleiht der Geschichte eine Authentizität, die viele menschliche Darstellungen nicht erreichen. Ohne Worte entsteht hier eine emotionale Bindung, die den Film trägt und ihm eine besondere Glaubwürdigkeit verleiht.
„Good Boy“ ist kein perfekter Film, aber einer, der sehr genau weiß, was er will. Mit einem ungewöhnlichen Ansatz, starker visueller Umsetzung und einer eindrucksvollen emotionalen Präsenz gelingt ihm ein Spannungsbogen, der trotz erzählerischer Schwächen überzeugt. Ein Film, der weniger durch Komplexität als durch Atmosphäre und Konzept im Gedächtnis bleibt.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Für eine DVD überrascht die Bildqualität mit einer erfreulich guten Tiefenschärfe. Der Kontrast ist hervorragend abgestimmt, die Farbwiedergabe wirkt stimmig und auch bei den Details zeigt sich das Bild insgesamt überzeugend.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Akustisch sitzt jedes Geräusch an der richtigen Stelle. Die Atmosphäre wird klanglich sehr gut transportiert, der Sound präsentiert sich durchgehend sauber und mit einer ordentlichen Dynamik.
> Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Angesichts einer dreijährigen Produktionszeit ist das Bonusangebot schlicht enttäuschend. Lediglich der Trailer wird geboten – das fühlt sich mehr nach Pflichtprogramm als nach echter Würdigung an.
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: —
> VÖ-Kauf: 02.01.2026