


In einer friedlichen ländlichen Gegend lebt ein Mann, der sich scheinbar ganz der Imkerei verschrieben hat. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein ehemaliger Agent einer geheimen und mächtigen Organisation. Als seine Nachbarin durch einen Telefonbetrug um ihr gesamtes Erspartes gebracht und in den Selbstmord getrieben wird, startet er einen gnadenlosen Rachefeldzug, der schließlich nationale Ausmaße annimmt.
Originaltitel: The Beekeeper
Regie: David Ayer.
Drehbuch: Kurt Wimmer.
Darsteller: Jason Statham (Meg), Jeremy Irons (Eragon), Josh Hutcherson (Die Tribute von Panem), Phylicia Rashad (Die Bill Cosby Show), Minnie Driver (Hard Rain), Emmy Raver-Lampman, Bobby Naderi, David Witts, Michael Epp, Taylor James, Jemma Redgrave.
Genre: Action / Thriller
Land: USA / UK
FSK: 18 Jahren.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Geschnittene Szenen.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
The Beekeeper ist genau die Sorte kompromissloser Actionfilm, bei der man eigentlich schon nach wenigen Minuten weiß, dass man sämtliche Logik besser an der Eingangstür abgibt. Denn glaubwürdig oder auch nur ansatzweise realistisch möchte dieser Film gar nicht erst sein. Stattdessen setzt er voll und ganz auf rohe Action, überzeichnete Rachefantasien und einen Hauptdarsteller, der selbst beim größten Chaos aussieht, als würde er gerade völlig entspannt seinen Einkauf erledigen.
Und genau deshalb funktioniert der Film überraschend gut.
Zugegeben: Die Geschichte ist teilweise völlig absurd konstruiert. Vieles wirkt an den Haaren herbeigezogen, manche Entwicklungen ergeben kaum Sinn und die Inszenierung bewegt sich erzählerisch oft irgendwo zwischen B-Movie-Wahnsinn und Hochglanz-Actionkino. Doch erstaunlicherweise schadet genau das dem Unterhaltungswert kaum.
Denn sobald Jason Statham beginnt, sich systematisch durch Horden von Gegnern zu arbeiten, interessiert einen die eigentliche Handlung ohnehin nur noch nebensächlich.
Und genau darin liegt die große Stärke von The Beekeeper: Der Film weiß ganz genau, was sein Publikum sehen möchte. Statham spielt hier erneut jene Art wortkargen Einzelgänger, die er mittlerweile perfektioniert hat. Kaum Emotionen, kaum große Reden, stattdessen ein eiskalter Blick, trockene Sprüche und eine Präsenz, die selbst dann noch cool wirkt, wenn ringsherum völliger Wahnsinn ausbricht.
Besonders unterhaltsam ist dabei, wie ernst der Film seinen vollkommen überdrehten Rachefeldzug nimmt. Die Gründe für die Gewalt mögen maßlos überzogen sein, besitzen aber dennoch eine gewisse Nachvollziehbarkeit. Gerade weil moderne Betrugsmaschen und skrupellose Abzocke reale Ängste widerspiegeln, funktioniert die Wut des Hauptcharakters überraschend gut.
Und dann beginnt die eigentliche Show. Die Action ist hart, kreativ und angenehm kompromisslos inszeniert. The Beekeeper interessiert sich dabei nicht für subtile Spannung oder psychologische Tiefe, sondern ausschließlich dafür, wie Statham möglichst effektiv und spektakulär seine Gegner ausschaltet. Genau das liefert der Film dann auch mit sichtlicher Freude.
Dabei entsteht fast schon unfreiwilliger Humor. Gerade weil Statham selbst in den absurdesten Situationen stoisch ernst bleibt, wirken viele Szenen auf herrlich trockene Weise komisch. Der Film besitzt dadurch einen gewissen trashigen Charme, ohne jemals komplett zur Parodie zu werden.
Visuell bleibt alles angenehm hochwertig inszeniert. Die Actionsequenzen sind dynamisch gefilmt, die Kämpfe knackig geschnitten und das Tempo bleibt konstant hoch. Langeweile kommt dadurch praktisch nie auf.
Natürlich darf man keine tiefgründige Story oder ausgefeilte Charakterentwicklung erwarten. Viele Figuren existieren lediglich dafür, entweder bedroht oder ausgeschaltet zu werden. Doch genau das scheint dem Film vollkommen bewusst zu sein.
Und gerade deshalb macht The Beekeeper so viel Spaß. Der Film versucht nicht, mehr zu sein als ein kompromissloser Rache-Actioner mit cooler Hauptfigur und übertriebener Gewaltfantasie.
Am Ende bleibt tatsächlich dieses Gefühl zurück, sofort noch einen weiteren Teil sehen zu wollen. Nicht weil die Welt oder die Geschichte so faszinierend wären, sondern weil Stathams gnadenloser Feldzug schlicht verdammt unterhaltsam ist.
Ein herrlich überdrehter Rache-Actionfilm voller harter Kämpfe, kreativer Gewalt und einem cool aufspielenden Jason Statham. Logik spielt hier keine Rolle – Spaß dagegen umso mehr. Kurz, brutal, absurd und verdammt unterhaltsam.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast zu grell, die Farben ein wenig zu kräftig, doch die klare Schärfe und die soliden Details überzeugen.
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Tonqualität: 5 von 5 Soundboxen.
Neben den klaren Dialogen ist alles bis zum Anschlag dynamisch. Rache kann ja so explosiv sein. Ein sauber abgestimmter Sound.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial besteht lediglich aus Interviews und den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 26.04.2024
www.leoninedistribution.com