


Nachdem ihr Auto in einer unheimlichen Kleinstadt eine Panne hat, ist ein junges Paar (Madelaine Petsch und Froy Gutierrez) gezwungen, die Nacht in einer abgelegenen Hütte zu verbringen. Panik bricht aus, als sie von drei maskierten Fremden terrorisiert werden, die in THE STRANGERS – CHAPTER 1, dem schaurigen ersten Teil der kommenden Horrorfilmreihe, ohne Gnade und scheinbar ohne Motiv zuschlagen.
Originaltitel: The Strangers: Chapter 1
Regie: Renny Harlin (Deep Blue Sea).
Drehbuch: Alan R. Cohen, Alan Freedland, Bryan Bertino.
Darsteller: Madelaine Petsch, RyanBown, Matus Lajcak, Olivia Kreutzova, Letizia Fabbri, Froy Gutierrez, Ben Cartwright, Stevee Davies.
Genre: Thriller
Land: USA / UK / Slowenien / Slowakei / Schweiz
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 88 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Bei The Strangers: Chapter 1 stellt sich fast sofort ein merkwürdig vertrautes Gefühl ein. Schon nach kurzer Zeit wirkt vieles so, als würde man erneut eine Variation des Originals von The Strangers sehen. Dieselben Masken, ähnliche Situationen, bekannte Bedrohungsmuster und wieder dieses beklemmende Spiel aus Isolation und Angst.
Das Problem daran: Der Film schafft es nur selten, daraus etwas wirklich Eigenständiges zu entwickeln. Natürlich gehört genau dieses Konzept mittlerweile zur Identität der Reihe. Die maskierten Fremden, die scheinbar grundlos Jagd auf ihre Opfer machen, besitzen nach wie vor eine unangenehme Wirkung. Doch Chapter 1 verlässt sich oftmals zu sehr auf bekannte Muster, anstatt neue Wege einzuschlagen.
Dadurch bleibt der Film über weite Strecken vorhersehbar. Besonders beim Spannungsaufbau verschenkt die Inszenierung immer wieder Potenzial. Viele Szenen wirken so, als würden sie gleich in intensiven Terror oder nervenaufreibenden Horror umschlagen – doch häufig verpufft die Spannung kurz vorher wieder. Das eigentliche Angstbarometer steigt nie konstant an, sondern schwankt merkwürdig zwischen atmosphärisch gelungenen Momenten und überraschend harmlosen Passagen.
Und dennoch funktioniert der Film handwerklich durchaus solide. Optisch bleibt die düstere Atmosphäre der Reihe erhalten. Die verlassenen Schauplätze, die nächtliche Isolation und die stillen Momente zwischen den Angriffen erzeugen zumindest phasenweise jene unangenehme Unsicherheit, die man von The Strangers erwartet. Gerade die Masken besitzen weiterhin eine verstörende Wirkung, weil sie so emotionslos und anonym bleiben.
Auch die Inszenierung wirkt insgesamt ordentlich umgesetzt. Zwar fehlt es dem Film an wirklich memorablen Horrorszenen, doch technisch präsentiert sich alles sauber gefilmt und solide produziert. Man merkt, dass hier versucht wurde, den Stil der früheren Filme beizubehalten, ohne ihn vollständig zu kopieren.
Allerdings bleibt genau das zugleich die größte Schwäche. Denn Chapter 1 fühlt sich oft eher wie ein langer Auftakt an als wie ein vollständig eigenständiger Film. Vieles scheint bewusst zurückgehalten zu werden, weil die eigentliche Geschichte offenbar erst in den kommenden Kapiteln vollständig entfaltet werden soll.
Und genau deshalb fällt ein endgültiges Urteil momentan schwer. Denn gegen Ende deutet der Film immerhin an, dass sich die Geschichte möglicherweise noch in eine deutlich interessantere Richtung entwickeln könnte. Die Spirale aus Angst, Gewalt und psychologischem Terror scheint noch längst nicht abgeschlossen zu sein.
Gerade dadurch entsteht zumindest Neugier auf The Strangers: Chapter 2. Vielleicht war dieser erste Teil tatsächlich nur der langsame Aufbau für etwas Größeres. Vielleicht bleibt es aber auch nur bei einer weiteren Neuauflage alter Ideen. Momentan bewegt sich der Film genau dazwischen. Ein solide inszenierter Horrorfilm, der atmosphärisch durchaus funktioniert, sich jedoch zu stark an bekannten Mustern der Reihe orientiert. The Strangers: Chapter 1 bietet einige gelungene Spannungsmomente, erreicht aber selten die Intensität der früheren Filme. Kein Totalausfall, aber bislang auch kein wirklich überzeugender Neustart der Reihe.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild der DVD punktet mit feinen Details, die Schärfe ist glasklar und Kontrast und die kräftigen Farben sind ausgezeichnet.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Soundqualität liefert klare und dynamische Dialoge. In der Stille ist ein knacken zu hören, manchmal das Atmen einer Person und das ist klanglich durchaus unheimlich. Insgesamt ein sauberer Ton.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Zusätzliche Standardextras mit vielen Interviews liefern ebenfalls solide Infos aber kaum Einblicke.
Abspann: Kurz nach Beginn des Abspanns kommt noch eine etwas unnötige Szene.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 06.09.2024
www.leoninedistribution.com