


Der junge Regisseur Marcus Reed plant ein neues Filmprojekt. Er reist von Hollywood nach Rumänien um einen Film über eine angeblich verfluchte junge Frau zu drehen, die vor vielen Jahren von einem wütenden Mob gelyncht wurde. Er tritt damit in die Fußstapfen des ungarischen Regisseurs Béla Olt, der sich schon vor knapp 100 Jahren an das Thema gewagt hatte, dessen Werk jedoch nie fertiggestellt wurde. Schon bald häufen sich bei den Dreharbeiten mysteriöse Vorfälle. Als es den ersten Todesfall gibt, beginnt der Kampf ums Überleben.
Originaltitel: Don’t Look Up
Regie: Fruit Chan.
Drehbuch: Brian Coxm Hiroshi Takahashi.
Darsteller: Reshad Strik (Papillon 2017), Henry Thomas (E.T.), Rachael Murphy, Eli Roth, Ben DiGregorio, Alyssa Sutherland, Shiloh Fernandez, Lothaire Bluteau.
Genre: Horror
Land: USA / Japan / South Africa
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 82 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Ein Film, der viel verspricht und dabei erstaunlich wenig einlöst. Trotz einer interessanten Grundidee und der Beteiligung namhafter Genregrößen bleibt Don’t Look Up ein erstaunlich schwaches Werk.
Die Vorlage – ein asiatischer Horrorstoff – zeigt eigentlich, wie viel Atmosphäre und Beklemmung in dieser Geschichte stecken kann. Doch diese Neuinterpretation verliert genau das, was das Original auszeichnete. Statt dichter Spannung entsteht hier ein eher fahriges, oft zielloses Geschehen.
Das Drehbuch wirkt unausgereift, die Dialoge bleiben blass und tragen kaum zur ohnehin dünnen Dramaturgie bei. Auch die Inszenierung findet keinen klaren Ton, sodass sich der Film zwischen psychologischem Horror und klassischem Geisterfilm verliert, ohne eines von beidem wirklich zu greifen.
Optisch und atmosphärisch bleibt vieles erstaunlich leer, die Sets wirken einfach, fast schon billig. Dabei wäre gerade hier deutlich mehr möglich gewesen.
So bleibt am Ende ein Film, der trotz bekannter Namen und solider Ausgangsidee kaum Eindruck hinterlässt. Ein blasser Horrorstreifen, der sein Potenzial nie ausschöpft – und deutlich hinter seiner Vorlage zurückbleibt.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Das Bild ist oft einfach viel zu dunkel, was aber oft bei kostengünstigen Produktionen vorkommt. Die Schärfe zeigt sich dabei solide klar, doch auch auf Unschärfen muss man sich hier drauf einstellen. Zudem mangelt es ein wenig an Details.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Matter und eintöniger Ton mit platter Synchronisation. Zwar sauber aber ohne Besonderheiten, dynamisch aber keinesfalls mit überzeugenden Soundeffekten.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Extras gibt es keine.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Hierbei handelt es sich um eine Neuauflage.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912170810
VÖ-Kauf: 30. April 2021
www.studio-hamburg-enterprises.de