


Nach einem Raub mit einer Beute von 20 Millionen Dollar geraten MacDonald (Matthew Modine) und seine Komplizen in eine Schießerei. Einzig MacDonald gelingt es zu überleben. Allerdings zu einem hohen Preis: Der Dieb ist nun gefangen in einem Hochsicherheitsgefängnis und leidet an Amnesie. Er hat keinerlei Erinnerung daran, wo er das Geld vor der Schießerei versteckt hat – bis ihn an einem Tag drei Unbekannte aus dem Gefängnis entführen. Mittels experimenteller Medikamente versuchen sie, sein Gedächtnis wiederherzustellen, um das Versteck zu finden. Die Unbekannten begeben sich zusammen mit MacDonald auf Spurensuche durch Orte seiner Vergangenheit, während der Cop Sykes (Sylvester Stallone) und das FBI ihnen immer dichter auf die Fersen rücken.
Originaltitel: Backtrace
Regie: Brian A. Miller.
Drehbuch: Mike Maples.
Darsteller: Matthew Modine (47 Meters Down), Sylvester Stallone (Escape Plan), Colin Egglesfield, Christopher McDonald, Meadow Williams, Ryan Guzman.
Genre: Thriller
Land: USA / Kanada
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 96 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Making of, Trailer.
Vertrieb: Constantin Film / Highlight
Filmbewertung: 1 von 5 Filmklappen.
Schon nach kurzer Zeit wird bei Backtrace deutlich, dass hier einiges nicht wirklich zusammenfinden möchte. Selbst Sylvester Stallone kann den Film kaum retten — und selbst seine neue Synchronstimme dürfte vielen Zuschauern zusätzlich negativ auffallen.
Dabei beginnt das Problem bereits bei der ohnehin sehr dünnen Geschichte. Der Film versucht zwar, Spannung und Geheimnisse aufzubauen, wirkt dabei aber erstaunlich ideenlos und viel zu vorhersehbar. Überraschungen bleiben nahezu komplett aus, wodurch die Handlung kaum echte Spannung entwickelt.
Erschwerend kommt die unruhige Inszenierung hinzu. Die Kameraführung wirkt oft hektisch und unangenehm, sodass manche Szenen eher Kopfschmerzen verursachen als Atmosphäre erzeugen. Dazu gesellen sich schwache Dialoge und Figuren, die kaum Persönlichkeit besitzen.
Auch schauspielerisch bleibt vieles erstaunlich blass. Selbst erfahrene Darsteller wirken hier teilweise verloren, weil das Drehbuch ihnen kaum brauchbares Material liefert. Hinzu kommen zahlreiche Logikprobleme und Momente, die eigentlich ernst gemeint sind, unfreiwillig aber eher komisch wirken. So entsteht ein Thriller, der weder emotional noch spannend wirklich funktioniert und trotz bekannter Namen erstaunlich belanglos bleibt. Oder anders gesagt: „Backtrace“ macht in nahezu jeder Hinsicht keinen besonders guten Schnitt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Bildqualität überzeugt dank seiner sehr feinen Details, die Schärfe präsentiert sich glasklar, die Farbwiedergabe erscheint auf natürlicher Weise, der Kontrast könnte allerdings etwas heller sein doch dadurch wirkt der Schwarzwert nur so satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dynamik liegt vor allem bei den Dialogen und bei den Schießereien. Hier wäre vermutlich etwas weniger mehr gewesen. Präsentiert sich aber ansonsten hervorragend sauber und klar.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Ein kleines recht uninteressantes Making of und der Trailer zum Film, können nur sporadisch überzeugen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976343189
VÖ-Kauf: 21. März 2019.