


Wer schön sein will, muss sterben! YUMMY ist eine ebenso blutige wie aufregende Horrorkomödie, die in einer heruntergekommenen Schönheitsklinik in Osteuropa spielt. Hierher hat es Michael und seine junge Frau Alison verschlagen, weil sie sich die Brüste verkleinern lassen will. Während Alison auf die OP wartet, streift Michael durch das Gebäude. In einem verlassenen Flügel findet er eine junge Frau, die gefesselt und geknebelt im Bett liegt. Michael befreit die Frau, doch zu spät erkennt er, dass es sich bei der Patientin um einen leibhaftigen Zombie handelt! Im Handumdrehen bricht in der Klinik eine Zombie-Epidemie aus. Patienten und Personal müssen sich mit allen Mitteln gegen den Ansturm der Untoten zur Wehr setzen. Zwischen Facelifts und Fettabsaugungen geht es ums nackte Überleben!
Originaltitel: Yummy
Regie: Lars Damoiseaux.
Drehbuch: Lars Damoiseaux, Eveline Hagenbeek.
Darsteller: Maaike Neuville, Bart Hollanders, Benjamin Ramon Clara Cleymans, Annick Christiaens, Eric Godon, Joshua Rubin, Taeke Nicolai, Tom Audenaert.
Genre: Horror / Action / Komödie / Thriller
Land: Belgien.
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 89 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Flämisch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Behind the Scenes, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Busch Media Group / AL!VE AG
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Yummy! Bei dieser Zombie-Komödie sind vor allem die handgemachten Spezialeffekte bemerkenswert, die für reichlich Ekelmomente sorgen. Blut, Schleim und groteske Einfälle gehören hier zum festen Speiseplan und machen schnell klar, dass „Yummy“ nicht unbedingt zimperlich mit seinen Zuschauern umgehen möchte. Die Effekte sind dabei nicht nur Mittel zum Zweck, sondern gehören zu den größten Stärken des Films. Doch hat „Yummy“ neben seinen gelungenen Ekeleffekten noch mehr zu bieten? Durchaus! Die Geschichte selbst ist schnell erzählt und erfindet das Zombie-Genre sicherlich nicht neu. Die Macher setzen ihre Schwerpunkte deshalb auf andere Bereiche. Einer davon ist die Unterhaltung, und genau dort funktioniert der Film hervorragend. „Yummy“ eignet sich wunderbar als Party-Film, bei dem man sich zurücklehnen, mit Freunden lachen, sich über den nächsten absurden Einfall freuen und sich zwischendurch über die handgemachten Sauereien freuen kann. Der zweite Schwerpunkt ist der Humor. Hier schwankt die Horrorkomödie allerdings deutlich. Einige Sprüche sitzen, andere gehen eher unter oder sogar gehörig daneben. Die Dialoge sind deshalb nicht immer die größte Stärke des Films. Richtig witzig wird „Yummy“ immer dann, wenn die Komik nicht aus einem cleveren Spruch entsteht, sondern aus einer völlig kranken Idee, die man so vermutlich nicht erwartet hätte. Ein brennender Penis, dessen Penisspitze am Ende auch noch abfällt, gehört genau in diese Kategorie. Geschmacklos? Natürlich. Albern? Absolut. Aber genau deshalb funktioniert es. Überhaupt entwickelt der Film seine besten Momente aus dümmlichen Situationen und völlig absurden Einfällen. „Yummy“ muss nicht besonders clever sein, um Spaß zu machen. Vielmehr entsteht der Unterhaltungswert aus der Bereitschaft, immer noch einen Schritt weiterzugehen und aus einer ohnehin bescheuerten Situation den nächsten Irrsinn herauszuholen. Wer sich auf diese Art von Humor einlässt, bekommt reichlich Gelegenheit zum Lachen und Kopfschütteln. So gut der Film als Party-Horrorkomödie funktioniert, so wenig entwickeln sich allerdings seine Charaktere. Von Anfang bis Ende bleiben sie entweder nervig oder einfach nur bescheuert. Eine wirkliche Entwicklung der Figuren findet kaum statt, wodurch man sich irgendwann fragt, ob diese Leute überhaupt etwas aus ihren Erfahrungen lernen. Ein alternativer Titel wäre deshalb durchaus „Jammer“ gewesen. Ganz falsch wäre das jedenfalls nicht. Zum Glück rechnet das Ende noch einmal mit allen ab und sorgt damit für einen Abschluss, der wunderbar zum restlichen Wahnsinn passt. Der Zuschauer darf feiern, während der Film noch einmal ordentlich punkten kann. „Yummy“ ist handgemachter Zombie-Spaß mit gelungenen Spezialeffekten, absurden Ideen und genügend Irrsinn für einen unterhaltsamen Abend. Die Charaktere mögen bescheuert bleiben, die Sprüche schwanken zwischen Volltreffer und Voll daneben und die Story ist schnell erzählt – doch wenn der Film seine krassesten Einfälle auspackt, macht er einfach jede Menge Spaß. Top!
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das mit sehr satten Farben angereicherte Bild bietet neben einer hervorragend klaren Schärfe auch sehr schöne Details. Von der Farbwiedergabe her geht die Atmosphäre aus. Durch den passenden Kontrast macht das Bild zudem einen recht plastischen Eindruck. Lediglich der Schwarzwert mangelt es ein wenig an Tiefe. Doch insgesamt ist man mehr als zufrieden.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
In der deutschen Tonfassung ist alles irgendwie gewöhnungsbedürftig, vor allem durch die doch ziemlich fade und platte Synchronisation. Doch nicht jeder versteht flämisch! Auch wenn der Sound sehr sauber daher kommt, im hinteren Bereich tut sich nicht sonderlich viel. Vorne bewegt sich das große Dynamikfest, doch die hinteren Kanäle halten nicht Schritt und haben wenig Biss. Die Dialoge hingegen präsentieren sich durchgehend klar verständlich. In den Nebenbereichen wäre mehr drin gewesen, doch insgesamt wird man auch hier ausreichend versorgt.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Die vier Behind the Scenes gehen immer nur wenige Sekunden aber niemals über eine Minute. Ansonsten gibt es noch den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: Nur die Mediabook bietet weiteres Bonusmaterial.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260080328203
VÖ-Kauf: 23. Oktober 2020.