


Der ehemalige Football-Star Carson Phillips verdient sein Geld als Privatdetektiv. Sein aktueller Fall, eine vermisste Frau, führt ihn unverhofft zurück in seine Heimatstadt, wo er nach über 20 Jahren auf viele alte Bekannte trifft. Doch es scheint, als seien sie nicht mehr dieselben Menschen, die er einst zurückgelassen hat. Denn jeder Einzelne von ihnen hegt ein düsteres Geheimnis… Der Fall nimmt eine unerwartete Wendung, als die Tochter seiner Jugendliebe plötzlich zur Hauptverdächtigen wird. Phillips findet sich wieder in einem Netz aus Mord, Lügen, Intrigen und auch seiner eigenen dunklen Vergangenheit. Kann er die Geheimnisse der Stadt lüften, um seinen Fall zu lösen und vor allem, um mit seiner Vergangenheit abschließen zu können?
Originaltitel: The Poison Rose
Regie: Francesco Cinquemani, George Gallo.
Drehbuch: Francesco Cinquemani, Luca Giliberto.
Darsteller: John Travolta (Hairspray), Morgan Freeman (Dreamcatcher), Brendan Fraser (Die Mumie), Famke Janssen (X-Men), Robert Patrick (Faculty), Ella Bleu Travolta, Peter Stormare, Kat Graham, Blerim Destani.
Genre: Thriller / Mystery
Land: Italien
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Spanisch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: New KSM Cinema / KSM GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Schon die ersten Minuten von „The Poison Rose“ hinterlassen einen ziemlich bitteren Beigeschmack, und das liegt nicht einmal an der Geschichte. Viel schwerer wiegt der Blick auf eine Besetzung, bei der man sich unweigerlich fragt, was aus einigen bekannten Stars eigentlich geworden ist. Natürlich werden wir alle älter, doch hier wird die einstige Ausstrahlung einiger Darsteller auf eine Weise sichtbar verändert, die beinahe schmerzt. Famke Janssen wirkt stark von Botox geprägt, während Brendan Fraser sich körperlich völlig gehen lässt. Besonders Fraser ist in dieser Rolle kaum wiederzuerkennen und wirkt dabei geradezu unerträglich abstoßend. Das kann einem tatsächlich ein Stück weit die großartigen Erinnerungen und die Illusion nehmen, die man mit solchen Schauspielern und ihren früheren Rollen verbindet. Noch enttäuschender ist allerdings, dass die komplette Besetzung unabhängig davon völlig lustlos agiert. Niemand scheint wirklich Interesse daran zu haben, aus diesem Stoff etwas herauszuholen. Und das wäre auch dringend notwendig gewesen, denn der Mix aus Krimi, Drama und Thriller funktioniert schon auf erzählerischer Ebene nicht. Die Geschichte entwickelt weder Spannung noch einen wirklichen Sog und bleibt über weite Strecken so belanglos, dass selbst die wenigen Ansätze schnell wieder verpuffen.
Dabei hätte die Kombination der Genres durchaus Möglichkeiten geboten. Stattdessen wirkt alles uninspiriert und erstaunlich gleichgültig inszeniert. Nichts besitzt die notwendige Konsequenz, nichts bekommt die Aufmerksamkeit, die es eigentlich bräuchte. Die Handlung dümpelt vor sich hin und selbst dort, wo eigentlich Gefahr, Dramatik oder Spannung entstehen müssten, bleibt das Geschehen erstaunlich blass. Besonders auffällig ist, wie wenig ernst „The Poison Rose“ seine eigene Geschichte zu nehmen scheint. Der Film besitzt weder die Härte eines überzeugenden Thrillers noch die emotionale Kraft eines Dramas und auch als Krimi entwickelt er kaum Interesse. Alles bleibt an der Oberfläche und selbst die prominente Besetzung kann daran nichts ändern. Statt die bekannten Namen für eine gewisse Klasse zu nutzen, verstärkt ihre lustlose Präsenz eher den Eindruck, dass hier von Anfang an niemand wirklich daran interessiert war, etwas Besonderes daraus zu machen.
Und so bleibt am Ende vor allem eine unangenehme Ernüchterung. Nicht nur, weil „The Poison Rose“ belanglos und uninspiriert daherkommt, sondern auch weil man einige bekannte Schauspieler in einem Zustand erlebt, der die Erinnerung an ihre früheren Leistungen beinahe schmerzhaft verblassen lässt. Ein Krimi-Drama-Thriller ohne Spannung, ohne Biss und ohne nennenswerte Wirkung – und dazu noch erschreckend harmlos.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast präsentiert sich einen Hauch zu grell, die Farben strahlen und die Schärfe könnte nicht klarer und detailreicher sein. Auch der Schwarzwert weiß zu überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Kanäle für das Räumliche sind zwar offen, werden allerdings in keinster Weise beansprucht. Hier stechen lediglich die Dialoge hervor und diese sind dynamisch und sauber.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Galerie und Trailershow können nicht überzeugen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260623483062
VÖ-Kauf: 20. Februar 2020.