


Bevor Gibson (John Cusack) wieder zurück ans College geht, will er es in den Semesterferien noch einmal so richtig krachen lassen. Sein bester Freund Lance (Anthony Edwards) in Kalifornien hat auch gleich die zündende Idee parat: Er kennt jede Menge Traumfrauen. Vor allen Dingen eine ganz bestimmte, die ein wahrer „Volltreffer“ sein soll. Ganz heiß auf ein paar wilde Wochen unter kalifornischer Sonne nimmt Gibson die nächste Mitfahrgelegenheit Richtung Westen. Wenn er jedoch gewusst hätte, dass er sich die Rückbank mit seiner prüden Studienkollegin Alison (Daphne Zuniga) teilen muss, hätte sich Gibson vielleicht anderes entschieden. Beide können sich nicht ausstehen, und so wird die lange Fahrt zum reinen Nervenkrieg. Bis beide auf einmal entdecken, dass sie sich doch viel sympathischer sind, als sie zunächst dachten…
Originaltitel: The Sure Thing
Regie: Rob Reiner (Misery).
Drehbuch: Steve Bloom (as Steven L. Bloom), Jonathan Roberts.
Darsteller: John Cusack (High Fidelity), Daphne Zuniga (Spaceballs), Anthony Edwards (Gotcha!), Nicollette Sheridan (Desperate Housewifes), Tom Robbins (Arlington Road), Boyd Gaines, Lisa Jane Persky, Marcia Christie.
Genre: Comedy / Drama / Romantik
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Mono DTS-HD MA, Mono DTS-HD MA
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: STUDIOCANAL
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Die 1980er-Jahre waren zweifellos das goldene Zeitalter der Teenie-Komödie. Zahlreiche Filme dieser Ära erreichten Kultstatus und machten ihre Darsteller über Nacht zu Stars. Einer dieser späteren Publikumslieblinge war John Cusack, der bereits in The Sure Thing sein enormes Talent für charmante, sympathische und zugleich herrlich unperfekte Figuren unter Beweis stellte. Einige Jahre später sollte er mit anderen Rollen endgültig Kultstatus erreichen, doch hier war bereits zu erkennen, weshalb er zu den beliebtesten Gesichtern seiner Generation werden würde. Und tatsächlich ist „Der Volltreffer“ genau das geworden, was sein deutscher Titel verspricht: ein Volltreffer. Auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung funktioniert der Film erstaunlich gut und besitzt eine Zeitlosigkeit, die vielen vergleichbaren Produktionen fehlt. Zwar stammen Kleidung, Musik und manche Situationen unverkennbar aus den Achtzigern, doch die eigentliche Geschichte wirkt auch heute noch frisch und unterhaltsam.
Regisseur Rob Reiner beweist bereits hier sein Gespür für Figuren und Dialoge. Oft wird der Film mit When Harry Met Sally… verglichen, was angesichts desselben Regisseurs durchaus nachvollziehbar ist. Tatsächlich gibt es gewisse Parallelen im Aufbau und in der Dynamik der Hauptfiguren. Dennoch geht „Der Volltreffer“ konsequent eigene Wege und entwickelt seinen ganz eigenen Charme. Besonders gelungen ist die Mischung verschiedener Genres. Der Film funktioniert gleichzeitig als Road-Movie, romantische Komödie und klassische College-Komödie. Dabei gelingt ihm etwas, woran viele ähnliche Produktionen scheitern: Er verliert niemals die Balance zwischen Humor, Romantik und Charakterentwicklung. Keine dieser Komponenten drängt sich unangenehm in den Vordergrund.
Das Herzstück des Films sind zweifellos seine Hauptdarsteller. Die Chemie zwischen John Cusack und Daphne Zuniga funktioniert hervorragend. Beide verleihen ihren Figuren eine natürliche Sympathie, die den Zuschauer sofort für sie einnimmt. Ihre Dialoge wirken locker, lebendig und glaubwürdig, wodurch die Reise der beiden von Anfang bis Ende unterhaltsam bleibt. Überhaupt sind die Dialoge eine der größten Stärken des Films. Sie sind witzig geschrieben, ohne krampfhaft lustig sein zu wollen, und besitzen genau jene Leichtigkeit, die eine gute romantische Komödie benötigt. Viele Szenen leben allein vom Zusammenspiel der Figuren und beweisen, dass ein gutes Drehbuch oftmals wichtiger ist als große Schauwerte.
Hinzu kommt die angenehme Unbeschwertheit des Films. Trotz romantischer Verwicklungen und einiger Konflikte bleibt die Stimmung durchgehend locker und positiv. Der Film möchte in erster Linie unterhalten und schafft das mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Dabei wirkt nichts übermäßig kitschig oder künstlich dramatisch. „Der Volltreffer – The Sure Thing“ gehört vielleicht nicht zu den bekanntesten Vertretern seines Genres, wohl aber zu den charmantesten. Dank der sympathischen Hauptdarsteller, der gelungenen Mischung aus Road-Movie, Romantik und Komödie sowie der hervorragend geschriebenen Dialoge funktioniert der Film auch heute noch erstaunlich gut. Ein Teenie-College-Spaß mit Niveau, Herz und jeder Menge Charme – und damit tatsächlich ein echter Volltreffer.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild präsentiert sich zwar recht matt und mit leichten Körnungen, doch insgesamt für das Alter liefert Studiocanal hier eine sehr schöne Umsetzung an Qualität. Die Schärfe zeigt sich hervorragend klar, der Kontrast ist ausreichend hell und die Farbwiedergabe kommt natürlich daher.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Räumliche Akzente sollte man hier lieber nicht erwarten, überwiegend erklingt der Sound recht frontlastig. Doch die Dialoge überzeugen dank einer sehr schönen Dynamik und dank einer insgesamt sehr sauberen Abmischung.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Dieser Trip führt am Ende nur noch zu dem Trailer. Schade!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4006680094311
VÖ-Kauf: 20. Februar 2020.