


Die Schriftstellerin Hillary Thomas identifiziert im Leichenschauhaus den nach einem Verkehrsunfall eingelieferten Körper eines Mannes. Er hieß Bruno Clavel und hatte ihr aus unerklärlichen Gründen zweimal in ihrer Wohnung aufgelauert und sie mit einem Messer bedroht. Nun ist sie erleichtert – der schreckliche Alptraum hat ein Ende. Während Hillary kurz darauf eines Abends ein Bad nehmen will, hört sie Schritte die Treppe heraufkommen und glaubt, es sei ihr Geliebter, den sie erwartet.
Originaltitel: Whispers
Regie: Douglas Jackson.
Drehbuch: Anita Doohan.
Darsteller: Victoria Tennant, Jean LeClerc, Chris Sarandon, Peter MacNeill, Linda Sorensen, Eric Christmas, Keith Knight, Jackie Burroughs, Tom Rack, Vlasta Vrana.
Genre: Thriller / Mystery / Horror
Land: Kanada
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 1.33:1 (4:3 Vollbild).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: keine.
Extras: keine.
Vertrieb: SchröderMedia HandelsGmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Dean Koontz gilt seit Jahrzehnten als Meister spannungsgeladener Suspense-, Thriller- und Horrorromane. Umso enttäuschender wirkt letztlich diese Verfilmung von Whispers, die zwar durchaus Potenzial erkennen lässt, insgesamt jedoch seltsam unausgegoren und merkwürdig inszeniert erscheint.
Gerade atmosphärisch verschenkt der Film unglaublich viele Möglichkeiten. Besonders auffällig ist dabei der Score: Immer dann, wenn eigentlich Spannung aufgebaut werden müsste oder emotionale Intensität gefragt wäre, bleibt der Film merkwürdig still. Statt nervenaufreibender Suspense dominiert oftmals eine seltsame Leere, die weniger beklemmend als vielmehr einschläfernd wirkt.
Auch die Dialoge tragen kaum dazu bei, die Geschichte glaubwürdig wirken zu lassen. Viele Gespräche erscheinen unfreiwillig albern und künstlich geschrieben. Hinzu kommt, dass sich die Figuren oftmals vollkommen unnatürlich verhalten, sodass man kaum emotionalen Zugang zu den Charakteren findet. Selbst innerhalb eines Psycho-Thrillers wirken viele Reaktionen schlicht unrealistisch.
Schauspielerisch bleibt der Film ebenfalls überraschend schwach. Die Darsteller schaffen es kaum, ihren Figuren Tiefe oder echte Bedrohlichkeit zu verleihen. Dadurch verliert die Geschichte zunehmend an Spannung und wirkt trotz ihrer düsteren Thematik seltsam belanglos.
Dennoch besitzt Whisper to Kill einzelne Momente, die fast schon verstörend faszinierend wirken. Besonders die Szene, in der der Stalker seinen nackten Körper gegen einen Spiegel presst und beinahe obsessiv mit sich selbst verschmilzt, besitzt tatsächlich etwas unangenehm Geniales und bleibt deutlich stärker im Gedächtnis als der Rest des Films. Gerade dort blitzt kurz jene psychologische Verstörung auf, die der Film eigentlich viel häufiger hätte ausspielen müssen.
So bleibt letztlich ein eingestaubter Psycho-Thriller mit interessanter Grundidee, der seine Möglichkeiten jedoch fast vollständig verschenkt und heute eher unfreiwillig seltsam als wirklich spannend wirkt.
Ein merkwürdig inszenierter Psycho-Thriller mit viel verschenktem Potenzial. Whisper to Kill leidet unter schwachen Dialogen, blassen Darstellern und fehlender Spannung, besitzt aber einzelne verstörend starke Momente, die erahnen lassen, was aus der Vorlage hätte werden können.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Ein sehr dunkler Kontrast, wenig Details, blasse Farben und eine wenig klare Schärfe. Nicht nur der Film ist alt, das Bild ist verdammt alt.
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Tonqualität: 2 von 5 Soundboxen.
Überwiegend ist der Ton verdammt leise und dann sind einzelne Sätze extrem laut und klarer, als würde jemand nur zum Spaß am Regler für einen besseren Klang drehen. Überwiegend ist er aber sehr schwach.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Für das einzige Extra sorgt man selbst, die Frage wer eigentlich für die hohe Altersfreigaben Einstufung verantwortlich ist?
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 9120052899917
VÖ-Kauf: 02. September 2021
www.schroeder-media.at