


Der siebte Teil eines der erfolgreichsten Horror-Franchises aller Zeiten um den Serienkiller Michael Myers, der alljährlich zu Halloween sein Küchenmesser schärft. 20 Jahre sind vergangen, seit Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) ihrem unaufhaltsam mordenden Bruder Michael Myers entkommen konnte. Sie führt nun ein neues Leben und hat eine Familie gegründet, doch ihrer Angst konnte sie sich nie entziehen. Darunter leidet vor allem ihr Sohn John (Josh Hartnett), der sich aufgrund ihrer intensiven Vorsicht eingeengt fühlt. Als er aus Trotz eine Halloween-Party plant, erscheint neben seinen Freunden auch ein ungebetener Gast – Michael ist zurück, um sein blutiges Werk zu vollenden!
Originaltitel: Halloween H20
Regie: Steve Miner (Freitag, der 13. Teil 2).
Drehbuch: Robert Zappia, Matt Greenberg.
Darsteller: Jamie Lee Curtis (The Fog – Nebel des Grauens), Josh Hartnett (Faculty), Adam Arkin (Ausgerechnet Alaska), Michelle Williams (Venom), Adam Hann-Byrd (Jumanji), Jodi Lyn O’Keefe (Eine wie keine), LL Cool J (Deep Blue Sea), Janet Leigh (Psycho), Joseph Gordon-Levitt (Inception), Nancy Stephens (Halloween Kills).
Genre: Horror / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 86 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, französisch, mandarin.
Extras: Making of, Trailer, Musikvideo.
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Natürlich darf und muss man über die verschiedenen Michael-Myers-Masken diskutieren. Einige davon wirken billig, untypisch für die Reihe und teilweise beinahe künstlich – insbesondere jene Momente, in denen der Film auf sichtbar schwache CGI-Lösungen zurückgreift. Gerade für Fans der klassischen „Halloween“-Atmosphäre bleibt dies bis heute einer der größten Kritikpunkte des Films.
Und dennoch bleibt „Halloween H20“ für uns von OBZ die beste Fortsetzung der gesamten Reihe – und gleichzeitig jener Film, der auch heute noch der perfekte Abschluss der Geschichte hätte sein können. Vor allem die Weiterentwicklung von Laurie Strode funktioniert hier deutlich besser als in späteren Fortsetzungen. Dass sie als Schulleiterin lebt und einen Sohn hat, wirkt wesentlich glaubwürdiger und emotional nachvollziehbarer als die später gezeichnete Version einer völlig isolierten, traumatisierten Außenseiterin mit Tochter und Enkelin aus Halloween.
Der Film passt sich dabei deutlich dem Stil seiner Zeit an. Stark geprägt von der damaligen „Scream“-Ära setzt auch „Halloween H20“ auf Meta-Elemente, selbstreflexive Momente und zahlreiche Anspielungen auf andere Klassiker des Genres. Genau das verleiht dem Film einen besonderen Charme.
Besonders gelungen sind die Verweise auf Psycho. Wenn Jamie Lee Curtis gemeinsam mit ihrer Mutter Janet Leigh – dem legendären Duschopfer aus Hitchcocks Meisterwerk – in ähnlichem Outfit und vergleichbarem Fahrzeug auftaucht, entsteht ein wunderbar sympathischer und gleichzeitig liebevoller Moment für Filmfans.
Doch auch unabhängig von diesen Referenzen funktioniert „Halloween H20“ überraschend gut. Der Film bietet eine kurzweilige, konstant funktionierende Spannung, setzt auf eine starke Besetzung und verbindet klassischen Slasher-Horror mit dem modernen Stilgefühl der späten 1990er Jahre. Gerade deshalb bleibt der Film bis heute eine der unterhaltsamsten und zugleich unterschätztesten Fortsetzungen der gesamten Reihe.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Nach mehreren Repack-Veröffentlichungen folgt nun zusätzlich die UHD-Version, die sich letztlich vor allem an Hardcore-Fans richten dürfte. Denn qualitativ fällt die Verbesserung gegenüber der Blu-ray Disc insgesamt sehr gering aus. Die Schärfe wirkt lediglich minimal sauberer, während Kontrast und Farbwiedergabe leicht kräftiger abgestimmt wurden. Ein echter UHD-Eindruck entsteht allerdings kaum. Die Präsentation bleibt insgesamt zu nah an der bereits bekannten Blu-ray, um tatsächlich wie eine vollwertige neue 4K-Auswertung zu wirken. Dadurch hinterlässt die UHD technisch eher einen soliden als wirklich beeindruckenden Eindruck.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klanglich bleibt die Veröffentlichung deutlich hinter heutigen Standards zurück. Verwendet wird im Grunde ein altmodischer Dolby-Digital-Sound, der stark an frühere DVD-Zeiten erinnert. Der Ton wirkt insgesamt zu leise, überwiegend stark auf den Frontbereich konzentriert und nur selten wirklich räumlich. Zusätzlich erscheint die gesamte Klangkulisse recht dumpf abgestimmt, wodurch insbesondere Spannungsmomente nicht die gewünschte Intensität entfalten. Gerade bei einem Slasherfilm, der stark von Atmosphäre und Soundeffekten lebt, hätte man sich hier deutlich mehr Überarbeitung gewünscht.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Auch beim Bonusmaterial gibt es kaum neue Inhalte. Die zusätzlichen Features entsprechen weitgehend bereits bekannten Veröffentlichungen und bieten nur wenig echten Mehrwert für langjährige Fans. Das eigentliche Highlight der Edition bleibt daher das Steelbook selbst. Besonders das Cover-Artwork fällt ausgesprochen gelungen aus und macht optisch einiges her. Allein dieses starke Design reicht allerdings kaum aus, um die Veröffentlichung als wirklich notwendig erscheinen zu lassen.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 5053083238858
VÖ-Kauf: 24. Februar 2022.
www.paramount.de