


Dem Ex-Soldaten und Wissenschaftler Joseph Markham (Richard Ryan) werden die Weltherrschaftspläne des CIA zugespielt, die man mit Hilfe eines Virus und eines Nanochips in die Tat umsetzen will. Markham sieht sich gezwungen schnellstens zu reagieren und dagegen anzugehen. Sein Handeln verursacht einen Wirbelsturm epischen Ausmaßes, einen actiongeladenen Fight, der ihm körperlich wie mental alles abverlangt. Soll Joseph das Leben seiner Frau zugunsten dessen Milliarden anderer opfern? Die Lage erscheint ausweglos. Ein Kampf ums Überleben beginnt.
Originaltitel: Art of Deception
Regie: Richard Ryan.
Drehbuch: Richard Ryan, Michael Marcelin.
Darsteller: Micah Fitzgerald, Anzu Lawson, Mark Sivertsen, Keenan Johnston, Landall Goolsby, Jackie Nova, Andrew Miller, Caroline Redekopp, Richard Ryan, Rich Paul.
Genre: Action / Drama / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: WVG Medien GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Independent-Produktionen beweisen immer wieder, dass ein begrenztes Budget nicht zwangsläufig ein Hindernis sein muss. Viele der interessantesten Filme entstehen gerade dann, wenn Kreativität wichtiger wird als finanzielle Möglichkeiten. Umso bedauerlicher ist es, wenn ein Film weniger an seinen Mitteln scheitert als an seinen eigenen Ambitionen. Genau dieses Problem begleitet Art of Deception über weite Strecken. Dabei besitzt die Grundidee durchaus Potenzial. Der Film möchte ein moderner Action-Thriller sein, der mit Intrigen, Täuschungen und internationalen Konflikten arbeitet. Doch schon früh entsteht der Eindruck, dass die Produktion unbedingt größer wirken möchte, als sie tatsächlich ist. Statt die eigenen Stärken auszuspielen, versucht der Film immer wieder, sich künstlich aufzublähen und die Wirkung eines deutlich größeren Studioprojekts zu erzeugen.
Gerade dadurch wirkt vieles erstaunlich gezwungen. Die Inszenierung bemüht sich permanent um Größe und Bedeutung, ohne dafür die notwendige inhaltliche Grundlage zu besitzen. Denn letztlich bleibt die Geschichte recht dünn. Viele Handlungselemente werden zwar angedeutet, entwickeln sich aber nie zu etwas wirklich Spannendem oder Überraschendem. Auch die Figuren bleiben weitgehend oberflächlich. Es fällt schwer, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen, weil ihnen häufig die notwendige Tiefe fehlt. Hinzu kommt, dass die Besetzung insgesamt nur bedingt überzeugen kann. Zwar bemühen sich die Darsteller sichtbar, doch die Rollen bieten ihnen nur wenig Material, um nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.
Ein weiteres Problem sind die Dialoge. Viele Gespräche wirken funktional und dienen hauptsächlich dazu, die Handlung von einem Punkt zum nächsten zu bewegen. Wirklich prägnante oder erinnerungswürdige Momente entstehen dabei nur selten. Dadurch fehlt dem Film jene Eigenständigkeit, die gerade Independent-Produktionen oft auszeichnet. Natürlich sieht man dem Werk sein begrenztes Budget an. Das wäre jedoch keineswegs schlimm, wenn die Geschichte oder die Figuren diesen Umstand ausgleichen könnten. Zahlreiche kleine Produktionen haben bewiesen, dass Atmosphäre, Spannung und gute Ideen wichtiger sein können als große Schauwerte. „Die Kunst der Täuschung“ gelingt dieser Ausgleich jedoch nur bedingt.
Wo der Film allerdings tatsächlich punktet, sind die Actionsequenzen. Die Kampfszenen besitzen Energie, wirken engagiert umgesetzt und sorgen immer wieder für die nötigen Höhepunkte. Gerade dann, wenn die Fäuste sprechen, zeigt der Film sein größtes Potenzial. Hier entsteht zumindest zeitweise jene Dynamik, die man sich auch für den Rest der Handlung gewünscht hätte. Und genau deshalb bleibt ein gewisser Zwiespalt zurück. Einerseits reicht die Geschichte nicht aus, um wirklich zu fesseln. Andererseits blitzen immer wieder ordentliche Ansätze auf, die erkennen lassen, dass mehr möglich gewesen wäre. Die Action funktioniert, einige Ideen sind durchaus interessant und der Film scheitert nicht vollständig an seinen Ambitionen. Letztlich wird „Die Kunst der Täuschung“ wohl vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks bleiben. Wer auf solide B-Actionfilme steht und über die Schwächen bei Story, Dialogen und Figuren hinwegsehen kann, dürfte durchaus seinen Spaß haben. Wer hingegen einen raffinierten Thriller oder ein besonders cleveres Katz-und-Maus-Spiel erwartet, wird vermutlich enttäuscht zurückbleiben. Die Ansätze sind vorhanden, die Umsetzung bleibt jedoch eher durchschnittlich. Immerhin hauen die Actionfights ordentlich rein.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast präsentiert sich leider viel zu grell und wirkt dadurch ein wenig zu künstlich. Dadurch leiden auch die Farben. Doch an der feinen Auflösung und bei der klaren Schärfe gibt es nichts dran auszusetzen, die Details sind da fast schon bemerkenswert hervorragend. Nur der Schwarzwertwert stimmt sich wieder etwas negativ ein.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Alles wie gehabt, eine ausgezeichnete Dynamik vor allem bei den Actionszenen, klare Dialoge und einige kleine aber feine Soundeffekte. Insgesamt sehr sauber abgestimmt allerdings nur sehr wenige räumliche Akzente.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Trailer und Bildergalerie. mehr nicht!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4020628733155
VÖ-Kauf: 28. November 2019.