


Donald ist der langjährige, loyale Chauffeur von Milliardär Demi Lampros. Nachdem dieser plötzlich stirbt, erhält Donald einen streng vertraulichen Auftrag. Mr. Lampros hatte eine heimliche Affäre, die unbedingt unter Verschluss bleiben muss. Dabei trifft Donald auf Amber, die wunderschöne Geliebte seines Chefs und schnell wird klar, dass es um viel mehr geht – auch um ein kompromittierendes Video, das nicht in falsche Hände geraten darf. Ambers Cousin, ein berüchtigter Gangsterboss und auch die Familie von Lampros, lassen aber nicht locker. Donald gerät in einen gefährlichen Sumpf aus Lügen, Macht und Menschenhandel. Plötzlich beginnt es, auch für ihn gefährlich zu werden.
Originaltitel: Lies We Tell
Regie: Mitu Misra.
Drehbuch: Ewen Glass, Andy McDermott.
Darsteller: Gabriel Byrne (Ghost Ship), Harvey Keitel (Das Vermächtnis der Tempelritter), Sibylla Deen, Mark Addy, Jan Uddin, Reece Ritchie, Gina McKee, Nicholas Farrell, Emily Atack.
Genre: Krimi / Thriller
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 110 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: 3 Featurettes, Interviews, Behind the Scenes, Deleted Scenes, Trailer.
Vertrieb: Tiberius Film / Sony Pictures
Filmbewertung: 1 von 5 Filmklappen.
Manchmal genügt bereits eine interessante Grundidee, um die Neugier zu wecken. Genau das gelingt Lies We Tell zunächst durchaus. Die Mischung aus Geheimnissen, Schuld, Verrat und den Folgen eines Doppellebens klingt auf dem Papier nach einem spannenden Thriller, der moralische Grauzonen auslotet und seine Figuren immer tiefer in ein Netz aus Lügen verstrickt. Umso enttäuschender ist es, wenn aus einer vielversprechenden Ausgangslage letztlich so wenig gemacht wird.
Bereits nach kurzer Zeit fällt auf, dass sich die Handlung immer wieder in belanglosen Konversationen verliert. Statt die Geschichte voranzutreiben oder die Figuren interessanter zu gestalten, drehen sich viele Szenen im Kreis. Dadurch entsteht ein unangenehmes Gefühl der Stagnation. Die Erzählung wirkt oft, als würde sie Zeit schinden, anstatt Spannung aufzubauen. Hinzu kommen zahlreiche unlogische Entscheidungen und Handlungsentwicklungen, die es dem Zuschauer schwer machen, die Ereignisse ernst zu nehmen. Gerade bei einem Film, der von seinen Geheimnissen und Enthüllungen leben möchte, ist das ein schwerwiegendes Problem.
Auch die Inszenierung von Regisseur Mitu Misra kann diese Schwächen kaum auffangen. Viele Übergänge wirken holprig, einzelne Szenen scheinen eher aneinandergereiht als sinnvoll miteinander verbunden zu sein. Dadurch fehlt dem Film ein natürlicher Fluss. Selbst die durchaus prominente Besetzung mit Gabriel Byrne, Harvey Keitel und Sibylla Deen kann daran nur wenig ändern. Die Darsteller bemühen sich sichtbar, bleiben jedoch in Figuren gefangen, die kaum Tiefe besitzen und selten glaubwürdig wirken.
Das größte Problem bleibt jedoch der völlige Mangel an Spannung. Obwohl die Handlung immer wieder den Eindruck erweckt, als würde gleich eine überraschende Wendung oder ein dramatischer Höhepunkt folgen, verpuffen diese Ansätze meist wirkungslos. Statt eines packenden Thrillers entwickelt sich die Geschichte zunehmend zu einem Melodrama, das seine Emotionen regelrecht erzwingen möchte. Doch was ergreifend wirken soll, erscheint oftmals lediglich konstruiert und überinszeniert.
Am Ende bleibt vor allem das Gefühl einer verpassten Chance. Die Idee hätte durchaus Stoff für einen intensiven Thriller geboten, der seine Figuren glaubwürdig durch ein Geflecht aus Lügen und Geheimnissen führt. Stattdessen erhält man einen Film, der seine Möglichkeiten nie ausschöpft und sich immer wieder selbst im Weg steht. Lies We Tell – Gefährliche Wahrheit möchte bedeutungsvoll, dramatisch und spannend sein, erreicht jedoch keines dieser Ziele wirklich überzeugend. Ein Film, der viel verspricht, aber leider nur wenig liefert.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast wurde hier hervorragend etwas dunkel gehalten. Die Details zeigen sich sehr sauber, die Schärfe fast hundertprozentig makellos klar. Der Schwarzwert kommt ausgezeichnet kräftig daher.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Dialoge und Soundgeräusche schweben auf derselben Welle. Im Original klingt dieser dann viel atmosphärischer und räumlicher. Immerhin bei beiden Fassungen sehr sauber.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist durchschnittlich gut, wenn auch nur Standard!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658193498
VÖ-Kauf: 02. Mai 2019.