


Die junge Susan erleidet durch den grausamen Tod ihrer von einem Dämon besessenen Mutter ein Trauma. An ihrem Grab bricht sie zusammen und flüchtete zu einem nahegelegenen Mausoleum auf dem Friedhof, wo merkwürdige Dinge geschehen. Als 20 Jahre später unheimliche und unerklärliche Veränderungen vor sich gehen, erkennen ihr Mann und ihr Psychiater, dass derselbe Dämon nun offensichtlich auch von Susan Besitz ergriffen hat. Durch diesen alten Fluch wird sie zu einem Werkzeug des Bösen, eine kaltblütige Bestie, die direkt aus der Hölle zu kommen scheint. Das erste Opfer wird dann auch prompt der Gärtner ihres Mannes Oliver. Doch bei diesem einen Toten soll es nicht bleiben…
Originaltitel: Mausoleum
Regie: Michael Dugan.
Drehbuch: Robert Barich, Robert Madero, Matherine Rosenwink.
Darsteller: Marjoe Gortner, Bobbie Bresee, Norman Burton, Maurice Sherbanee, LaWanda Page, Laura Hippe, Sheri Mann, Julie Christy Murray.
Genre: Horror
Land: USA
FSK: 18 Jahren.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, TV-Spots, Deutsche Kinofassung (4:3), Interview, Bildergalerie, Trailershow.
Vertrieb: cmv-laservision / AL!VE AG
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Krallen, dämonisch leuchtende grüne Augen, reichlich nackte Haut und eine gehörige Portion B-Movie-Wahnsinn – Mausoleum fährt alles auf, was das Exploitation- und Trashkino der 1980er-Jahre so liebenswert schräg machte. Nur eines will sich über die gesamte Laufzeit kaum einstellen: echte Spannung. Die Geschichte entwickelt sich erstaunlich gemächlich. Obwohl viele Szenen ihren Ausgang schon früh verraten, dehnt Regisseur Michael Dugan sie oft unnötig in die Länge. Das führt dazu, dass man häufig längst weiß, was gleich passieren wird, der Film sich aber dennoch Zeit nimmt, bis das Offensichtliche endlich eintritt. Gerade dadurch verliert die Handlung immer wieder an Tempo.
Doch genau dort, wo der Horror versagt, beginnt der eigentliche Unterhaltungswert. Mausoleum besitzt eine herrlich schräge Eigenkomik, die vermutlich nicht einmal vollständig beabsichtigt war. Viele Dialoge wirken unfreiwillig komisch, manche Situationen sind so überzogen inszeniert, dass man sich ein Schmunzeln kaum verkneifen kann. Ausgerechnet diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und unfreiwilligem Humor verleiht dem Film seinen ganz eigenen Reiz.
Ein besonderes Highlight ist tatsächlich das Hausmädchen. Schauspielerisch gehört ihre Darstellung wohl zu den schwächsten des gesamten Films – und genau deshalb bleibt sie am stärksten im Gedächtnis. Ihre Szene entwickelt einen derart kuriosen Unterhaltungswert, dass sie fast schon den gesamten Film auflockert und zu einem kleinen Kultmoment wird.
Genretechnisch bewegt sich Mausoleum ohnehin weniger im klassischen Horrorbereich. Vielmehr verbindet der Film Krimielemente mit Mystery und einer auffällig erotischen Bildsprache. Die zahlreichen zweideutigen Dialoge und freizügigen Andeutungen erinnern dabei stellenweise eher an die erotischen Thriller jener Zeit als an einen traditionellen Dämonenfilm. Wer kompromisslosen Grusel erwartet, dürfte deshalb eher enttäuscht sein.
Trotz aller offensichtlichen Schwächen entwickelt das Werk einen Charme, der sich kaum rational erklären lässt. Vielleicht liegt es an seiner kompromisslosen 80er-Jahre-Atmosphäre, vielleicht an seiner herrlich übertriebenen Machart oder einfach daran, dass der Film sich niemals dafür entschuldigt, genau das zu sein, was er ist. Perfekt ist hier nichts – unterhaltsam auf seine ganz eigene Weise dagegen erstaunlich oft.
Mausoleum richtet sich deshalb vor allem an Freunde des klassischen Trashkinos. Wer Freude an skurrilen B-Movies mit viel Mystery, einer Prise Erotik und jeder Menge unfreiwilliger Komik hat, dürfte hier deutlich mehr Spaß haben als eingefleischte Horrorfans. Gerade diese Mischung macht den Film zu einer jener kuriosen Entdeckungen, über die man nach dem Abspann vermutlich länger spricht, als man es zunächst erwartet hätte.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Das Bild überzeugt mit einer sehr schönen Farbwiedergabe und feinen Details bei der Auflösung. Auch die Schärfe ist klar und der Schwarzwert ordentlich kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Ton bewegt sich lediglich im Frontbereich, präsentiert sich aber hervorragend sauber, klar und dynamisch.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Die zusätzlichen Extras sind Standard aber ausreichend gut.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260403754566
VÖ-Kauf: 29.09.2023
https://cmv-laservision.shop/