


Der renommierte Exorzist Pater Peter (Guy Pearce) erhält vom Erzbischof von New Orleans den Auftrag, die Ausbildung seines Schützlings Pater Daniel zu vollenden: das Erkennen von Besessenheit und das Erlernen der Riten des Exorzismus. Doch schon am ersten Tag ihres Trainings drohen die Grenzen zwischen Gut und Böse zu verschwimmen, als ihre eigenen Dämonen zum Vorschein kommen…
Originaltitel: The Seventh Day
Regie: Justin P. Lange.
Drehbuch: Justin P. Lange.
Darsteller: Guy Pearce (Memento), Keith David (Sie leben), Stephen Lang (Avatar), Vadhir Derbez (Sense8), Robin Bartlett (Stadt der Engel), Hannah Alline (The Hunt).
Genre: Horror
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Ascot-Elite Entertainment
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Wenn ausgerechnet scheinbar liebevolle und unschuldige Menschen plötzlich ihre besessene Seite zeigen, kann daraus im Horrorgenre ein ziemlich verstörender Moment entstehen. „The Seventh Day“ besitzt durchaus solche Ansätze und liefert zwischendurch sogar einige richtig heftige Szenen, schafft es aber nicht, diesen Gegensatz zwischen Unschuld und Besessenheit konsequent für seine Spannung auszunutzen. Immer wieder blitzt das Potenzial auf, das einen starken Exorzismus-Thriller ausmachen könnte, bevor der Film anschließend wieder deutlich an Wirkung verliert. Ein großes Problem ist dabei der Hauptdarsteller, der abgesehen von Guy Pearce kaum Unterstützung bekommt. Seine auffallend gelassene, beinahe gleichgültige Darstellung zieht die ohnehin wechselhafte Spannung zusätzlich nach unten. Gerade bei einem Stoff, der von Besessenheit, Gewalt und dem Kampf gegen das Übernatürliche lebt, braucht es Figuren, deren emotionale Beteiligung spürbar wird. Hier entsteht dagegen häufig der Eindruck, als würde das Geschehen den Zuschauer weniger mitreißen als vielmehr in einen Zustand der Langeweile versetzen. Dabei kann der Film durchaus anders. Eine der stärksten Szenen spielt im Verhörraum, wenn ein besessenes Kind plötzlich ein Massaker im Kugelgewitter veranstaltet. Solche Momente haben Wucht und zeigen, dass „The Seventh Day“ durchaus weiß, wie man einen Schock wirkungsvoll inszenieren kann. Auch das blutige Finale besitzt zunächst genügend Potenzial, um noch einmal ordentlich an Härte und Spannung zuzulegen.
Doch ausgerechnet dort wird die Chance wieder verschenkt. Statt die vorhandene Wirkung konsequent auszuspielen, versucht der Film mit einer klischeebeladenen Wendung zu überraschen. Das große „Tada“ bleibt allerdings aus, weil sich die Auflösung viel zu leicht erahnen lässt. Wer diese Richtung nicht schon vorher kommen sieht, dürfte vermutlich einer der wenigen sein. Damit verliert das Finale einen Teil seiner Wirkung, obwohl die Voraussetzungen für einen deutlich stärkeren Abschluss vorhanden gewesen wären. Zwischendurch funktioniert „The Seventh Day“ durchaus gut und liefert genau jene blutigen und übernatürlichen Momente, die man von einem kurzweiligen Exorzismus-Horror erwartet. Nur gelingt es dem Film nicht, dieses Niveau dauerhaft zu halten. Die schwache Hauptdarstellerleistung, die vorhersehbare Wendung und die verschenkte Spannung verhindern, dass aus den guten Ansätzen mehr entsteht. Für einen kurzweiligen Exorzismus ist also einiges vorhanden – mehr allerdings auch nicht.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein düsterer Farbstil in einem dunkel gehaltenen Kontrast. Bildtechnisch passt sich das Bild den Film an, doch oft leiden darunter ein wenig die Details. Überwiegend ist man aber von der klaren Schärfe überzeugt und auch der statte Schwarzwert kann punkten.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound zeigt sich sehr dynamisch. Leider ist hier die Abmischung bezüglich der Dialoge nicht immer ganz so gelungen. Oft werden Dialoge verschluckt oder anders gesagt, erklingen sehr leise weil sie im Hintergrund verschwinden. Ansonsten präsentiert sich der Ton noch hervorragend sauber und einige Soundeffekte sind schön-schauerlich.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Also mit nur dem Trailer zum Film kann man nun wirklich keine Dämonen austreiben.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 7613059328785
VÖ-Kauf: 07. Mai 2021
www.ascot-elite.de