


Kurz nachdem ein mysteriöses Wurmloch über der Erde auftaucht, treten fremdartige Himmelskörper aus ihm heraus und verteilen sich über die ganze Welt. Die Chefin der Raumfahrtbehörde, Gillian Laroux, will entgegen aller Warnungen Astronauten in die Anomalie schicken, um sie genauer erforschen zu können und mögliche Angriffe zu verhindern. Doch normale Menschen würden die Gravitationskräfte des Wurmloches nicht überleben. Eine geheime US-Militärorganisation bietet Laroux hochentwickelte Robotertechnologie an, die menschliche Gehirne mit künstlichen Körpern verbinden kann und so äußerst widerstandsfähige Astronauten, die Humans 2.0, erschafft. Jessica Johnson meldet sich freiwillig für diese bahnbrechende und riskante interstellare Weltraummission an und tritt als erster Mensch in das Wurmloch ein. Bereits wenige Tage später kehren sie und ihre Crew zurück – mit Erlebnissen und Erinnerungen, die die Zukunft der gesamten Menschheit für immer verändern werden.
Originaltitel: The Beyond
Regie: Hasraf Dulull.
Drehbuch: Hasraf Dulull.
Darsteller: Jane Perry, Nigel Barber, Noeleen Comiskey, Ezra Khan, Kosha Engler, Stuart Ashton, Alexander Clay, Louisa Hollway, Wes Nike, Brian Deacon.
Genre: Sci-Fi
Land: UK
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel: keine.
Extras: keine.
Vertrieb: OneGate Media GmbH.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Zwischen großen Visionen und einer überzeugenden Umsetzung liegt oftmals ein gewaltiger Unterschied. The Beyond ist genau einer dieser Filme, bei denen der eigentliche Gedanke wesentlich stärker wirkt als das fertige Ergebnis. Denn die Idee besitzt ohne Frage ihren Reiz. Sie blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, verbindet Science-Fiction mit philosophischen Ansätzen und eröffnet Möglichkeiten, über die man gerne länger nachdenkt. Genau deshalb ist es umso bedauerlicher, dass der Film aus dieser spannenden Grundlage letztlich viel zu wenig macht. Das größte Hindernis liegt dabei nicht einmal in der Geschichte selbst, sondern in der Art, wie sie erzählt wird. Von der ersten Minute an entscheidet sich der Film für einen dokumentarischen Stil, der dem Geschehen Authentizität verleihen soll. Genau diese Entscheidung entwickelt sich allerdings zum größten Stolperstein der gesamten Inszenierung. Statt glaubwürdig zu wirken, entsteht immer wieder eine künstliche Distanz zum Zuschauer. Vor allem die Dialoge tragen ihren Teil dazu bei. Sie klingen selten natürlich und lassen viele Szenen eher konstruiert erscheinen, wodurch der dokumentarische Ansatz seine Wirkung beinahe vollständig verliert.
Diese Schwäche zieht sich leider konsequent durch den gesamten Film. Immer wieder hofft man darauf, dass sich die Inszenierung im weiteren Verlauf fängt oder der ungewöhnliche Stil irgendwann seine Berechtigung findet. Doch die vorhandenen Probleme lösen sich nicht auf, sondern begleiten die Geschichte bis zum Schluss. Dadurch bleibt vieles emotional überraschend kühl, obwohl das Thema eigentlich reichlich Potenzial für große Momente bereithalten würde. Umso erstaunlicher fällt der visuelle Eindruck aus. Gerade in diesem Bereich zeigt The Beyond, welches Potenzial tatsächlich in der Produktion steckt. Die Bilder überzeugen mit einer ansprechenden Optik und vermitteln genau jenes futuristische Gefühl, das man sich von einem Science-Fiction-Film dieser Art erhofft. Hier funktioniert die Mischung aus Fantasie und Zukunftsdenken deutlich besser als auf erzählerischer Ebene. Man spürt, dass sich die Macher bei der Gestaltung ihrer Vision viele Gedanken gemacht haben.
Letztlich entsteht dadurch ein Film, der ständig zwischen Faszination und Enttäuschung pendelt. Inhaltlich steckt eine wirklich interessante Idee dahinter, deren optimistische Grundhaltung durchaus neugierig macht. Die gewählte Machart verhindert jedoch immer wieder, dass diese Gedanken ihre volle Wirkung entfalten können. Was auf dem Papier vielversprechend klingt, verliert durch die Inszenierung spürbar an Kraft. Wer vor allem Wert auf starke Bilder legt und sich gerne auf futuristische Visionen einlässt, dürfte mit The Beyond dennoch seinen Spaß haben. Visuell liefert der Film einiges fürs Auge und präsentiert ein Science-Fiction-Szenario, das zum Nachdenken anregt. Die erzählerischen Schwächen und der wenig glaubwürdige dokumentarische Stil verhindern allerdings, dass aus einer hervorragenden Idee auch ein ebenso hervorragender Film wird. Schade – denn das Potenzial für deutlich mehr wäre ohne Zweifel vorhanden gewesen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Details sind leider meistens recht schwach, das gilt leider auch für die Schärfe. Die Farbwiedergabe hingegen überzeugt mit einer Natürlichkeit und auch der Kontrast punktet mit Helligkeit.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Eine matte Dynamik bei den Dialogen und wenig Atmosphäre. Recht frontlastig!
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Extras sucht man leider vergebens.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: Der Film gewann auf dem Berlin-Sci-Fi-Filmfest den Preis für Best VFX (Visual Effects).
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912972285
VÖ-Kauf: 12. Juli 2019.
www.onegate.de