


Nach einem Autounfall auf dem Land findet die hochschwangere Rachel auf der abgelegenen Farm von Agnes und ihrer Familie scheinbar Schutz und Unterkunft. Doch sie ahnt noch nicht, dass sie es nur auf Rachels Neugeborenes abgesehen haben.
Originaltitel: Matriarch
Regie: Scott Vickers.
Drehbuch: Scott Vickers.
Darsteller: Charlie Blackwood, Julie Hannan, Scott Vickers, Alan Cuthbert, Briony Monroe, Thoren Ferguson, Martin Murphy, Kris McDowall, Cameron Fulton.
Genre: Horror / Thriller
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 92 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Einige Thriller besitzen eine Ausgangsidee, bei der man sofort das Gefühl hat, daraus könnte etwas richtig Beklemmendes entstehen. Genau diesen Eindruck hinterlässt Matriarch zunächst auch. Das Grundkonzept verspricht psychologische Spannung, familiäre Abgründe und einen düsteren Verlauf, der den Zuschauer langsam in seinen Bann ziehen könnte. Leider verschenkt der Film einen Großteil dieses Potenzials schon sehr früh.
Das größte Problem liegt im Drehbuch. Anstatt seine Geheimnisse nach und nach zu entfalten, nimmt die Handlung viele Entwicklungen viel zu deutlich vorweg. Dadurch verliert die Geschichte früh ihren Reiz und lässt kaum Raum für echte Überraschungen. Wer regelmäßig Thriller schaut, wird die meisten Wendungen bereits lange vor ihrer eigentlichen Enthüllung kommen sehen.
Auch die Inszenierung trägt nur bedingt dazu bei, die Spannung aufrechtzuerhalten. Zwar bemüht sich Regisseur Scott Vickers um eine düstere Atmosphäre, doch die Umsetzung wirkt häufig zu konstruiert. Viele Situationen erscheinen wenig glaubwürdig und entwickeln sich eher nach den Anforderungen des Drehbuchs als aus den Figuren selbst heraus. Dadurch bleibt eine gewisse emotionale Distanz bestehen, die verhindert, dass der Film wirklich unter die Haut geht.
Hinzu kommen Dialoge, die oftmals hölzern wirken und den Charakteren kaum Tiefe verleihen. Statt authentischer Gespräche dominieren Formulierungen, die eher funktional wirken und selten echte Spannung oder Emotion erzeugen. Auch die Besetzung kann diese Schwächen kaum auffangen. Die Darsteller bleiben insgesamt blass und schaffen es nur selten, ihren Figuren die notwendige Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Seine stärksten Momente besitzt Matriarch ausgerechnet dort, wo er kompromisslos zur Sache geht. Die Gewaltdarstellung fällt stellenweise überraschend hart aus und entwickelt eine unangenehm sadistische Wirkung, die durchaus Eindruck hinterlässt. Gerade in diesen Szenen zeigt der Film endlich jene Konsequenz, die man sich zuvor bereits für die Handlung gewünscht hätte.
Letztlich bleibt jedoch der Eindruck eines Thrillers, der deutlich mehr verspricht, als er tatsächlich einlöst. Die spannende Grundidee wird von einem vorhersehbaren Verlauf, schwachen Dialogen und einer wenig überzeugenden Inszenierung ausgebremst. Übrig bleiben einige brutale Momente und eine unangenehme Härte, die zwar kurzzeitig für Aufmerksamkeit sorgen, den Film insgesamt jedoch nicht vor der Mittelmäßigkeit bewahren können. Schade, denn das Potenzial für einen wirklich fesselnden Psycho-Thriller wäre durchaus vorhanden gewesen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Es sind leider Körnungen und auch leichte Unschärfen zu erkennen, was aber dem Bildstil zuzuschreiben ist. Tiberius Film hat ansonsten alles bei der Qualität richtig gemacht.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dialoge präsentieren sich leider viel zu dynamisch, fast schon nervig in der Übersetzung. Der Sound klingt aber ansonsten hervorragend sauber.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Hier bekommt man lediglich den Trailer (auf Deutsch/Englisch) zum Film geboten.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 04. Juli 2019.