


Der kürzlich geschiedene Edgar kehrt in sein Elternhaus zurück, um sein Leben neu zu gestalten. Als Edgar eine bösartig aussehende Marionette im Zimmer seines verstorbenen Bruders findet, beschließt er, die Puppe gegen schnelles Geld auf einer Convention zu verkaufen, die den 30. Jahrestag der berüchtigten Toulon-Morde feiert. Die Hölle bricht los, als eine seltsame Kraft auf der Veranstaltung Besitz von den Marionetten ergreift und sie auf einen blutgetränkten Tötungstrip schickt…
Originaltitel: Puppet Master: The Littlest Reich
Regie: Sonny Laguna, Tommy Wiklund.
Drehbuch: S. Craig Zahler.
Darsteller: Thomas Lennon (Nachts im Museum), Jenny Pellicer (The Bridge – America), Nelson Franklin (New Girl), Charlyne Yi (Manhattan Queen), Michael Paré (Der Mandant), Udo Kier (Blade), Barbara Crampton (From Beyond), Skeeta Jenkins (Summer of 67).
Genre: Horror / Komödie
Land: USA / UK
FSK: 18 Jahre / JK.
Laufzeit: 90 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Interviews, Trailer.
Vertrieb: Neue Pierrot Le Fou / ALIVE AG
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Die Puppet Master-Reihe gehört seit Jahrzehnten zu den festen Größen des gepflegten B-Movie-Trashs. Gerade unter Genrefans genießen die mörderischen Puppen längst Kultstatus. Nach zahlreichen Fortsetzungen aus dem Hause Full Moon entstand mit Puppet Master: The Littlest Reich eine Art Neuinterpretation, die zwar nicht vom Originalstudio produziert wurde, der Reihe aber einen überraschend frischen Anstrich verleiht. Vor allem handwerklich hebt sich der Film deutlich von vielen seiner Vorgänger ab. Sonny Laguna und Tommy Wiklund inszenieren das Geschehen sichtbar aufwendiger und spendieren der Reihe die bislang hochwertigste Optik. Gleichzeitig vergisst der Film jedoch nie, wo seine Wurzeln liegen. Im Gegenteil – der Trashfaktor wird noch einmal kräftig angezogen und erreicht stellenweise Dimensionen, die selbst langjährige Fans zum Grinsen bringen dürften.
Auch die Besetzung fällt wesentlich prominenter aus als gewohnt und verleiht dem Film zusätzliches Gewicht. Trotzdem bleibt The Littlest Reich seiner schrägen B-Movie-Seele treu. Hochwertiger produziert bedeutet eben nicht automatisch seriöser erzählt. Besonders bei den Splattereffekten legt der Film eine ordentliche Schippe drauf. Blut, Gedärme und herrlich überzogene Gewalteinlagen gehören hier praktisch zum guten Ton und werden mit sichtbarer Freude präsentiert. Der Humor bewegt sich weiterhin auf gewohnt flachem Niveau – genau so, wie man es von Puppet Master erwartet. Schade ist lediglich, dass der Musikuntermalung deutlich mehr Aufmerksamkeit gutgetan hätte. Ein markanter Score hätte viele Szenen spürbar aufgewertet und dem Film zusätzlich jene Spannung verliehen, die ihm über längere Strecken fehlt. Gerade weil die Atmosphäre eher zweitrangig behandelt wird, verlässt sich die Inszenierung fast ausschließlich auf Gore und schwarzen Humor.
Für Fans der klassischen Reihe steckt dennoch reichlich nostalgischer Charme in dieser Neuauflage. Gleichzeitig könnten die drastischen Splattereffekte und die herrlich durchgeknallte Art auch neue Freunde des gepflegten Trashkinos für die Killerpuppen begeistern. Das offene Ende lässt zudem genügend Spielraum für eine Fortsetzung – und gegen eine weitere Runde Puppenwahnsinn hätte wohl kaum jemand etwas einzuwenden.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Jede Menge gestochen scharfe Detail überzeugt genauso wie sehr satte Schwarzwert. Passend zur Stimmung ist die Farbwiedergabe schön knallig angestimmt. Hervorragend!
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
In vielen Bereichen der Soundmöglichkeiten versteckt sich der Ton größtenteils, das heißt in den hinteren Kanälen bewegt sich so gut wie nichts. Lediglich die anfängliche Musik hat seinen Reiz. Auch bei den Actionszenen am Ende des Films werden die Möglichkeiten nicht voll und ganz ausgeschöpft. Doch ansonsten bekommt man eine doch sehr schöne Dynamik und insgesamt ist klanglich alles sehr sauber.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Ausreichende aber kommentarlose Einblicke von den Dreharbeiten und einige Interviews kommen solide zufrieden stellend daher.
Abspann: Ja! Nach dem Abspann kommt noch eine Szene.
Zusätzliche Infos: PUPPET MASTER – DAS TÖDLICHSTE REICH belebt das 80er-Jahre-Kult-Horrorfranchise wieder und lässt die Puppen tanzen … oder besser gesagt: lässt die Puppen töten!
Wendecover: Ja! Ein Wendecover ist vorhanden aber ein FSK Logo auf keinen Seiten.
EAN: 4042564198010
VÖ-Kauf: 30. August 2019.