


Die temperamentvolle 18-jährige Lee Grove, eine hervorragende Reiterin, ist auf einer idyllischen Pferdefarm aufgewachsen. Auch kurz vor ihrem High School Abschluss hat sie noch keine Idee, was sie im Leben machen will. Ihr größter Traum ist es, zusammen mit ihrem großen Bruder Casey bis zum Pazifik zu reiten, um eine Inspiration für ihr zukünftiges Leben zu bekommen. Caseys bester Freund, der 20-jährige Jordan Bishop, hingegen ist ein ehrgeiziger akademischer und sportlicher Überflieger, der genau weiß, was er im Leben erreichen will. Sein Ziel ist es mithilfe eines Sportstipendiums an eine große Universität zu wechseln und dort seinen Abschluss zu machen.
Als jedoch ein schrecklicher Unfall Casey plötzlich aus dem Leben reißt, bietet Jordan seine Hilfe auf der Pferdefarm an. Unerwartet verlieben sich die beiden ineinander. Doch aufgrund ihrer unterschiedlichen Hautfarbe müssen sie ständige Anfeindungen über sich ergehen lassen. Als Jordan dann auch noch bei einer Rangelei mit Lees eifersüchtigem Verehrer schwer verletzt wird, scheint sein großer Traum für immer verloren. Und auch Lee beschließt, ihrem trauerndem Vater zuliebe, auf die Reise an den Pazifik zu verzichten. Doch vielleicht sind ihre Träume ja noch nicht verloren, wenn sie es schaffen, gemeinsam für den Traum des anderen zu kämpfen.
Originaltitel: The World We Make
Regie: Brian Baugh.
Drehbuch: Brian Baugh, Chris Dowling, George D. Escobar.
Darsteller: Rose Reid, Caleb Castille, Kevin Sizemore, Gregory Alan Williams, Richard Kohnke, Gunnar Sizemore, Blake Burt, Katherine Smith-Rodden.
Genre: Drama
Land: USA
FSK: 6 Jahre.
Laufzeit: 113 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: keine.
Vertrieb: justbridge entertainment
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Manche Filme erzählen von großen Herausforderungen, außergewöhnlichen Schicksalen oder lebensverändernden Entscheidungen. Andere versuchen aus eher kleinen Konflikten ein großes Drama zu formen. Genau hier liegt das zentrale Problem von The World We Make. Der Film möchte eine emotionale Geschichte über Träume, Zukunftspläne und persönliche Hürden erzählen, doch letztlich wirkt vieles erstaunlich klein für das Gewicht, das ihm die Inszenierung verleihen möchte. Dabei ist die Ausgangsidee keineswegs verkehrt. Geschichten über junge Menschen, die ihren Platz im Leben suchen, können durchaus berühren und inspirieren. Doch „Der Traum unseres Lebens“ gelingt es nur selten, aus seinen Figuren und Konflikten wirklich etwas Bedeutendes entstehen zu lassen. Statt einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Lebens bekommt man überwiegend eine Handlung präsentiert, die überraschend dünn ausfällt.
Das größte Problem ist dabei die fehlende Fallhöhe. Die vermeintlich großen Hindernisse wirken oft so überschaubar, dass man sich unweigerlich fragt, weshalb daraus überhaupt ein derart dramatischer Konflikt entstehen soll. Was hier als entscheidende Lebensfrage inszeniert wird, erscheint oftmals wie eine Herausforderung, die sich mit etwas Geduld und Vernunft recht problemlos lösen ließe. Dadurch fehlt vielen Szenen die emotionale Wucht, die der Film offensichtlich anstrebt. Hinzu kommt ein Verlauf, der von Anfang an sehr vorhersehbar erscheint. Die Geschichte bewegt sich auf bekannten Bahnen und überrascht kaum mit neuen Ideen oder unerwarteten Entwicklungen. Bereits früh lässt sich erahnen, wohin die Reise führen wird, und genau dort landet der Film schließlich auch. Das wäre weniger problematisch, wenn die Figuren oder Dialoge genügend Tiefe mitbringen würden, um den Weg dorthin interessant zu gestalten. Leider bleibt auch dieses Potenzial weitgehend ungenutzt. Die Gespräche zwischen den Figuren wirken oft funktional und erreichen selten jene emotionale Intensität, die notwendig wäre, um den Zuschauer wirklich mitzunehmen. Statt berührender Momente oder prägnanter Dialoge bleibt häufig nur ein Gefühl von Belanglosigkeit zurück.
Auch die Inszenierung kann daran wenig ändern. Der Film präsentiert sich durchgehend freundlich und harmlos, entwickelt dabei aber kaum eigene Akzente. Alles wirkt angenehm, aber gleichzeitig auch erstaunlich austauschbar. Es fehlt an Ecken und Kanten, an Konflikten mit Gewicht oder an Momenten, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Natürlich gibt es ein Publikum für solche Geschichten. Wer leichte, unkomplizierte Dramen bevorzugt und keine großen Überraschungen erwartet, könnte durchaus Gefallen an dem Film finden. Doch selbst innerhalb dieses Genres fehlt „Der Traum unseres Lebens“ jene emotionale Kraft, die vergleichbare Produktionen oftmals auszeichnet. Am Ende bleibt eine sehr seichte Geschichte, deren Konflikte überschaubar und deren Verlauf vorhersehbar sind. Die Handlung besitzt nur wenig Substanz, die Dialoge schaffen kaum zusätzliche Tiefe und die emotionale Wirkung bleibt deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Für Zuschauer, die anspruchsvolle oder wirklich bewegende Dramen suchen, dürfte dieser Traum letztlich etwas zu bescheiden ausfallen. Für alle, die es möglichst leicht und unverbindlich mögen, mag das hingegen bereits ausreichen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Details sind nicht wirklich überzeugend und der Kontrast zeigt sich etwas zu dunkel. Eine solide Schärfe kann aber durchaus überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Ein sehr leiser abgemischter Klang mit fader deutscher Synchronisation. Selten schafft es eine Soundabstimmung belanglos zu wirken.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Im Menü gibt es keinen Extra-Bereich und somit sind auch keine zusätzlichen Informationen zum Film vorhanden.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260646120708
VÖ-Kauf: 10. September 2021
www.justbridge.de