

Die Killerpuppe ist zurück – und die gesamte möderische Familienbande mit ihr!Einst zeugte die blutrünstige Mörderpuppe Chucky mit ihrer ebenso durchgeknallten Braut Tiffany einen Sohn, Glen. Der, mittlerweile verwaist, macht sich nach Hollywood auf, wo man gerade einen Film über die todbringenden Abenteuer seiner Eltern dreht. Und wie es sich für einen guten Sohn gehört, erweckt Glen seine Erzeuger kurzerhand wieder zum Leben. Eine schlechte Idee, wie sich herausstellt, denn Mama und Papa beginnen zum Entsetzen des Sprösslings sofort mit einer neuen Killer-Tour. Als sich Chucky dann zu allem Überfluss auch noch mit der friedfertigen Natur seines Sohnemanns konfrontiert sieht, hängt erwartungsgemäß der Haussegen schief. Tiffany hingegen schwebt im siebten Himmel, als sie erfährt,wer die Hauptrolle in der Verfilmung ihres Lebens spielt:Ihre Lieblingsschauspielerin Jennifer Tilly. Und die lernt die kleine, aber feine Puppenfamilie bald näher kennen, als ihr lieb ist…
Originaltitel: Seed of Chucky
Regie: Don Mancini.
Drehbuch: Don Mancini.
Darsteller: Jennifer Tilly (Die Muse), John Waters (Der Pecker), Redman (Scary Movie 3), Hannah Spearritt (Primeval), Keith-Lee Castle, Steve West, Tony Gardner, Jason Flemyng.
Genre: Horror / Komödie / Thriller
Land: USA / UK / Rumänien
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 88 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Audiokommentare, „Hell-iday“ – Das Familienalbum, Making of „Chucky´s Baby“, Interview mit den „Chucky-Stars“.
Vertrieb: Constantin Film / Highlight
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Seed of Chucky stellt innerhalb der Chucky-Reihe einen echten Sonderfall dar. Der fünfte Film der Killerpuppen-Saga verabschiedet sich weitgehend von klassischen Horrorstrukturen und bewegt sich stattdessen mit voller Absicht in Richtung schwarzer Komödie und selbstironischem Trash. Gerade dieser hohe Trash-Faktor ist zugleich die größte Stärke des Films. Während viele Fortsetzungen verzweifelt versuchen, ihre Mythologie immer ernster erscheinen zu lassen, schlägt „Seed of Chucky“ den entgegengesetzten Weg ein. Der Film nimmt sich selbst kaum noch ernst und gewinnt genau dadurch seinen besonderen Charme.
Die zahlreichen Gags, Seitenhiebe und Filmreferenzen sorgen für einen hohen Unterhaltungswert. Besonders Fans von Genre-Klassikern und Filmgeschichte entdecken immer wieder kleine Anspielungen. So verweist die Figur Glenn beziehungsweise Glenda etwa auf Glen or Glenda von Ed Wood, der oft als einer der berüchtigtsten Kultregisseure der Filmgeschichte bezeichnet wird. Überhaupt lebt der Film von seinen Dialogen. Chucky und Tiffany liefern sich immer wieder herrlich absurde Wortgefechte, während die Geschichte mit sichtbarer Freude sämtliche Grenzen des guten Geschmacks austestet. Was andernorts peinlich wirken könnte, entwickelt hier einen überraschend sympathischen Wahnsinn. Als Horrorfilm funktioniert „Seed of Chucky“ dagegen nur noch bedingt. Die Gruselelemente treten deutlich in den Hintergrund und werden fast vollständig von Humor, Satire und Selbstparodie verdrängt. Wer klassischen Terror erwartet, dürfte daher enttäuscht werden.
Als Killerkomödie hingegen entfaltet der Film seine Qualitäten. Die Mischung aus absurden Ideen, schwarzem Humor und völlig überdrehten Situationen sorgt dafür, dass kaum Langeweile aufkommt. Selbst die verrücktesten Einfälle wirken, als hätte die Produktion einfach Spaß daran gehabt, alles auszuprobieren, was in den vorherigen Filmen noch undenkbar gewesen wäre. Dadurch bringt der Film tatsächlich frischen Wind in die Reihe. Nicht jeder Fan wird diese Richtung mögen, doch man kann dem Werk kaum vorwerfen, lediglich Bekanntes zu wiederholen. Stattdessen wagt die Reihe einen ungewöhnlichen und mutigen Schritt. „Chucky’s Baby“ ist somit weniger Horror als hemmungsloser Comedy-Trash mit Killerpuppen. Schrill, verrückt, selbstironisch und voller skurriler Einfälle. Eine ungewöhnliche Geburt innerhalb der Chucky-Saga, die vor allem durch ihren Humor und ihre Bereitschaft überzeugt, völlig durchzudrehen. Ein herrlich spritziger Spaß für Freunde gepflegten Trash-Kinos.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild ist teilweise viel zu dunkel geraten, dabei müssten Kontrast und Farben als Stilmittel eher strahlen. Die Schärfe präsentiert sich aber hervorragend klar und auch an den Details gibt es nichts dran zu meckern. Guter Schwarzwert.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Satter Sound bei allen Killszenen und durchgehend klare Dialoge der deutschen Synchronfassung. Sehr sauber abgestimmt. Nur räumlich ist dieser nicht immer ganz so überzeugend.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Altbekannte Extras ohne neue Kills. Da tröstet auch nicht die Unrated Version, da diese kaum einen Unterschied bietet.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Das Menü der DVD-Ausgabe war um einiges besser. Hier ist es nur ein Bild als Hintergrund.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976350781
VÖ-Kauf: 02. September 2021
www.constantin-film.de