


Als ein milliardenschwerer Unternehmer impulsiv beschließt, einen unvergesslichen Film zu drehen, ist nur das Beste gut genug. Die exzentrische Filmemacherin Lola Cuevas (Penélope Cruz) wird rekrutiert, um bei diesem ehrgeizigen Unterfangen Regie zu führen. Vervollständigt wird das All-Star-Team durch zwei Schauspiel-Legenden mit enormem Talent, aber noch größeren Egos: Hollywood-Frauenschwarm Félix Rivero (Antonio Banderas) und das Enfant Terrible der Theaterwelt Iván Torres (Oscar Martínez), die gegensätzlicher nicht sein könnten. Beide sind Legenden – und einander nicht gut gesonnen. Um die Dreharbeiten nicht zu gefährden, stellt Lola die beiden auf immer exzentrischere Proben. Félix und Iván müssen sich nicht nur den Fallstricken ihrer Eitelkeit stellen, sondern auch ihrem eigenen Vermächtnis.
Originaltitel: Competencia oficial
Regie: Mariano Cohn, Gastón Duprat.
Drehbuch: Mariano Cohn, Gastón Duprat, Andrés Duprat.
Darsteller: Penélope Cruz, Antonio Banderas, Oscar Marínez, José Luis Gómez, Manolo Solo, Nagore Aranburu, Irene Escolar, Pilar Castro, Koldo Olabarri, Juan Grandinetti.
Genre: Komödie / Drama
Land: Spanien / Argentinien
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 115 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Spanisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: STUDIOCANAL / ARTHAUS
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Bereits der deutsche Titel sorgt für Diskussionen. „Der beste Film aller Zeiten“ klingt weniger wie ein Filmtitel als vielmehr wie ein gewagtes Versprechen. Ein Versprechen, das natürlich niemand einlösen kann, denn den einen besten Film aller Zeiten gibt es schlicht nicht. Dafür sind Geschmäcker zu unterschiedlich und die Vorstellungen von großem Kino viel zu vielfältig. Der Originaltitel Competencia oficial wirkt da deutlich passender und lässt zugleich mehr Raum für Interpretationen. Inhaltlich dreht sich alles um die Entstehung eines vermeintlichen Meisterwerks und um die Eitelkeiten, Rivalitäten und künstlerischen Eigenheiten der Beteiligten. Gerade diese satirische Auseinandersetzung mit der Filmbranche bildet den eigentlichen Reiz des Films.
Besonders überzeugen kann dabei die Besetzung. Die Darsteller spielen ihre Figuren mit sichtbarer Freude und perfektem Gespür für den trockenen, oftmals sehr subtilen Humor. Viele der komischen Momente entstehen weniger durch große Pointen als durch Gesten, Blicke und fein gesetzte Dialoge. Genau darin liegt die Stärke des Films. Obwohl die Handlung verschiedene Schauplätze nutzt, besitzt das Werk über weite Strecken den Charakter eines Kammerspiels. Die Figuren und ihre Gespräche stehen klar im Mittelpunkt. Wer Freude an Dialogen und satirischen Beobachtungen hat, wird hier einiges entdecken können. Allerdings offenbaren sich dabei auch die Schwächen. Der Film lebt fast ausschließlich von seinen Gesprächen und den daraus entstehenden Konflikten. Wirklich überraschende Entwicklungen bleiben selten, und der Verlauf wirkt oftmals vorhersehbarer, als es die intelligente Grundidee vermuten lässt. Statt großer Ereignisse dominieren Diskussionen, Analysen und Wortgefechte.
Das ist keineswegs uninteressant, führt aber dazu, dass der Film gelegentlich auf der Stelle tritt. Manche Szenen ziehen sich etwas zu sehr in die Länge und nicht jede satirische Spitze trifft ihr Ziel mit der gewünschten Schärfe. Es fehlen die ganz großen Einfälle, die aus einer guten Satire eine außergewöhnliche gemacht hätten. Dennoch bleibt „Der beste Film aller Zeiten“ eine unterhaltsame und klug beobachtete Auseinandersetzung mit Kunst, Ego und dem Mythos des perfekten Films. Vor allem der trockene Humor und die hervorragend aufgelegte Besetzung sorgen dafür, dass der Film trotz seiner Längen sehenswert bleibt. Eine intelligente, gut gespielte Satire mit einigen treffenden Beobachtungen, die jedoch etwas zu selten über ihre interessante Grundidee hinauswächst. Gute Unterhaltung mit Charme und Witz, aber sicher nicht der beste Film aller Zeiten.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast macht einem nichts vor, hervorragend abgemischt. Auch die Schärfe ist großartig und präsentiert sich gestochen klar. Schöne und feine Details und eine stimmige Farbwiedergabe inklusive.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Akustik ist ausgezeichnet, die Dialoge durchgehend klar verständlich und mit einer guten und sauberen Dynamik versehen. Besondere Klangeffekte gibt es nicht, räumliche Akzente werden dennoch sehr gute gegeben.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Nicht einmal ein Einblick über die Entstehung des angeblich besten Films wird geboten. Lediglich nur der Trailer zum Film ist vorhanden. Mager!
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 29. September 2022.
www.studiocanal.de